KEINE Kinder sind auch keine LÖSUNG – Buch von Nina Straßner – mit VERLOSUNG


Die liebe Nina Straßner, oder wie ihr sie vielleicht auch als  Juramama kennt, hat ein wunderbares Buch mit dem schmissigen Titel „KEINE Kinder sind auch keine LÖSUNG“ geschrieben, in dem sie Antworten zu vielen sozialen und rechtlichen Lebensbereichen mit euch teilt. Und ihr könnt drei Exemplare gewinnen! 

 (affiliate Link, also Mini-Werbung)

Worum geht es?

Kennt ihr das auch, wenn ihr als Eltern versucht, alles richtig zu machen – aber trotzdem das Gefühl habt, ständig zu versagen? Wenn ihr euch fragt, ob es OK ist, im Bewerbungsgespräch zu lügen? Wenn ihr ständig um Anerkennung, Gehalt oder zeitliche Flexibilität im Job kämpfen müsst? Wenn ihr schief angeschaut werdet, wenn ihr mit den Kindern ein besseres Restaurant betritt – oder ihr euch das nicht mal leisten könnt? Oder wenn ihr mal wieder fassungslos vor einem Verbotsschild steht – denn es verbietet KINDER an einem Ort, an dem sie eigentlich willkommen sein sollten?

Keine Angst – euch geht es nicht alleine so! Und ja, es muss sich etwas ändern! Warum? Damit wir endlich wieder mehr Kinder bekommen. Kinder brauchen wir für unsere Zukunft. Nina als Juristin schreibt spannend und schonungslos über Dinge, die Eltern angehen, betreffen und treffen.

Wie kam es zu diesem Buch? Wir haben sie direkt gefragt:

1. Wie bist du auf die Idee gekommen als Juristin ein so wütendes Buch zu schreiben? Juristen habe ja eher einen nüchternen und unemotionalen Ruf, da unterscheidet sich dein Buch schon von der klassischen juristischen Ratgeberliteratur.

Nina: Mein Blog war schon immer eher unkonventionell aufgebaut. Schon die Titel der Blogposts und die Sprache waren immer ganz anders als die, die ich in meinem anwaltlichen Alltag benutzen muss. Das fanden die Verlage wohl ganz gut und letztendlich habe ich mich für Bastei Lübbe entschieden, die genau so etwas haben wollten. Einen Ratgeber, der die Familien emotional abholt. Der sich wie unterhaltsame Kurzgeschichten liest und man ganz nebenbei ein bisschen klüger wird und sich selbst eine Meinung bilden kann. Denn das Recht ist ja gar nicht so langweilig und schon gar nicht unemotional und manchmal macht das Recht auch wütend. Nämlich dann, wenn geltende Gesetze umgangen und geltende Werte zerschossen werden. Viele junge Familien oder (noch) kinderlose Paare fühlen sich so. Hier möchte ich Schützenhilfe geben und nebenbei auch gut unterhalten. Ich glaube das hat ganz gut geklappt.

2. Was hat deine Familie dazu gesagt, als sie erfuhr, dass du persönliche Geschichten mit der „ungeschminkten Wahrheit“ der Öffentlichkeit preisgeben willst? Wie steht die Familie zu deinem Blog?

Die mochten schon immer wie und was ich schreibe. Ich glaube nur mit Offenheit kann man einem Buch zu diesen Themen die notwendige Glaubwürdigkeit verleihen und erreichen, dass andere sich weniger alleine fühlen. Professionelle Distanz muss ich ja bei meiner täglichen Arbeit als Anwältin schon genug walten lassen, auch wenn ich manchmal nach einer Gerichtsverhandlung am liebsten was anzünden würde, wenn es mal wieder ungerecht zuging. Das Buch gibt mir die Möglichkeit vieles zu vermischen: Fachwissen, Emotion und künstlerische Freiheit.

