Nicht alles was ihr malt, muss Sinn machen. Es reicht, wenn es Spaß macht! – mit „BIC Quality Time“ Werbung


„Und, was malst du da?“ klingt wie eine liebe interessierte Frage, kann aber ein totaler Kreativitätskiller sein – für Kinder und Erwachsene.

Denn nicht jedes Kind kann so selbstbewußt sein wie das Mädchen aus der Erzählung von Sir Ken Robinson, wahrscheinlich der bekannteste Kreativitätsexperte der Welt. In einem seiner TED-Talks spricht er von der kleinen Schülerin, die inmitten eines Schulbesuchs mit vielen Erwachsenen genau diese Frage gestellt bekommt: „Und, was malst du denn da?“
Sie antwortet: „Ich male Gott.“
Die Erwachsenen reagieren entrüstet: „Aber niemand weißt, wie der aussieht!“.
Darauf das Mädchen ungetrübt: „Gleich wissen es alle, wenn ich fertig bin.“

Planlos drauf los malen ist besser als feste Vorgaben und Vorhaben

Herrlich selbstbewußt! Aber meine Erfahrung mit meiner Tochter Carina, seit sie ganz klein war, ist, dass es eigentlich viel schöner ist, wenn wir ans Malen, Gestalten und Experimentieren völlig planlos rangehen. Wenn wir uns NICHT vornehmen, ganz genau Gott oder die Welt abzubilden.

Der richtige Spaß stellt sich ein, wenn wir uns auf Farben, Formen, und dem augenblicklichen Gefühl einlassen und ganz einfach loslegen, ohne viel nachzudenken. Alles, was wir brauchen, ist eine Fülle von guten Stiften und schönem Papier, oder auch anderes kreatives Material… und möglichst wenig Erwartungen oder einen Zweck für unsere „Kunst“.

„Ein Frühlingsstrauß für Muttertag“ als Auftrag ist nett… aber kann nicht etwas viel cooleres und beflügelnderes entstehen, wenn wir einfach sagen: „Lass uns einige ganz bunte Bilder machen und schauen, wozu unsere Hände und diese tollen Stifte Lust haben, aufs Papier zu bringen.“?

Denn echte Kreativität braucht Freiraum. Gehirnforscher und Kreativitätsgurus haben sich mit dem Phänomen auseinandergesetzt: Ergebnisdruck erzeigt oft einen Tunnelblick, und damit Blindheit für Alternativen und „out-of-the-box“-Ideen. Wer einen möglichst naturgetreuen Strauß mit ganz bestimmten Blumen malen will, merkt schnell, dass es bei ihm wahrscheinlich mit der Wiedergabe der Botanik hapert… dass die Hand nicht genau das aufs Papier bringt, was das Auge sieht! Ganz junge Kinder machen sich zunächst wenig daraus – aber sobald der Kunstunterricht in der Schule losgeht, kann es sein, dass Malen und Zeichnen mehr Frust als Lust erzeugt. Nicht jeder ist als kleiner Rembrandt oder Profi-Illustrator geboren – aber womöglich doch als Picasso!

Ich plädiere für: Freiräume schaffen. Gute Stifte schnappen. Und wenig nachdenken. Einfach machen!

Noch wichtiger finde ich es, das gemeinsam mit dem Kind zu machen. Was sagt ihr? Ihr könnt nicht malen? Egal, eure Kinder auch nicht! Das schöne dabei ist: Bei meinem Ansatz hier müsst ihr es auch nicht können. Es ist so einfach wie übers Gras hüpfen an einem sonnigen warmen Tag…

Quality-Time heißt loslassen und versinken

Seit meine Tochter überhaupt ein Stift in der Hand halten konnte, haben wir uns genau diese Freiräume genommen. Ich war schon immer eine Busy-Mom, habe noch studiert, als meine Tochter auf die Welt kam und nach dem Studium Vollzeit gearbeitet. Ich habe bewußt die Entspannungsmomente mit ihr gesucht, in denen wir zusammen Flow erleben, Zeit und Raum vergessen konnten. Bis heute – und jetzt studiert sie – setzen wir uns zusammen an einem Tisch oder auf den Boden  – und malen drauf los, überraschen und selbst, was da entsteht.

