„Man bekommt so viel zurück“ – NEUES Interview mit Marlene Hellene zu ihrem Buch


Unsere Kolumnistin Marlene Hellene hat ein Buch geschrieben, schon mitbekommen? Es ist zwar nicht bei uns, sondern im Rowohlt Verlag erschienen. Trotzdem ein guter Anlass, sie noch mal dazu zu befragen… Und sie hat, wie immer, wieder total witzige Antworten!

Aber vorneweg: Das Buch von Marlene Hellene gibt es hier, vorerst nur als E-Book. Ihr wisst ja, die Kindle App könnt ihr kostenlos auf allen Geräten downloaden, nicht?

 (afiiliate Link, also Mini-Werbung, dazu mehr weiter unten)

Und nun: Marlene Hellene im Interview!

Deine Autorenkarriere fing mit Twitter an. Wie hast du angefangen zu twittern und was waren deine ersten Eindrücke?

Als mein Sohn ein Baby war, wollte er ständig gestillt werden. Ich saß also ununterbrochen mit Säugling und blanken Brüsten irgendwo rum und langweilte mich. Aus dieser Langeweile heraus rettete mich mein Smartphone. Nachdem ich irgendwann das ganze Internet durchgelesen hatte, fand ich Twitter. Ich merkte schnell, dass dort viele genau meinen Humor haben und war begeistert. Ich konnte unter Leuten sein, ohne unter Leuten zu sein. Allerdings war ich auch verwirrt. Ich verstand überhaupt nicht, wie Twitter funktioniert und wie man da Follower bekommt. Ich zwang erstmal eine Freundin, sich einen Account zu erstellen, damit ich wenigsten einen Follower hatte. Und so begann es. Das war vor 2,5 Jahren… 

Wie hast du dich gefühlt, als sich deine Tweets viral verbreitet haben – ich sage nur: 17 Uhr…?

Ich war zu Beginn schon froh, wenn mein Tweet überhaupt einen Fav bekam. Irgendwann wurden größere Accounts auf mich aufmerksam und retweeteten mich. Das war total aufregend. Mein Handy summte plötzlich im Dauertakt und ich bedankte mich überschwänglich für jeden Support. Ich weiss genau, wer mich damals unterstützt hat. Letztlich kannst Du die besten Tweets schreiben, wenn sie keiner in Umlauf bringt, verschwinden sie in der Versenkung.

Der 17 Uhr Tweet entstand tatsächlich um 17 Uhr im Auto. Ich fuhr mit meinen Kindern aus dem Zoo nach Hause und sie schliefen ein. Ich sang, klopfte auf dem Lenkrad herum und rief ihre Namen. Nichts zu machen. Ich war an diesem Tag so müde und erschöpft und wusste, dass der Nachtschlaf sich nun um Stunden nach hinten verzögern würde. Dann entstand der Tweet in meinen Kopf. Ich glaube, ich bin am lustigsten, wenn ich verzweifelt bin.

Wie war es, die erste Kolumne als Marlene Hellene zu schreiben?

Als Du, Béa, mich fragtest, ob ich einen Blogbeitrag für Dich schreiben wolle, dachte ich zuerst: HILFE, ich kann das nicht. Aber ich wollte es auch total gerne versuchen. Ich war neugierig. Ich schrieb, als würde ich mit dem Leser sprechen. Als wäre, der Leser ein Freund. Das klappte. So konnte ich ICH sein und musste mir nichts aus den Fingern saugen. Und so mache ich das heute noch.

Erst ich, dann will sogar Rowohlt ein Buch mit dir rausgeben? Wie ist denn das?

Zuerst hielt ich das alles für ein riesiges Missverständnis. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass ich einen geheimen Gönner habe, der alle königlich dafür entlohnt, mit mir zu arbeiten. Ich kann es nämlich eigentlich noch immer nicht fassen.

(Lieber geheimer Gönner: Ich nehme auch Bargeld und Kuchen, wenn Du mir was Gutes tun willst.)

Welche Resonanz hast du im echten Leben zu Tweets und Buch?

Meine Twitterei habe ich nicht so an die große Glocke gehängt. Manchmal bekam ich per WhatsApp einen Tweet von mir geschickt. Das fand ich witzig, weil die meisten nicht kapierten, dass ich der Urheber war. Über das Buch wissen jetzt schon viele Bescheid, aber es ist eher so: „Echt, Du hast ein Buch geschrieben? Sag mal weisst Du, ob beim Aldi gerade Butter im Angebot ist?“

Und nun? Wie geht es weiter?

Ich schreibe wieder. Lasst Euch überraschen…

Was haben die Kinder davon mitbekommen und verstanden?

Die haben das mit ihren drei und fünf Jahren noch nicht so ganz verstanden, aber sie mögen das Cover meines Buches sehr, weil sie da als kleine Zeichentrickkinder drauf sind.

Noch mal sehen? Hier ist es:

(affiliate Link, also Mini-Werbung)

Lieben Dank, Marlene, für das Interview und dieses wunderbare Buch!

und liebe Grüße an alle,

Béa

Zur Transparenz, wie immer: Es gibt keinen Sponsoring Deal mit Rowohlt. Wir sind stolz auf Marlene als „unsere Kolumnistin“, verdienen aber nichts daran. Lediglich Cent-Beträge, wenn ihr auf den Amazon-Link klickt und das Buch kauft – als Affiliate Prämie. 

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

DAS KÖNNTE DIR AUCH GEFALLEN

Die lustigsten Tweets zum Thema Elternabend
16. Nov 2017
Top 10 lustige Elternabend-Erfahrungen der Tollabea Community
15. Nov 2017
Kindersprüche zum Schlapplachen – Kindermund 117
12. Nov 2017
Kinder-Knigge oder eher… Kinder-Anti-Knigge – die Sammlung
12. Nov 2017
Kindersprüche zum Schlapplachen – Kindermund 116
05. Nov 2017
Kindersprüche zum Schlapplachen – Kindermund 115
29. Oct 2017
Kindersprüche zum Schlapplachen – Kindermund 114
22. Oct 2017
Kindersprüche zum Schlapplachen – Kindermund 113
15. Oct 2017
Und alle so: YEAH! Muttergefühle ZWEI. Rike Drust im Interview – mit Verlosung
12. Oct 2017

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Werbung

1 Kommentare

Janine Jentzsch
Antworten 30. August 2017

Also ich habe das Buch gelesen und kann nur sagen: bitte, bitte mehr davon! Konnte jeder Kapitel unterschreiben. Genau so is'es!

Herzlichen Dank für die schönen Lesemomente und hoffentlich ganz bald eine Fortsetzung!

LG Janine

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.