Mommy Wars – die schönsten Artikel der bloggenden Eltern


Wir kennen sie alle, die Mommy Wars – lieben sie nicht, und trotzdem finden sie um uns herum statt. Eine Lehrerin aus der Facebook-Community hat mich gefragt, ob ich gute Artikel dazu kenne. Und wie! Hier ist eine kleine Sammlung von einigen meiner bloggenden Kolleginnen und Kollegen – nun ganz subjektiv von mir ausgesucht:

Die liebe „Eine ganz normale Mama“ stellt fest: „Jede weiß es besser. Da werden die Babys auf dem Spielplatz mit selbstgemachtem Bio-Brei gefüttert während die anderen munter in die Chipstüte greifen. Impfgegnerinnen streiten sich in der Sandkiste nebenan mit Impfbefürworterinnen während die Kinder sich die Schaufeln um die Ohren hauen. Ach und das Thema Stillen! Die einen stillen nach sechs Wochen ab – die anderen stillen mal gleich drei Jahre lang. Und dann sind da die, die gleich vier Kinder haben und die, die ihr Einzelkind nach Strich und Faden verwöhnen. Wenn man in dieser Mamawelt angekommen ist, trifft man auf Anhängerinnen verschiedener Ideologien, auf Extreme in beide Richtungen…“ >>>weiterlesen hier. 

Die Gute Kinderstube erklärt, für welchen Weg sie sich erziehungstechnisch entschieden hat, und zwar „Bedürfnisorientiert“, und hat dennoch Verständnis für andere: „Tja, die anderen Eltern kann ich auch nicht ändern. Im Zweifel halten sie ihren Weg für genauso richtig wie ich meinen. Und das ist ihr gutes Recht. Erst, wenn das Kindeswohl tatsächlich gefährdet ist, würde ich einschreiten. Ansonsten meide ich solche Familien oder wenn sie mir sehr wichtig sind, hoffe ich, durch Vorleben, Gespräche und Empathie zu einer guten Beziehung zu finden. Denn Jean-Jaques Rousseau sagte mal: „Viele Kinder haben schwer erziehbare Eltern!“ Und wir wollen ja nicht erziehen sondern in Beziehung sein.“ >>> weiterlesen hier.

Im Vereinbarkeitsblog ruft Kerstin zu mehr Solidarität auf und macht klar, was für Chancen wir alle durch Mütterkriege verpassen: „Mütterkriege sind genau das Gegenteil von dem, was Mütter brauchen. Wir brauchen Unterstützung und Menschen, die es gut mit uns meinen. Die uns nicht grundsätzlich unterstellen, wir wollten unserem Kind schaden, nur weil wir etwas anders machen als sie. Denn gemeinsam könnten wir Mütter viel erreichen. Wir könnten gemeinsam für eine kinderfreundlichere Gesellschaft eintreten, uns dafür einsetzen, dass Mütter und Väter sich die Sorgearbeit frei aufteilen können, ohne in alte Rollenmuster zu verfallen. Wir könnten für eine echte Wahlfreiheit für Eltern kämpfen, wenn wir es nur schaffen würden, unsere Energien zu bündeln statt übereinander herzufallen.“ >>> weiterlesen hier

Aber nicht alle Erfahrungen sind negativ!

Wie sich alles umdreht, wenn es wirklich wichtig ist, zeigt dieser Spot (nicht gesponsored, ich verlinke ihn hier, weil ich ihn gut finde, habe mit der Firma nichts am Hut):

Bella von FreiRaumKind hat viele Fälle erlebt, die sie sprachlos lassen – aber auch etwas Besonderes, ihre Truppe aus dem Geburstvorbereitungskurs, mit der es offensichtlich auch klappt: „Mit meinen Mädels aus dem Geburtsvorbereitungkurs ist in den letzten 3 Jahren Nähe und Verbundenheit gewachsen und tolle Freundschaften sind entstanden. Wahrscheinlich hätten wir uns außerhalb unserer „Mami-Blase“ nie kennengelernt. Aber diese Frauen und Freundschaften zeigen mir das es auch anders geht. Wir sind 8 unterschiediche Frauen, mit verschiedenen Lebensmodellen, wir respektieren und schätzen uns! Für diese Solidarität und Verbundenheit bin ich meinen Mädels sehr dankbar. Sie sind für mich etwas ganz besonderes!“ >>>weiterlesen hier

Und Katharina von Mamahatjetztkeinezeit ist sicher, dass jede bei sich erstmal anfangen muss: „Mach Dich frei von den Meinungen anderer und mach dich vor allem frei vor Deinen Ansprüchen an Andere. Am Ende kannst Du nur Deine eigenen Handlungen und Meinungen beeinflussen, nicht die der Anderen. Und das ist gut so!“ >>> weiterlesen hier

Und wer eine schöne Fotoaktion gegen Mommy-Wars sehen möchte, klickt hier weiter!

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

2 Kommentare

Julia
Antworten 7. Dezember 2015

Oh vielen Dank liebe Bea, dass Du meinen Beitrag ganz subjektiv ausgewählt hast. Das freut mich sehr.
Jetzt lese ich mich erst einmal durch die anderen Beiträge.
Liebe Grüße
Julia

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