Die Sextanten und die Frage nach dem Tantra: Soll ich ohne meinen Mann hin?


Waaaaaas, etwas über Sex in einen Kreativblog? Warum eigentlich nicht? Denn Ihr wisst ja, dass alle möglichen Fragen in der Tollabea Facebook Community kommen, die wir auch gemeinsam diskutieren. Aber ab und zu kommt auch mal so eine Frage wie die, die heute Thema ist. Ja, es soll vorkommen, dass Eltern sich auch mal für Sex interessieren 😉 Und da haben Verena von Mama Berlin gedacht, wie antworten selbst als „Sex-Tanten“ auf locker-flockige Art und Weise und lassen auch noch eine anonyme Oma zu Wort kommen. Habt Spaß!


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Und das war die Frage diesmal:

Ich möchte gerne mal eine andere Art von Sex. Ich habe etwas über Tantra gelesen und das reizt mich sehr. Ich habe es meinem Freund vorgeschlagen, aber es interessiert ihn nicht. Soll ich den Kurs – Männer und Frauen gemischt – einfach ohne ihn machen?

Verena: Ich würde ja immer sagen: Wer nicht will, der hat schon und, für den Fall, dass Dein Freund sich tatsächlich beinhart wehrt, es auch alleine machen. Klar, Du kannst ja entscheiden, ob Du ihm davon erzählst oder einfach mit neuen Techniken überraschst. Vielleicht überlegt er sich’s dann ja noch. Moralische Bedenken hätte ich nicht, ich finde das fällt ganz klar unter “Weiterbildung”.

Béa: Sorry, ich gebe deinem Mann Recht. Tantra schon mal näher erforscht, ist langweilig. Aber so was von! Okay, ich habe es auch nicht so mit Yoga. Aber mach ruhig den Kurs. Danach bist du schlauer. Und unendlich dankbar für eine schnelle Nummer in der Dusche… Auch belebend für euer Sexleben! Nicht der Weg, sondern das Ziel ist das Ziel!!!

… und das sagt Oma: Dich reizt die Vorstellung, die du von Tantra hast, also probier’ es aus, wenn es wichtig für dich ist. Lass’ ihn frei, wenn er sich nicht interessiert, sonst wird das krampfhaft. Mach’ den Kurs, wenn du es wirklich willst – vielleicht lernst du dort ja etwas für euch beide Stimulierendes. Dann zeige es ihm und vielleicht steckt ihn deine Begeisterung an, dann profitiert ihr beide.


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Zeitgleich beantworten wir bei Verena im Blog noch die Frage:

Übrigens: Warum machen wir das?

Wir finden, wir müssen uns einfach wieder mehr austauschen. Die wichtigste Sache der Welt ist zu wichtig, als dass wir nicht darüber reden sollten … Und wenn Du dich traust, trauen wir uns auch! Let’s talk about it!  habt ihr auch eine Frage? Dann nix wie her damit als Kommentar, oder gern als Privatnachricht bei Tollabea bei Facebook oder Twitter… oder Instagram. 

Hier noch mehr Fragen und Antworten:

 

Zu uns:

Verena Schulemann: Hat keinen Ehemann, dafür aber einen schwulen Mitbewohner und ist eh stetig umgeben von ihrem 6-jährigen Sohn, allen möglichen Mamas und deren Kindern, und natürlich immer mal wieder von dem einen oder anderen Papa, die sie nur in der ungebundenen Variante mag. Ihr Stärke: Wenn sie einen Raum betritt, erkennt sie, wer Sex mit wem will. Das ist nicht in allen Situationen schön, aber lehrreich.

Béa Beste: Mit ihrer Energie könnte sie sich locker einen männlichen Harem halten, die Liebe lässt sie aber nur bei einem einzigen bleiben und das ist auch gut so. Die beiden fummeln nicht nur privat sondern auch beruflich miteinander. Ihre erwachsene Tochter ist nicht nur ihr ganzer Stolz sondern auch der Antrieb für ihre großartige Projekte im Erziehungsbereich. Ihre Stärke: Sie fummelte privat und beruflich mit dem selben Mann und das geht gelegentlich auch in die Hose. Dabei ergeben sich ganz ungeahnte Möglichkeiten.

So, und was ist deine Frage?

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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