Persönliches gehört in diesem Fall einfach dazu und wir als Familie scheitern im Privatleben ja genauso an den gesellschaftlichen Problemen wie andere Familien und schlagen uns mit dem normalen Wahnsinn von Familienmitgliedern herum. Ich bin zum Beispiel auch noch Anwalts-Mediatorin, also ausgebildete Konfliktlöserin. Hat viel Geld gekostet, die Ausbildung. Privat würde mein Mann sagen, dass wir das Geld auch hätten verbrennen können, weil ich nicht gut streiten kann. Ich kann null verlieren, bin gerne tagelang beleidigt und knalle mit Türen. Das Buch lässt hinter fachliche und private Kulissen blicken und das geht nur, wenn man sich öffnet.

3. Was willst du Eltern in Deutschland mit diesem Buch auf den Weg geben?

Ich möchte den Finger in die gesellschaftlichen und politischen Wunden legen und Eltern mit mehr Selbstbewusstsein ausstatten. Klassische Ratgeber für Elternrechte greifen da oft zu kurz. Wer das Recht kennt und weiß, woher es kommt, versteht Zusammenhänge besser und kann sich selbst besser eine Meinung bilden. Wir haben, bei allen unterschiedlichen Erziehungsansätzen und Lebensmodellen als Eltern unheimlich viel gemeinsam. Ich würde diese Kräfte gerne bündeln und Komplizenschaft unter Eltern vorantreiben. Bei allen juristischen Problemen die ich in diesem Buch aufgreife, bepöble oder erkläre, bleibt es eben bei dem Fazit: Keine Kinder sind halt auch keine Lösung.

Also, wir finden das  klasse und empfehlen euch das Buch weil…

… Nina hat einen humorvollen Schreibstil!  

Viele Kapitel beginnen mit einer witzigen Anekdote und geben eine lustige Überleitung in das Thema ein. Alleine die provokanten Kapitelüberschriften wie „Dicke Pinguine“ oder „Teleshoppen für Arschgeigen“ machen neugierig aufs Lesen! Ihr Mann und ihre Kinder waren die ersten Fans von ihr.

…Nina hat Ahnung von Recht und Gesetz und erörtert viele rechtliche Fragen mit Lösungen. 

Mütter, die in der Arbeitswelt ungleich behandelt werden, werden in diesem Buch viel Verständnis und Trost  finden – aber auch Auswege!

Also: Ninas Buch ist Unterhaltung und Lebensratgeber zugleich.

Und jetzt kommt das Beste:

Wir verlosen drei Exemplare von „KEINE Kinder sind auch keine LÖSUNG““ aus dem BASTEI LÜBBE Verlag!

Die Preisfrage ist: Wenn ihr in unserer Gesellschaft für Eltern und Kinder etwas sofort ändern könntet, was wäre das? 

So nehmt ihr Teil – Einsendeschluss ist der 21. April 2017
> Entweder hier im Blog: Einfach unten kommentieren und Preisfrage beantworten
> Oder beim Facebook-Post direkt liken und kommentieren, gern auch teilen!
> Oder diesen Blogpost über Twitter, Instagram und andere Social Media verbreiten und dabei auch die Frage s.o. beantworten
(bitte @TOLLABEA und @Juramama taggen, damit wir es mitbekommen).

Wir nehmen nur ernst gemeinte Antworten in die engere Auswahl, so was wie nur „dabei“ und „haben wollen“ fliegt raus. Dann entscheidet das Los. Unsere Glücksfee ist 10 Jahre alt und achtet sehr auf Gerechtigkeit. Die Gewinner geben wir über das Medium bekannt, über das sie teilgenommen haben – und hier. Facebook steht in keinerlei Verbindung mit dem Gewinnspiel und steht auch nicht als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

UPDATE: Ihr Lieben, die Glücksfee ist wieder wohlauf und konnte ihr Amt ausfüllen! Wir haben Gewinnerinnen: Über Facebook haben gewonnen Julia Reich und Anja De und direkt hier über den Blog noch Stefanie Kramer-Lips! Und vielen Dank für die vielen Vorschläge – wir fassen alle noch mal zu einem Blogpost zusammen – denn auch das ist #DubistDemokratie ! Liebe Grüße, Béa

Zur Transparenz, wie immer: Der Beitrag ist für Nina, damit sich das Buch verbreitet, da bekommen wir kein Geld dafür. Lediglich wenn ihr auf die Amazon Links klickt und das Buch kauft, bekommen wir einen ganz kleinen Teil des Verkaufspreises als Provision. Aber Béa hat ein Exemplar des Buches von Nina geschenkt bekommen! 

