Körperwissen für Kinder – Fünf Liebling-Wissensdinge


Wochenende steht an und vielleicht habt ihr Lust, mal Neues mit eueren Kindern auszutauschen – wie wäre es mit dem Thema Körper? Hier sind 5 Dinge, die Kinder wissen sollten:

1. Wie viele Sinne hat der Mensch?

Der Mensch hat fünf Hauptsinne: Tasten, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken. Wir nehmen sie über unsere Sinnesorgane wahr. Tasten tun wir meist mit den Händen, doch nehmen wir Berührungen über unsere gesamte Haut wahr. Wir sehen über unser Sinnesorgan das Auge. Das hat nämlich sehr viele Sinneszellen mit denen wir sowohl farbig als auch bei Dämmerung schwarz-weiß sehen können. Mit dem Ohr hören wir Geräusche und können so laute von leisen und hohe von tiefen Tönen unterscheiden. Gute wie auch schlechte Gerüche nehmen wir über die Nase wahr und können sie unterscheiden. Das Schmecken tun mir mit unserer Zunge, mit der wir beispielsweise Süßes von Saurem unterscheiden können. Hätten wir die Zunge nicht, würden uns Süßigkeiten also nicht so gut schmecken. Daneben gibt es aber noch weitere Sinne, die dazugezählt werden können: Dazu gehören der Temperatursinn, der Schmerzempfindungssinn, der Gleichgewichtssinn und der Selbstwahrnehmungssinn.

2. Wusstest du, dass wenn du Hunger hast, dir schneller kalt wird?

Dein Körper braucht für alles, was er macht, Energie. Er braucht sie, um sich zu bewegen, um zu atmen und vor allem auch, um sich selbst warm zu halten. Die benötigte Energie erhält unser Körper durch die Nahrung, die wir zu uns nehmen. So wie man einen Kamin mit Holz befüllt, um zu heizen, müssen wir also unseren Körper mit Essen versorgen, damit er die sogenannten Kalorien zum Arbeiten benutzen kann. Das funktioniert so ähnlich wie bei einem Kamin, nur ohne Feuer. Fügen wir unserem Körper nun nicht genug Essen zu, werden wir hungrig. Unser Körper hat dadurch nicht genug Energie zur Verfügung, warm zu bleiben und uns wird kalt. Wer hätte gedacht, dass unser Körper ein kleiner Ofen ist?

3. Welche Muskeln nutzen wir am meisten?

Muskeln sind etwas sehr Wichtiges, da wir uns ohne sie nicht bewegen könnten. Wie sie uns das Bewegen möglich machen, ist sehr spannend. Überall in deinem Körper befinden sich Muskeln. In deinen Armen, in deinen Beinen, im Bauch und auch im Gesicht – Kannst du sie fühlen? Hier ein paar tolla Fakten: Insgesamt hast du in deinem ganzen Körper 650 Muskeln. Deine Kaumuskeln an den Seiten des Mundes sind die stärksten, obwohl sie nur ganz klein sind. Du kannst mit ihnen zusammen mit einer Kraft von 70 Kilogramm zubeißen. Beim Stirnrunzeln brauchen wir am meisten Muskeln, ganze 40 an der Zahl! Und am häufigsten benutzen wir unsere Augenmuskeln. Diese bewegen sich am Tag ungefähr 100 000 mal!

4. Welche Muskeln werden beim Schreiben beansprucht?

Beim Schreiben wird vor allem die Zeigefingermuskulatur beansprucht. Auch bei der Blindenschrift werden die Zeichen mit den Fingerspitzen der Zeigerfinger ertastet. Die Handmuskulatur ist aber noch sehr viel komplexer: 33 Muskeln liegen im Unterarm und entsenden die Sehnen in die Hand. Die Handmuskulatur dient besonders der Feinmotorik und damit allen alltäglichen Bewegungen der Finger. Daher gibt es zahlreiche Muskeln in der Hand. Diese sind allerdings sehr klein, um möglichst feine Bewegungen steuern zu können. Wenn ihr mehr zum Thema Schreibmotorik erfahren wollt, einfach hier klicken. 

5. Woher kommt der Spruch: “Na dann, Hals- und Beinbruch“?

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Jemandem zu wünschen, dass alles gut geht. Da gäbe es die Varianten „Viel Glück!“, „Viel Erfolg!“ oder „Alles Gute!“. Und es gibt die merkwürdige Angewohnheit vieler Menschen, „Hals- und Beinbruch!“ zu sagen, um etwas Gutes zu wünschen. Dabei ist doch ein Hals- und Beinbruch nichts Gutes. Und trotzdem wünscht man es, damit alles gut wird. Das kommt daher, dass man im Aberglaube lange Zeit der Meinung war und ist, dass das Schicksal gute Wünsche immer in schlechte verwandelt. So kam man früher zu dem Entschluss, dass du, wenn du dir was Gutes wünschst, das Gegenteil wünschen solltest, damit das Schicksal den Wunsch umdreht und dir das Gute erfüllt wird. So hat man versucht, das Schicksal auszutricksen. Wenn du jemandem also „Hals- und Beinbruch“ wünschst und ist es diesem Glauben nach so, als würde man jemandem Gesundheit und Erfolg wünschen. Wie du deiner Mama, Papa oder Freunden in Zukunft Gutes wünschst, bleibt dir überlassen, du kannst es ja mal ausprobieren…

Gibt es auch andere Sachen, die euer Kinder gern über den Körper wüßten? 

Übrigens, hier haben wir mehr zum Thema Körperwissen – und auch einige Buchtipps für Kinder!

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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