Ungeplante Schwangerschaft – und was ist jetzt mit dem Rauchen? 7 Tipps aus der Community


Ihr Lieben, nachdem wir haben hier die Frage einer werdenden Mama, die einfühlsame Tipps von euch wollte, an euch weitergaben, haben wir  7 Tipps aus der Tollabea Community zusammengefasst um das Rauchen in der Schwangerschaft loszuwerden:

Sie schrieb uns Folgendes:

Ich bin jetzt in der 9. SSW und bin Raucherin. Das Baby hat sich quasi durch Zufall auf den Weg gemacht und für mich ist es sehr schwer mir überhaupt bewusst zu machen, dass ich schwanger bin. Völlig surreal. Ich habe keine Übelkeit, bin eigentlich nur den haben Tag totmüde. Ich hatte gehofft, dass ich sofort nach dem positiven Test aufhören wollen und können würde. Spätestens, nach dem ersten Ultraschall. Leider ist das nicht eingetreten. Meine Gyn ist relativ entspannt, ich soll einfach reduzieren.. für mich ist das alles seht schwierig. Ein Zwiespalt zwischen mir als Person und als Mutter.“

Und dann ihre Frage an euch:

„Mich würden die schwierigen Wege von Raucherinnen interessieren, wann sie aufgehört haben und vor allem wie.“

Wir haben die zahlreichen Geschichten und Ideen der Tollabea Community dazu erhalten und die Top 7 Tipps zusammengesucht, um schwanger mit dem Rauchen aufzuhören.

Und hier sind 7 Tipps aus der Tollabea Community um das Rauchen in der Schwangerschaft loszuwerden:

Und hier sind die Tipps aus der Tollabea Community um aufgrund der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören:

1. Rat beim Frauenarzt holen

Annette von Muth

„Meine Reinigungskraft ist starke Raucherin und hat nach Absprache mit dem Frauenarzt alle 7-10 Tage das Rauchen einen Schritt weiter nach unten reduziert. Das Ziel ist, noch in der Schwangerschaft rauchfrei zu werden. Alles Liebe und viel Kraft!“

2. Zigarettenkonsum reduzieren. Nach und nach.

Sarah Kunhenn

„Ich war auch starke Raucherin. 2 Schachteln am Tag waren noch gar nichts. Mein Gynäkologe meinte damals, dass ein radikaler Entzug noch viel schädlicher wäre. Ich habe es dann nach und nach reduziert.“

Anmerkung Béa: Wir wollen noch eine(n) Frauenarzt/-ärtzin befragen, bitte bedenkt: Eine Schwangere kann auch extremen Hormonschwankungen unterliegen – bei Zigarettenentwöhnung geht es nicht um Verzicht… es geht um Bruch mit Gewohnheiten oder gar Sucht. Das kann eine unglaubliche psychische Belastung zur Folge haben, die schädlicher ist als eine langsame Entwöhnung.

3. Ablenkung suchen

Mariko Cece

„Mach dir selbst nicht zu viel Druck! Durch Druck habe ich es nur verschlimmert und nur ans Rauchen gedacht. Versuch dich einfach vom Rauchen abzulenken und ein Ventil zu finden. Sport, Spiele oder ähnliches können helfen. Und trink, wann immer du rauchen willst, ein Glas Wasser. Mir hat es geholfen. Viel Glück und glaub an dich!“

4. Ersatz durch Kaugummis oder Bonobons

Melli Scherhans

„Ich bin auch ungeplant Schwager geworden und war Raucherin. Ich habe die Zigaretten dann langsam reduziert und öfter Kaugummi gekaut oder ein Bonbon gelutscht. Aber wenn man so liest was man seinem Kind dabei antut, ist nicht mal die Sucht stark genug um weiter zu rauchen!“

Christina Keutmann

„Ich brauchte bei der dritten Schrangerschaft 3 Tageum aufzuhören und habe dann inklusive Feuerzeug alles weggeschmissen. Anstelle einer Zigarette habe ich ohne Ende Bonbons gelutscht.“

5. Motivation bildlich festhalten

Tina Knosowski

„Am 4 Tag habe ich ganz aufgehört und mir an Orten, wo ich viel geraucht habe ein Ultraschallbild hingelegt. Dies hat mich zusätzlich motiviert. Trotz allem hatte ich ein echt starkes Verlangen bis hin zur 20 Woche. Da wurden seine Bewegungen so präsent, dass ich keine andere Motivation mehr brauchte. Es war ein harter Weg, der aber mit einem gesunden Baby belohnt wurde. Also halte durch! Es lohnt sich.“

Die liebe Jessica von FeierSun hat es krasser gehandhabt:

6. Vorläufiger Umstieg auf E- Zigaretten

Martina Lehmann

„Ich bin damals auf E-Zigarette umgestiegen. Ich habe dann dort recht zügig den Nikotinanteil reduziert. Drei Monate später brauchte ich auch das Ding nicht mehr.“

7. Akupunktur Dauernadeln oder gar Hypnose

Anni Handorf

„Vielleicht helfen Akupunktur-Dauernadeln. Die bleiben immer einige Tage im Ohr (wie kleine Kugeln). Bei Verlangen kann man diese dann drücken um die Suchtpunkte zu stimulieren und das Verlangen zu reduzieren.“

Eine anonyme Mutter schrieb auch noch:

„Was ich ihr auch empfehlen kann ist eine Hypnose. Ich hab nämlich dummerweise wieder angefangen (da war ich aber schon nicht mehr Schwanger und hatte einen fiesen Zusammenbruch) und mit der Hypnose bin ich nun endgültig weg von dem Mist.“

Buchtipps

Wir haben auch liebevolle Buchempfehlungen von euch erhalten, die tatsächlich geholfen haben, mit dem Rauchen aufzuhören.

Dieser Buchtipp kommt von Ta Schi, die das Buch Endlich Nichtraucher von Ellen Carr uns wärmstens empfiehlt. Auch Béa hat viele Bekannte, denen das Buch tatsächlich geholfen hat!

Endlich Nichtraucher (Affiliate Link, also Werbung)

Ich rauche gern…und höre jetzt auf (Auch affiliate Link, auch Werbung)

Auch wollen wir euch dieses Buch ans Herz legen. Es versucht euch den Weg in ein rauchfreies Leben hinzuweisen und innerhalb von 30 Tagen auch zu erreichen!

Und das waren 7 Tipps aus der Tollabea Community um das Rauchen in der Schwangerschaft loszuwerden:

Das Rauchen ist und bleibt eine schwere Sucht. Daher kann wohl nur ein wirklicher Raucher nachvollziehen, wie schwer es für sie sein muss, aufgrund einer ungeplanten Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören. Wir wünschen ihr in jedem Fall alles Gute und hoffentlich ein gesundes Baby!

Hier nochmal der Post bei Facebook:

Und der Thread bei Twitter ist hier: 
https://twitter.com/TOLLABEA/status/966409783917064192

Liebe Grüße,

Mounia und Béa

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Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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4 Kommentare

Katharina (Mama hat jetzt keine Zeit)
Antworten 23. Februar 2018

Ich war eine langjährige, sehr starke Raucherin (40-50 Zigaretten im Tag), also ich zum ersten Mal schwanger wurde. Ich hatte eine Höllenangst vor dem Aufhören, weil ich mich echt meine gesamte Erwachsenenleben als Raucherin identifiziert hatte.
Auf 5 Zigaretten reduzieren, wie meine Gyn mir vorschlug, war mir aber auch nicht möglich (ich dachte den ganzen Tag nur an den nächsten Zug, schlimm!) also schickte ich schliesslich den Mann übers Wochenende weg und machte einen kalten Entzug. Zwei Tage lang litt ich wie ein Hund, aber im Wissen, dass der körperliche Entzug bei Nikotin sehr, sehr kurz ist (2-3 Tage), war es gut auszuhalten.
Nachdem das mal durchgestanden war, ging's eigentlich, weil ich halt wusste, dass "es" nur noch im Kopf war.
Viele Worte um zu sagen: Reduzieren kann bei manchen Leuten mehr Stress auslösen als ganz aufhören. Es ist nicht in jedem Fall der einfachere Weg.

    Béa Beste
    Antworten 23. Februar 2018

    Lieben Dank für deine Erfahrungen! Und ganz großen Respekt, dass du das geschafft hast. Liebe Grüße, Béa

Maria-Madeleine
Antworten 23. Februar 2018

Hi, ich habe vor mittlerweile über drei Jahren ebenfalls spontan aufgehört, zu rauchen, als ich überraschend einen positiven Test in der Hand hielt. Ich wollte kurz mitteilen, was mir geholfen hat, meinen kalten Entzug und die Zeit danach durchzustehen: Ich habe ernsthaft in schlimmen Stressmomenten durch einen kleinen Strohhalm oder einfach durch die gespitzten Lippen eingeatmet, also das Ziehen an der Zigarette simuliert. So albern es klingt, es hat mir sehr geholfen, nicht mehr zu rauchen. Und dann habe ich mich in der Schwangerschaft immer wieder damit beruhigt, dass ich nach der Stillzeit ja wieder rauchen könnte. Mittlerweile möchte ich das gar nicht mehr. Aber ich könnte :). Vielleicht ist das für jemanden hilfreich. Liebe Grüße

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