 

Mounia Jayawanth
About me

Ich - 23 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und reise- und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten. Und durch ein Praktikum bin ich nun bei Tollabea gelandet und werde hoffentlich weiterhin viel lernen und den Blog damit erweitern. :)

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31 Kommentare

Finette
Antworten 10. April 2017

Wenn ich etwas verändern könnte? Ich würde manche Ratgebern abschaffen! Wie z.b. diese familien apotheken ratgebern, "muss" alles bio, Vollkorn, selbst gemacht....Klar ist es schön und gesund wenn es so ist, aber es "muss" nicht sein! Oder ein Kind muss in dem alter das und das können, Kinder sind unterschiedlich und haben verschiedene Interesse!
Zu viel Druck für frisch gewordene muttis und frisch gebackene Babys
Und eine Sache noch: mehr betreeungshilfe Angebote, manche Situationen sind zu viel und die mama braucht manchmal einfach Entspannung

Tanja
Antworten 10. April 2017

Ich würde gerne ändern, dass wir alle in eine Schublade gesteckt werden. Und wer nicht reinpasst, wird schräg angeschaut und schlecht behandelt. Jeder von uns ist ein Individuum und sollte sich auch ausleben dürfen. Grad wenn man Jungs hat, die etwas anders oder wilder sind. In unserer Gesellschaft gibt es zB nur Lehrerinen, Logopädinen, Ergotherapeutinen usw.... da passen einfach manche Jungs nicht hinein. Das ist sehr schade.

Johanna
Antworten 10. April 2017

Dass Familien von einem vollen Gehalt leben können, ohne dass die Seele an den Arbeitgeber (in Form von 50-Stunden-Wochen, Dauererreichbarkeit etc) verkauft werden muss.

Katrin Brandt
Antworten 11. April 2017

Ich komme aus der DDR. Da war jedes Kind willkommen. Überall gab es ganz viele Spielpartner und Spielplätze. Familien ab 4 Kinder bekamen besondere Unterstützung. Heute ist man ab 3 Kinder eine Aussätzige. Kinder sind zu laut, zu wild, zu dreckig. Deshalb würde ich mir wünschen, dass die Gesellschaft Kinder wieder als das sieht was sie sind: unsere Zukunft. Wenn das jeder verstehen würde, hätten wir perfekte Nachbarschaften. Verständnisvolle Arbeitgeber. Nette Dienstleister und vor allem glücklichere Kinder.

Nele
Antworten 11. April 2017

Wenn ich sofort etwas ändern könnte, würde ich Verständnis für Kinder und Familien auf allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen herstellen: von der Omi, die einen noch beschimpft, man hätte seine Kinder nicht richtig erzogen, während man schweißnass versucht, einem brüllenden und tobenden Dreijährigen den Mini- Einkaufswagen aus der Hand zu reißen, bis zu einem fairen Steuer- und Rentensystem für Alleinerziehende und Familien. Ach ja, und echte Chancengleichheit für Kinder aus Familien mit geringer Schulbildung im Bildungssystem. (Wie man das macht, weiß ich aber nicht, weil ja nicht alles nur am System und am Staat, sondern auch an der Bereitschaft der Eltern liegt.)

Indra
Antworten 11. April 2017

Ich würde ganz klar ändern,dass wir Mütter (Eltern) selbst bestimmen können,wann unsere Zwerge in die KiTa gehen müssen (dürfen). Das sollte nicht unserem Geldbeutel überlassen werden. Ich finde, die "Normalverdiener" habe keine Alternative zum frühen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt!

Indra
Antworten 11. April 2017

Ich würde ändern,dass nicht mein Geldbeutel entscheidet, wann mein Zwerg in die Kita geht. Ich finde man hat einfach keine Alternative in der heutigen Zeit. Soviel zur Selbstbestimmung!

