Was fördert die Konzentration bei einem sehr lebendigen Kind? Frage aus der Community


Ihr Lieben. wir brauchen wieder eure Tipps und Erfahrungen für eine neue Frage aus der Tollabea Community. Es geht darum, was die Konzentration bei einem sehr lebendigen Kind fordert.

Eine Mutter hat uns geschrieben:

„Meine Große ist 5, wird im März 6 und kommt im Sommer in die Schule. Nun ist es so, dass bei mehreren vorschulischen Untersuchungen festgestellt wurde, dass sie Silben- und Zahlenfolgen nicht richtig wiederholt.

Nun haben wir einen dicken Stapel A4 Seiten mit eben solchen Folgen zum Üben mit nach Hause bekommen. Wir üben auch! Allerdings sehe ich das Problem anders gelagert, nämlich nicht darin, dass es an der Merkfähigkeit hapert, sondern an der Konzentration. Unsere Kinderärztin vermutet ein ADHS, da sie auch sehr wild und hibbelig ist und absolut nicht ruhig sitzen kann. Sie möchte aber erstmal abwarten, wie es sich in der Schule entwickelt, ob eine Therapie sinnvoll ist.

Bei mir selbst wurde ein ADS diagnostiziert, was unsere Kinderärztin aber nicht weiß, weil ich nicht möchte, dass sie deswegen voreingenommen ist. Dadurch weiß ich aber auch, was Ritalin mit einem macht und möchte dies wenn möglich vermeiden. Es gibt inzwischen wohl auch homöopathische Alternativen. Aber auch so weit möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht gehen.

Die Frage, die ich habe ist, ob jemand einen Tipp oder eine Strategie hat, wie ich bei meiner Maus die Konzentration fördern kann. Das stupide Wiederholen der Silben- und Zahlenfolgen sehe ich da eher als kontraproduktiv. Irgendwas spielerisches wäre toll…

Ich freue mich auf eure Ideen!“

Wir werden an dieser Stelle eure Antworten zusammenfassen. Ihr könnt hier im Blog kommentieren, oder bei FB gleich eure Erfahrungen zum Thema „Was fördert die Konzentration bei einem sehr lebendigen Kind“!

Und wer anonym bleiben möchte, schickt uns am besten eine PN über den Messenger: https://m.me/tollabea (übrigens, dann fragt euch das Ding, ob ihr News von euch erhalten wollt… Ein „Ja, geht klar, würde uns freuen!)

Liebe Grüße,
Béa

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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3 Kommentare

Andrea
Antworten 2. März 2018

Ich kann die Eltern wirklich gut verstehen. Man macht sich große Sorgen, dass das Kind evtl. nicht mitkommt, in der Schule nicht bestehen wird. Man fängt an zu diagnostizieren und nach Ursachen zu suchen, vielleicht auch zu therapieren.
Bei uns war es so und hat mehr Unruhe gebracht, als dass es genutzt hat. Unsere Tochter wurde zunehmend unsicher, fühlte sich dadurch falsch und anders. Auch Sie hat einen großen Bewegungsdrang und kann sich nur schlecht konzentrieren. Mein Mann hat einen mittlerweile erwachsenen Sohn, der ADHS hat und lange mit Medikinet behandelt wurde. Wir kennen das Thema also zu gut.
Was uns sehr halft, war, die Lehrer mit ins Boot zu holen. In der zweiten Klasse bek. sie zusätzlich eine phonätische Anlage, die Störgeräusche rausfilterte. Dadurch wird sie nicht mehr so schnell abgelenkt. Zuhause üben wir Konzentration mit Dingen, die ihr Spaß bringen und wo sie Erfolgserlebnisse erzielt. Wir haben ihr die Möglichkeit gegeben, sich mehrere sportliche Hobbys suchen zu dürfen. Sie hat nun eine Sportart gefunden, wo sie 3 mal die Woche Training hat und erfolgreich ist. Wir gehen jeden Tag in die Natur. Als Pondant malt sie gerne, das verschafft ihr Ruhe. Manchmal gehen wir daziwschen noch schwimmen, wenn das mal nicht ausreichen sollte. Je älter sie wird, um so besser schafft sie es, die Unruhe zu kompensieren. Wir haben ihr immer gesagt, sie soll auf sich und ihr Gefühl hören. Das kann sie mittlerweile sehr gut. Sie merkt rechtzeitig, wenn es ihr zu viel wird und teilt uns das mit. Wir achten sehr auf ausreichend Ruhephasen zwischendurch. Seit wir sie so akzeptieren, wie sie ist, klappt es erstaunlich gut. Wir haben festgestellt, dass Wirbelblockaden bei unserer Tochter eine große Rolle spielen, von Anfang an. Sie geht alle paar Monate zum Osteopathen und lässt sich behandeln. Sie wird dadurch deutlich ruhiger. Im übrigen wurde, trotzt der bekannten Probleme und der Tatsache, dass unsere Tochter einen Bruder mit ADHS hat nie auch nur im Ansatz daran gedacht, dass sie auch ADHS haben könnte. Wir haben auch mit unserem Kinderarzt darüber gespr. Er bat uns Ihr einfach mehr Zeit zu geben und uns gut auf sie einzustellen. Er schenit Recht behalten zu haben. Ich kann nur eines empfehlen, höre auf dein Muttergefühl und rede ganz viel mit deinem Kind, errabeitet gemeinsam Strategien und lasst euch nicht endmutigen, wenn es nicht der richtige Weg war. Auch wir mussten lange nach unserem Weg suchen.

betty
Antworten 2. März 2018

hej, fürs sitzen und hibbeln: togu dynair keilkissen. das ist nicht so fest wie die normalen balancekissen. hilft. finde ich. keine wunder, aber für am tisch sitzen während übungen oder hausaufgaben ist es gut. auch trampolin springen ist ganz gut finde ich (mein kind allerdings nicht....) & das buch: komm das schaffst du von britta winter mit vielen guten und einfach umzusetzenden hilfestellungen für den alltag. viele glück und viele grüsse!

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