Die schnellste Gemüse-Cremesuppe der Welt – eine gesunde Gemüse-Mahlzeit in „no time“


Liebe Leute, nachdem ihr euch für meine Schnelle-Pasta-Prinzipien so begeistert habt, verrate ich euch auch noch, wie ihr eine schnelle Gemüse-Cremesuppe machen könnt. Mein Beispiel ist eine Petersilienwurzel-Suppe, aber es geht mit ganz viel anderem Gemüse.

Hier sind meine Prinzipien für die schnellste Gemüse-Cremesuppe der Welt!

Auch hier gilt Kochen nach Nase: Ja, es ist ein Prinzip und kein Rezept.

Die Zutaten könnt ihr nach Lust und Laune variieren. Und die Mengen müsst ihr aus dem Gefühl bringen.
Meine Erfahrung: Macht ruhig etwas mehr, es kommt schon weg, weil: leeeeecker!!!!
Oder macht etwas weniger, dann ist die zweite Runde auch schnell gemacht.

Die Konstante ist Gemüse!

Ihr braucht ein Gemüse, das euch bzw. den Kindern auch im gekochten Zustand noch einigermaßen schmeckt.

1. Gemüse waschen, schälen, kochen.

Ich habe hier Petersilienwurzel. Alternativ habe ich das schon mal mit folgendem Gemüse gemacht: Champignons, Sellerie, Karotten, Brokkoli, Zucchini, Paprika, Fenchel. Zur Not auch Rosenkohl. Es ist übrigens die einzige Variante, wie ich Rosenkohl runterbekomme.

Tomate und Gurke geht theoretisch auch… Ich persönlich mag das aber dann lieber kalt, als Gazpacho. Vor allem im Sommer…

Also: Gemüse schälen…

…in Scheibchen schneiden…

… und ab in den Topf mit etwas Wasser damit. Das Wasser sollte kaum das Gemüse bedecken.

Kochzeit: So ca. 10 Minuten.

2. Gemüsebrühe oder anders würzen

Tja, Fertigzeugs bei Béa? Jap. Pulver! Ich habe eine ziemlich leckere Gemüsebrühe aus dem Bioladen und finde die klasse. Einfach ca. 1 Teelöffel pro Person, die mitfuttert, dazu. Richtig: Einfach drauf.

Wenn ihr aus welchen Gründen auch immer gegen die klassische Gemüsebrühe seid, könnt ihr auch in einer Pfanne eine Zwiebel mit Kräutern (Thymian, Estragon, Rosmarin und/oder Oregano) andünsten und dazu geben.

3. Etwas Cremiges muss dazu

Wenn ihr Sahne mögt, einfach rein. Veganer haben ja ein Soja- bzw. Hafer-Ersatz. Sonst auch denkbar: Kokosmilch. Eine reife Avocado.

4. (Nur wenn Kinder nicht mitessen !): Einen Schuss Weißwein

Wein rundet die Sache ab, aber nur für Menschen, die das vertragen und dürfen.

5. Durchmixen

Jetzt einfach Zauberstab rein und pürieren.

Fertig!!! Jetzt nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Gusto dekorieren / garnieren und genießen! Hier mit rotem Pfeffer und Crema di Balsamico.

Probiert auch die Gemüse-Cremesuppe in „no time“!

Und wollt ihr auch mehr solche Kochprinzipien?

Liebe Grüße,

Béa

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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3 Kommentare

Maria
Antworten 23. März 2019

Danke Bea, für die Kochidee!
Wegen dem Brühpulver: Kennst du noch nicht die selbstgemachte Gemüsebrühe? Das ist eine Paste aus rohem pürierten Gemüse mit viel Salz, dadurch konserviert es. Ich mache das so: Ein Teil Salz auf 7 Teile Gemüse (Suppengrün) plus Kräuter und nach Bedarf ein Schuss Olivenöl, Parmesan und/oder Knoblauch. Alles zusammen in der Küchenmaschine fein durchmixen, die Paste in ausgekochte Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Das Salz konserviert die Sache, die Brühe hält mehrere Monate im Kühlschrank. Ich dosiere genau wie die Pulverbrühe: ca. 1 Teelöffel auf 250ml Wasser. Schmeckt super, lässt sich immer wieder neu variieren, und vor allem: ohne Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und ähnliches! Probier es doch mal aus! Liebe Grüße.

    Béa Beste
    Antworten 29. März 2019

    Liebe Maria, vielen lieben Dank! Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren! Liebe Grüße, Béa

Organisation mit Sabine
Antworten 24. März 2019

So eine Gemüsesuppe nach deinem "Rezept" gibt es bei uns in verschiedenen Variationen mindestens alle 2 Wochen einmal. Prima Idee, das einfach Mal aufzuschreiben! Die selbstgemachte Gemüsebrühe meiner Vor-Kommentatorin verwende ich auch - bei uns heißt sie Suppenbasis.

Liebe Grüße
Sabine

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