Schaut mal, das war letzte Woche mit dem Paket mit Stiften von BIC, im Zeitraffer:

Dabei kann es sein, dass etwas sehr konkretes entsteht – siehe Vogel hier auf dem Bild – aber wir erschaffen auch völlig abstrakte oder verrückte Kunstwerke…

…oder wir experimentieren auch noch mit Wasser und ungewöhnlichen Materialien, in diesem Fall Kaffeefilter

Oder wir schaffen gar total verrückte Ausmalvorlagen für euch… hier  sind Kreative_ausmalevorlage_kinder_BIC_quality_time – die könnt ihr sie gratis bei uns herunterladen. Der Clou hier ist, dass sie nicht genau etwas darstellen, sondern Impulse setzen, auch Eigenes dazu zu malen und nicht nur auszumalen.

Übrigens, habt ihr die drei Packungen Buntstifte neben den Vorlagen auf dem Bild gesehen? Die verschenken wir an das netteste Kommentar zu unserem Beitrag – entweder hier im Blog oder bei unserem Post auf Facebook, oder bei Instagram, oder bei Twitter. 

Wichtig dabei: Nutzt den Hashtag #BICqualitytime – ja? Die GewinnerIn geben wir am 21. Mai 2017 bekannt!

Liebe Grüße,

Béa

Zur Transparenz, wie immer: Dieser Beitrag ist gesponsert und im Rahmen der BIC Quality Time Kampagne entstanden. Das tolle Thema hat mich sofort bezaubert und die Stifte sind absolut überzeugend von der Qualität her. Insbesondere die BIC Tropicolors 2 fanden wir besonders weich und farbkräftig! 

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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6 Kommentare

Nicole G
Antworten 14. Mai 2017

Hallo Bea, ich finde es echt klasse was Ihr immer schönes erschafft. Ich habe für sowas kein Talent, aber egal, ich versuche es trotzdem und wenn Mausis Augen leuchten, dann weiß ich das ich es trotzdem schön gemacht habe und versuche es immer wieder. Ich wünsche alles liebe zu Muttertag und ganz lieben Dank für die tolle Verlosung. Liebe Grüße, Nicole.

Steffi R.
Antworten 15. Mai 2017

Ein wirklich toller Beitrag und die Malvorlagen gefallen nicht nur mir, sondern vor allem meinen Kindern sehr gut. Die beiden lieben es zu malen, aber nur ausmalen ist dann doch immer schnell langweilig. Eure Vorlagen fördern die Kreativität und machen wirklich Spaß und mit so tollen neuen stiften hätten wir definitiv eine super Beschäftigung, wenn es draußen Mal wieder nur am regnen ist.

Belladonna
Antworten 15. Mai 2017

Oh, wie schoen. So viel wie bei uns gemalt und gebastelt wird zur Zeit, wuerden wir uns sehr ueber neue Stifte freuen.

Daniela Kullick
Antworten 15. Mai 2017

Tolla Idee von Tollabea ;) meine Kids malen für ihr Leben gern...ich weiss schon gar nicht mehr wohin mit den vielen Kunstwerken :) jede Möglichkeit wo eine gerade Stelle ist wird genutzt zum malen...egal wie es dann aussieht :) hab schon ganz viele Ordner wo ich diese tollen Bilder aufbewahre. ...und in manch ruhigen Stunden werden die Ordner durchgeblättert und gemeinsam gelacht , wie ulkig schön manche Bilder geworden sind. :) macht weiter so Tollabea ...wir haben schon manche Ideen von euch umgesetzt zb die Kaffeefilter und die Figuren welche keine wirklichen Figuren sind. Es macht alles Spass!!! Danke Tollabea :) :) :)

Frauke Auf dem Berge
Antworten 15. Mai 2017

Rot war der Baumstamm, die blätter waren grün. Die Wolken wurden im Blau getroffen, das rote Auto trällerte in Rosa über die Strasse. Für meinen neuen Partner war es eine Herausforderung das erste mal mit meinen Kindern Bilder zu malen. Für ihn gab jede Farbe einen Sinn, meine Kinder fanden, das Bild würde etwas komisch aussehen. Sie grinsten sich helmisch ins Fäustchen.
Wir mussten den beiden erklären, was es bedeutet Farbenblind zu sein, denn Farbenblindheit, das ist es was mein Partner ist.
Wir haben ihnen erklärt, das es nicht wichtig ist, das alles so aussehen muss wie es in Wirklichkeit ist, sondern wichtig ist, das der MALER einen Sinn in seinem gemaltem und seinen gewählten Farben hat und sieht.

Mittlerweile fragt er aber auch mal die Kinder was wohl die richtige Farbe für ein bestimmtes Ding/Sache sei, um zusammen kreativ zu sein

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