Die Typologie der „Kindersünden“ – 4 ganz nervige Angewohnheiten von Kindern


Die Typologie der „Kindersünden“ hat eine große Spannbreite!!! Wir haben die Community mal gefragt und 4 nervige Angewohnheiten von Kindern für euch zusammengefasst. Und geben sie so wieder.

Aber warum machen wir das überhaupt? Stehen wir darauf wahllos über Kinder zu hetzen und das im Internet zu teilen? Nein, natürlich nicht! Diese Beitrag gilt allen Eltern, die ebenfalls mit den nervigen Angewohnheiten ihrer Kinder zu kämpfen haben und sich viel zu selten dazu bekennen. Es ist nämlich nicht schlimm, wenn man nicht alles am Kind vergöttert. Manches kann auch unendlich nervtötend sein. Natürlich steckt hinter manches ein ernster Hintergrund und den wollen wir auch nicht runterspielen. Béa will dazu etwas Tiefgründigeres schreiben, hat sie gesagt.


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An dieser Stelle vorerst: Wir haben eure Beispiele alle gelesen und anhand von diesen vier Kategorien für euch zusammengefasst.
Als Zeichen dafür, dass ihr nicht alleine seid.

Hier sind 4 nervige Angewohnheiten von Kindern:

1. Dinge, die Eltern anekeln

Essen verstecken!

Catrin Rueling
Meiner versteckt gerne Dinge unterm Bett. Auch seine Pausenbox, wenn er das Brot nicht aufgegessen hat.

Lama-Kind!

Andra von Berlin
Mein Sohn spuckt… Ich hasse es. Ermahnen bringt nix, schimpfen bringt nix… bin mit meinem Latein am Ende…

Lecker Nägel!

Sissi Mirtschi
Mein Kind knabbert leider an den Nägeln. Auf geknabberte Nägel geht aber leider kein Nagellack.

2. (Bewusste?) Provokationen

Schreien, schreien, schreien!

Nina Schmidt 
Meine Jüngste ist jetzt 9 und  schreit, egal warum, ständig und ununterbrochen. Wenn sie ihren Willen nicht bekommt, auch 2 Stunden am Stück. Die hat eine schreckliche Ausdauer. Und ich muss konsequent bleiben. Manchmal fallen mir echt die Ohren ab!

Alles auf den Boden werfen!

Anke Kollon
Meine Dreijährige wirft immer alles auf den Boden. Bonbonpapier – Zack auf den Boden. Kirsche essen – schmeckt nicht, zack auf den Boden. Taschentuch, zack auf den Boden. Buch liegt auf dem Tisch, Tisch braucht man aber jetzt für ein Puzzle, zack Buch auf den Boden. Puzzle fertig. Nächstes Puzzle, also Puzzle Nr. 1, zack auf den Boden.

Ich könnte manchmal ausrasten. Aber selbst das Ausrasten nützt nichts.Wenn ich es sehe, muss sie es direkt wieder aufheben und zum Mülleimer bringen bzw. aufräumen. Aber ich bin auch nicht immer rund um die Uhr bei ihr. Und so schafft sie es in kürzester Zeit ein Chaos zu verbreiten.


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Lecker Hundefutter!

Nerko Čerenić
Hundefutter essen, bunkern, spielen, alles…

Anni Ka 
Hundefutter hatten wir hier früher auch. Das geht vorbei. Inzwischen isst dass Kind kein Hundefutter mehr.

3. Dinge, die nicht schlimm sind, aber Eltern trotzdem nerven

Schrille Stimmen!

Dany von Oepen
Quitschig reden – die finden das alle soooo niedlich. Und ich könnte die Wände hochgehen.

Hintergrundgeräusche nachahmen!

Sylvia Oevermann 
Bei meinem Sohn muss alles mit lauten Geräuschen verbunden sein. Von Brum-Geräuschen beim Fahrrad fahren, bis hin zur Feuerwehrsirene. Wir sagen es ihm immer wieder, dass er leiser sein soll, aber es hält nicht lange an.

Wie ein Messi alles horten!

Jenny Brandt
Mein Sohn kann nichts wegwerfen. „Mama, das ist kein Müll, das sind Wertstoffe“. Titus Jonas lässt grüßen. Er hebt sogar leere Flaschen und Schuhkartons auf weil er denkt, dass er damit noch was basteln will.

4. Angewohnheiten von sich selbst, die man im Kind (nicht) wieder erkennt

Sie ist auch eine Meckerliese!

Heike Ruch
Sie schnauzt schon genauso wie ich. Der Spiegel nervt.

Sohnemann ist überhaupt nicht wie ich!

Jana Schreiber 
Mich bringt es jedes mal auf die Palme, wenn mein Sohn anders reagiert. Meine Tochter ist wie ich, da weiß ich wann welche Reaktion kommt. Bei meinem Sohn passiert generell immer was anderes als man erwartet. 

Und das waren 4 nervige Angewohnheiten von Kindern!

Hoffentlich habt ihr diesen Beitrag mit einem Zwinkern im Auge gesehen. Natürlich definiert eine nervige Angewohnheit nicht den Charakter des Kindes. Und wir lieben sie natürlich mit ihren kleinen Macken, oder?

Wie so oft ist auch das meist vergänglich! Trotzdem – manchmal dürfen sich Eltern auch mal darüber auslassen… Das schafft Erleichterung.

Frage von Béa: Ihr habt bestimmt noch mehr Beispiele von „Kindersünden“. Gern her damit. Am meisten möchte sie aber wissen für einen neuen Beitrag: Was sind eure Gefühle dabei? Und wisst ihr, warum diese Gefühle so entstehen?

Vielleicht bis dahin auch den Beitrag über Gefühle und Gedanken von mindfulsun lesen, wenn ihr ihn noch nicht kennt.

Liebe Grüße,

Mounia

Mounia
About me

Ich - 25 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten.

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1 Kommentare

Tollabea Fan
Antworten 3. Juli 2019

Trödelei, „Schwerhörigkeit“, Nachahmen (für mich) nerviger Freunde, laute Quengelei mit mehrmaligem Wiederholen desselben Satzes, was er will. All das bringt mich an manchen Tagen an den Rand des Wahnsinns. Mittlerweile lasse ich ihn „auflaufen“ bei seiner Trödelei (bei Aufbruch in den KiGa z. B. steht er dann auch mal heulend im Treppenhaus und zieht sich seine Klamotten an, obwohl ich zuvor mehrmals auf den baldigen Aufbruch hingewiesen und das anhand einer Markierung auf der Uhr visualisiert habe. Ja, es bricht mir das Herz!). In anderen Situationen hilft nur Konsequenz (es bleibt beim „Nein“ trotz Quengelei), das Verhalten ignorieren oder kurzes Ermahnen (absichtliches lautes Rülpsen bei Tisch oder Nachahmung seltsamer Art einer seiner Kumpel). Trotzdem kostet es unglaublich viel Kraft, denn als Mama will man sein Kind nicht enttäuschen oder gefühlt ungerecht behandeln. Aber mit viel Liebe, Zeit, Geduld und Verständnis in anderen, wirklich ernsten Belangen versuche ich, das auszugleichen und den Unterschied in meinem Verhalten bei Gelegenheit mit Worten klarzumachen. Es ist und bleibt ein Lernprozess für beide Seiten, aber das ist ja auch etwas Positives, so lang wir mit unseren Kindern im Gespräch bleiben. Bisher habe ich damit gute Erfahrungen gemacht bei meinem Kleinen. Jedes Kind ist ja aber anders, und jede Mama kennt ihres am Besten. <3

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