Funke Nadine
Antworten 11. April 2017

Wenn ich sofort etwas ändern könnte.. hmm
Dann gleiche Rechte und Chancen für alle Kinder egal welcher Herkunft.
Und die Akzeptanz von Kindern. Leider werden diese oft als Störung angesehen.

Nell
Antworten 11. April 2017

Für unsere Kinder würde ich mir sehr wünschen, dass sie Kinder sein können - nicht kleine Erwachsene sein müssen. Warum müssen 5-Jährige um 8 Uhr in der Schule sitzen? Warum schon in der Grundschule lernen, dass nur konforme Kinder "weiter kommen"? Ich habe das Gefühl, dass die Phantasievollen, die Verspielten, die "Lebendigen" schon in ganz jungen Jahren auf der Strecke bleiben.
Und die Eltern machen mit, weil sie doch alles richtig machen wollen, damit es ihren Kindern gut geht, damit Sie eine positive Perspektive haben - und bleiben dabei selbst auf der Strecke, weil unsere Gesellschaft Kinder nicht als das sieht und unterstützt, was sie sind: unsere Zukunft. Viele Eltern brauchen zwei Jobs, um die horrenden Mieten, die Kinderbetreuung, die Turnstunden, die kleinen Extras bezahlen zu können. Warum gibt es nicht mehr Förderungen für Familien? Und damit meine ich nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch mehr flexible Arbeitsmodelle für Eltern wie Jobsharing (auch in höheren Positionen), verlässliche Transport - und Betreuungsangebote für den Nachmittag etc. Es gibt so viel zu ändern - aber das muss in den Köpfen anfangen!

Lily81
Antworten 11. April 2017

Echt großartig! Ich finde es total toll, dass sich einmal eine Jursitin zu dem Theam äußert. Man muss so viele Dinge unter einen Hut bekommen und mich zum Beispiel überkommt immer wieder einmal das schlechte Gewissen. Einmal in der Arbeit, dann den Kindern gegenüber... Ich fände es vor allem wichtig wie die Autorin schreibt die "Komplizenschaft unter Eltern vorantreiben"...obwohl alle immer ausgepowert sind und den gleichen Problemen gegenüberstehen, arbeiten doch Eltern viel zu oft gegeneinander....

Tanja
Antworten 11. April 2017

Das Buch klingt ganz wundervoll und wichtig! Und ich würde es wahnsinnig gerne gewinnen!
Ich würde mir wünschen, dass Kinder und Eltern gesellschaftlich endlich so akzeptiert werden, wie sie sind... Laut und wild! Jedes 2. Mieterkonfliktgespräch dreht sich um Kinderlärm... um spielende, lachende und tobende Kinder.
Und natürlich, dass Vereinbarkeit funktioniert ohne auf burn out hinzuarbeiten.
Liebe Grüße Tanja/Murmelmum

Stefanie Kramer-Lips
Antworten 11. April 2017

Was ich ändern würde, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte? So traurig es ist, aber die Antwort ist ::: vieles.
Angefangen bei dem Betreuungsschlüssel in Kindergrippen/Kindergärten. Zum einen im Interesse der Kinder und zum anderen natürlich auch im Interesse der Erzieher. Derzeit gewöhnen wir unsere jüngste Tochter in der Kindergrippe ein. Mangels Personal kommt es immer wieder vor, dass eine Erzieherin sich um 10 1jährige alleine kümmern muss. Das ist Wahnsinn.
Weiterhin würde ich auch gerne die Ausbildung der Erzieher verbessern. Die ersten Lebensjahre der Kinder sind mit die wichtigsten. Warum studieren Grundschullehrer, Erzieher aber nicht?
Darüber hinaus muss sich endlich tatsächlich etwas hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ändern. Wie soll ich Vollzeit arbeiten gehen, wenn der Kindergarten 17.00 Uhr schließt?
Im Übrigen ist auch ein Umdenken bei den Arbeitgebern erforderlich. Ich selbst bin auch Rechtsanwältin. Nach der Elternzeit werde ich nicht an meinen alten Arbeitsplatz zurück kehren können. Vor diesem Hintergrund schreibe ich derzeit Bewerbungen und war bereits auch schon bei Vorstellungsgesprächen. Solange ich als Mutter von 2 Kindern immer noch gefragt werde, wie ich das mit der Betreuung meiner Kinder regeln werde, läuft doch gehörig etwas schief. Würden die Verantwortlichen diese Frage auch einen männlichen Bewerber stellen?

    Béa Beste
    Antworten 30. April 2017

    Tolle Vorschläge und gewonnen, liebe Stefanie! Du bekommst von mir eine Mail - bitte beantworten, damit dir Nina das Buch schicken kann... Liebe Grüße, Béa

Kati
Antworten 11. April 2017

Mir liegen seit Jahren drei Punkte am Herzen:
1. die Abschaffung des Ehegattensplittings und stattdessen die Förderung von Familie (mit oder ohne Trauschein, klassische Familie oder Patchwork usw). Familie ist da wo Kinder sind.
2. ein besserer Betreuungsschlüssel in den Kitas sowie kleinere Gruppen.
3. Kinderarmut bekämpfen! Und Bildung grundsätzlich für alle und ohne Kosten. Damit nicht die Herkunft entscheidet, ob aus einem was wird oder nicht. Denn das ist leider in Deutschland der Fall.

Dagmar
Antworten 11. April 2017

Ich würde endlich ein Wahlrecht für Familien / für Kinder einführen. Wenn die Eltern für ihre minderjährigen Kinder zusätzliche Stimmen bei Wahlen bekommen, würde das den Bedürfnissen von Familien viel größeres Gewicht in der Politik verleihen und viel mehr würde entsprechend umgesetzt werden. Familien fehlt die Lobby!

Anja
Antworten 11. April 2017

Was ich gerne verändern würde, ist der Druck, der auf vielen Schülern lastet, unbedingt das Abitur erreichen zu müssen. Auch in den Augen vieler Eltern ist es nahezu unmöglich ein "ordentlichen" Job zu finden, ohne das Abi zu haben. Diese Angst der Eltern kommt natürlich nicht einfach so. Sie hat sich zum Teil herausgebildet, als es nur wenig Ausbildungsplätze gab. Und natürlich wollen die meisten Eltern, dass ihre Kinder erfolgreich sind im Leben. Ich bin noch im Studium des Lehramts, unser Sohn ist erst 2 und doch registriere ich schon diesen Druck. Das beunruhigt mich sehr.

Tine
Antworten 11. April 2017

Ich würde die Tatsache sofort ändern, dass man als Mama zu Hause weder finanziell noch sozial anerkannt wird. Ich finde es nur fair, wenn Mama nicht nur als Lebensaufgabe anerkannt sondern auch entlohnt würde. Und sei es nur dadurch, dass die wichtige Aufgabe der Kindererziehung später bei der Rente stärker belohnt wird. Ich gehe aus Überzeugung nicht arbeiten (obwohl meine 3 Kinder genau so sind wie früher meine Patienten und ich jetzt quasi zu Hause und ohne Bezahlung genau das Gleiche mache wie früher auf Arbeit!) und es ist schon jetzt sonnenklar, dass ich mich im Alter auf die Rente meines Mannes oder auf meine Kinder verlassen muss um versorgt zu sein. Das haben wir bewusst in Kauf genommen (auch wenn es eigentlich ein absolutes Unding ist!), um unsere schwierigen Kinder angemessen für die Gesellschaft vorzubereiten.

Und ich würde sofort ändern, dass Hunde höher stehen als Kinder. Sorry, ich mag auch Tiere, aber nicht, wenn mein Kind wegen dieser Viecher selbst und ihren Hinterlassenschaften nicht mehr auf den Spielplatz kann oder frei im Park Fahrrad fahren. Kann sein, dass das nur ein Problem unserer Stadt ist, aber mittlerweile regt mich das entsetzlich auf. ;-)

Carolina Klett-Tammen
Antworten 11. April 2017

Ich würde mir wünschen, dass Gewalt jeder Art (vor allem) gegen Kinder gesellschaftlich geächtet wird. "Ratschläge" wie z.B. das Baby schreien lassen, einen Klaps geben oder auch das bewusste Wegsehen, wenn Kindern psychisch oder physisch Gewalt angetan wird, müssen aufhören. Meinen größten Wunsch kann die Gesellschaft leider nur begrenzt beeinflussen: dass jedes Kind geliebt wird und diese Liebe auch erfährt.

Jessica
Antworten 11. April 2017

Es gibt so viel was ich gerne ändern würde, z.B. besserer Betreuungsschlüßel in KiTas, flexiblere Arbeitszeiten für Eltern und natürlich muss eine Steuerreform her die Familien gerechter besteuert.

Katrin
Antworten 11. April 2017

Ich würde die Mehrwertsteuer auf Kinderprodukte senken! Und damit meine ich nicht ungesundes Zuckerzeug mit lustigen bunten Figuren drauf, die angeblich gesundes XY enthalten, sondern Windeln, Brei, Kinderkleidung etc.

Jennifer
Antworten 11. April 2017

Ich würde mir wünschen, dass Betreuung, Schule und Bildung eine höhere Priorität in der Gesellschaft bekommen und mehr darein investiert wird.
Meines Erachtens sollte auch das Kindergeld erhöht werden, zumindest bis zu einem bestimmten Einkommen und Steuervergünstigungen für Familien und nicht (nur) die Ehe!

Anne Jandt
Antworten 11. April 2017

Ich würde sofort etwas an der Geburtskultur in Deutschland ändern - aufgeklärte, Informierte Eltern treffen Entscheidungen für eine #sichereGeburt.
Ärzte Informieren und begleiten wertungsfrei und lassen die Angsttür Geschlossen.
Eine sichere Geburt ist Grundlage für eine lebenslange gesunde Basis, nicht nur für das Kind sondern die gesamte Familie!
Eine sichere Geburt ist also Prävention.

Esther Uiuiui
Antworten 12. April 2017

Hallo liebe Bea
Mir fällt zum Thema sofort ändern ein: 1. Ehegattensplitting abschaffen, gespartes Geld z.B. ins Kindergeld stecken. Keine Steuervergünstigung statt Kindergeld für Besserverdiener.
2. Keine privaten Krankenkassen mehr, alle zahlen in die gesetzlichen Krankenkassen ein und der Höchst- und Mindestsatz wird gestrichen. Dafür vollständige Übernahme von notwendigen Medikamenten und Hilfsmitteln, ohne Beantragungskämpfe. (Hilft allen Familien mit kranken oder behinderten Mitgliedern und armen Familien)
3. Abschaffung der Sanktionen im ALG2. Anständige Sätze für Familien, so dass gesellschaftliche Teilhabe möglich ist. Bessere Arbeitsbedingungen für die Angestellten der Agenturen für Arbeit, statt Spardruck.
4. Maßgebliche Verbesserung des ÖPNV. Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Anschaffung von sicheren Radwegen und zwar großflächig, vor allem im urbanen Raum. (Weniger Autos und mehr ÖPNV und sichere Radwege profitieren besonders Kinder von.)
5. Maßgebliche Anerkennung von privat geleisteter Pflege und Erziehung im Rentensystem.
6. Verpflichtende und andauernde Fortbildungen zu Anti-Diskriminierung bei allen staatlichen (oder staatlich geförderten) Institutionen, also Gerichte, Polizei, Schulen, Kitas, Unis, Krankenhäusern, Behörden, etc. Die Fortbildung zu den verschiedenen Themen müssen jeweils von Betroffenen zumindest konzipiert werden. (Davon profitieren maßgeblich alle Kinder aus diskriminierten Gruppen)

Liebe Grüße
Esther

Elisabeth
Antworten 12. April 2017

Das Buch würde ich sehr gerne lesen!
Was würde ich in der Gesellschaft ändern?
Eine bessere Aufklärung aller Schwangeren über die Vorteile der Hebammen-Vor- und Nachsorge sowie bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen. Denn ich denke, nur so können wir eine bessere Aufklärung der Eltern darüber erreichen, was gut ist für das Baby und wie sie Hilfe bekommen können und es gäbe weniger überforderte Eltern, deren Kinder darunter leiden müssen.
Liebe Grüße,
Elisabeth

Elena
Antworten 12. April 2017

Ich "kenne" Nina aus dem Film "Einsame Geburt" und setze mich seit einiger Zeit bei Mother Hood e.V. für sichere Geburten ein.
Da muss sich nämlich hierzulande DRINGEND was ändern!

Verena
Antworten 13. April 2017

Ich würde mir wünschen, dass die Betreuung der Zwerge nicht immer zu Lasten der Mutter geht. Warum ist es heutzutage immer noch nicht selbstverständlich, dass auch der Vater Elternzeit nehmen kann? Dass der Mann immer noch soviel mehr verdient, dass sich die Familie nicht leisten kann, dass beide Elternteile in Teilzeit arbeiten gehen.
Ich habe meine "Karriere" für die Kinder an den Nagel gehängt, aber das habe ich gerne getan. Ich bin aber bei beiden Kindern direkt nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen; und auch wenn ich im Bekanntenkreis etwas anderes zu hören bekommen habe, NEIN, ich bin deswegen keine schlechte Mutter, ich bin deswegen eine bessere Mutter, weil ich mich wieder richtig auf meine Kinder gefreut habe, nachdem ich morgens auch mal mein Hirn anstrengen musste und nicht nur "Babyblabla" machen musste.
Akzeptiert doch einfach, dass es auch Mütter gibt, die gerne arbeiten gehen. Und wenn man mit einer gehörigen Portion Humor daran geht und den richtigen Partner an seiner Seite hat, dann kriegt man Kinder und Arbeit auch unter einen Hut und hat glückliche Kinder und glückliche Muttis...

Ella
Antworten 14. April 2017

Eine Baby-Grundausstattung vom Staat, ähnlich wie die finnische Babybox, wäre auf jeden Fall ein Anfang und ein staatlicher Zuschuss für Firmen die Mütter mit Kindern beschäftigen.

Fuchbau-Zwerge
Antworten 14. April 2017

Wenn ich in unserer Gesellschaft für Eltern und Kinder etwas sofort ändern könnte, dann würde ich mir grundsätzlich mehr Kinderfreundlichkeit wünschen. Ein nettes Lächeln von Fremden an das Kind, anstatt ständiges Getuschel und "Bitte still sein"-Gehabe.
Außerdem fände ich als Willkommensgeschenk eine Erstlingsbox wie in Finnland (oder von Geborgen Wachsen) toll!
Oder das größte Anliegen von allen: Flächendeckende Kinderbetreuung! Ich arbeite als Krankenschwester mit Dienstbeginn um 6 Uhr, mir ist es gar nicht möglich mein Kind so früh zur Fremdbetreuung zu bringen, weshalb ich noch lange Zeit nicht Vollzeit arbeiten kann.

Liebe Grüße,
Leo

PS: Über das Buch würde ich mich wahnsinnig freuen!

Daniela
Antworten 18. April 2017

Ich würde einem Elternteil die Möglichkeit geben, die ersten drei Jahre komplett zu Hause bleiben zu können.
Außerdem bekämen Eltern von Schulkindern alle Ferien frei.
Zeit für die Kinder ist wichtig für eine gute Begleitung zur Eigenständigkeit.

Partsch Verena [+ Jonas (18 Monate alt)]
Antworten 18. April 2017

Ich hätte gerne familienfreundliche Personalpolitik, das Eltern ihre Kinder auch unabhängig von Soll- Arbeitszeit sehen können wenn es für den familiären Zusammenhalt notwendig ist und das die Kinder einfach selbstverständlich immer die höchste Priorität besitzen.

Melanie Oldenburg
Antworten 4. Mai 2017

Tolle Buchidee!
Ich würde gerne ändern, dass mit den Augen gerollt wird und noch ein doofer Spruch kommt,wenn man sich Kind krank meldet. Und ich würde gerne den Spruch-das gab es früher nicht, und unsere Kinder waren auch krank-streichen.
In unserem Team mit einer Chefin Marke Alte Schule iSt das nämlich immer ein echtes Drama

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