Dash – ein kleiner Roboter dessen leuchtendes Auge direkt ins Herz trifft (Werbung aus tiefster Überzeugung)
Seit einer Woche haben wir ein neues Familienmitglied. Es heißt Dash, ist klein, blau, kugelig und liebenswert. Dash ist ein Roboter der Firma Wonder Workshop und ist mit dem Auftrag unterwegs, Kinder an das Programmieren heranzuführen. Auf spielerische Weise lernen Kinder ab 8 Jahren den kleinen Roboter zu bewegen, ihn zum Sprechen zu bringen, tanzen zu lassen und vieles mehr.
Ich kannte Dash bereits von einem Projekt für Geflüchtete, für welches ich arbeite. Auf bunt und verbindlich unterstützen Unternehmen Flüchtlingsinitiativen, um die Integration von Geflüchteten zu fördern. Wonder Workshop hatten sich zusammen mit den Initiativen Start Coding und ReDI School of Digital Integration auf bunt und verbindlich bereit erklärt, einen mehrwöchigen Workshop mit Dash für geflüchtete Kinder in einer Willkommensklasse anzubieten, um den Kindern dabei zu helfen, die deutsche Sprache zu erlernen und nebenbei ein Gefühl für das Programmieren zu entwickeln. Letzten Montag habe ich mir den Workshop angesehen und war berührt davon, wie so eine kleine Maschine es schafft, Kinder unterschiedlicher Sprache und Herkunft zusammen zu bringen und zu begeistern. Mehr über meine Erfahrungen mit Dash in der Willkommensklasse könnt ihr hier lesen.
Keine komplizierten Bedienungsanleitungen, kein Aufbauen, kein Schrauben: Mit Dash beginnt der Spielspaß mit dem Öffnen des Kartons
Als Wonder Workshop also anfragte, ob jemand im Tollabea Team den Roboter testen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Zugegeben, ich war mir nicht sicher, ob mein großer Dreizehnjähriger vielleicht schon zu groß war, um mit dem Roboter „zu spielen“. Aber als ich ihm das Video von Dash zeigte, konnte auch er die Ankunft von Dash kaum erwarten. Eine Woche später traf das kleine Paket bei uns ein. Toll ist, dass Dash bereits voll zusammen gebaut und startklar ist. Der Spaß kann sofort beginnen. Und das tat er für uns auch.
Um mit Dash zu interagieren, können verschiedene kostenlose Apps installiert werden, die sowohl für Apple als auch für Android Geräte verfügbar sind. Via Bluetooth verbindet sich der Roboter dann mit dem Tablet und ist darüber steuerbar.
Bewegungen, Lichteffekte, Tonaufnahmen: Klein aber ein Allround-Talent
Die App „Wonder“ ist beispielsweise großartig, um den Roboter und seine Funktionen kennenzulernen. In einer Roboter Saga lernt der Nutzer mit der App spielerisch, wie man Dash verschiedene Befehle geben kann. Das Spielen macht wirklich Spaß und die Kinder merken gar nicht, wie sie dabei tatsächlich lernen, Dash zu programmieren. Allein die Wonder App beinhaltet über 50 Herausforderungen und Interaktionsmöglichkeiten mit dem Roboter. Mein Großer war die ersten Tage ständig in der Roboter Saga unterwegs. Aus dem Kinderzimmer hörte ich dann immer wieder lustige Laute und Geräusche. Bei einem der Spiele reagiert Dash beispielsweise darauf, wenn man „Marco“ ruft. Der Roboter fährt dann zur Stimme und ruft voller Freude „Polo“ zurück. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich die Worte „Marco Polo“ gehört habe. Ich hab schon befürchtet, dass unsere Lütte, die gerade erste anfängt zu sprechen, nach „Mama“ und „Papa“ als nächstes „Marco Polo“ sagt.
Die erste Begrüßung am Morgen und der letzte Blick am Abend: Dash erobert das Herz des Großen
Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass mein Großer sich sofort nach der Schule bis zur Schlafenszeit mit Dash beschäftigte. Ja, der Roboter ist eine ausgezeichnete Ablenkung von Hausaufgaben, ein guter Grund, weshalb man den Geschirrspüler gerade nicht ausräumen oder noch nicht ins Bett gehen kann. Dash gewann aber nicht nur gegen Aufgaben im Haushalt, sondern auch gegen sämtliche Tabletspiele, die der Große sonst um nichts in der Welt missen möchte. Das hat schon was zu heißen!
Möglichkeiten ohne Ende in einem kleinen, blauen Gefährt: Robotik von kinderleicht bis anspruchsvoll
Neben der „Wonder“ App gibt es auch die App „Blockly“ für die Kommunikation mit Dash. Die App ist ebenfalls kostenlos und ermöglicht den Kindern per Drag und Drop Funktion eigene Programmierabläufe für den Roboter zu erfinden.
Diese App eröffnet nochmal einen ganz neuen Erfahrungsraum für den Umgang mit Dash. Man kann komplette Abläufe frei entwickeln und den Roboter selbstgemachte Parcours fahren lassen. Der Phantasie sind dabei wenig Grenzen gesetzt. Die Kinder lernen dadurch, sich in die von ihnen erdachten Abläufe mit den Augen des Roboters einzudenken, denn sie müssen Dash so programmieren, dass er die ihm gestellten Aufgaben erledigen kann. Der Umgang mit Dash fordert und fördert daher auf verschiedenen Ebenen.
Es gibt inzwischen fünf kostenlose Apps für Dash, die verschiedene Schwierigkeitsstufen beinhalten. Wie geschrieben, liegt die Altersempfehlung für Dash bei 8 Jahren. Allerdings haben auch größere Kinder mit 12, 13 Jahren jede Menge Spaß. Ich hab es selbst erlebt. Der Unterschied liegt einfach darin, wie ausgefeilt man die angebotenen Programmiermöglichkeiten nutzt. Spaß ist definitiv garantiert – sogar als Erwachsener.

Zuerst wurde mit Klebeband ein Parcours für Dash vorbereitet. Dann wurden sämtliche Zuschauer ausgewählt und platziert.

Anschließend wurde die Strecke genau ausgemessen und programmiert. Keine einfache Angelegenheit, aber ein riesiges Erfolgserlebnis, wenn es dann endlich klappt.
Was mich sehr überzeugt, ist die Verarbeitung des Roboters. Er ist sehr robust und hält durchaus aus, wenn der programmierte Weg auch mal gegen eine Wand oder ein Tischbein führt. Die Gummiräder sind sehr leichtläufig, so dass sich Dash problemlos auf verschiedenen Bodenarten bewegen kann.
Langeweile adé: Insgesamt über 600 integrierte Aktivitäten
Meine Befürchtung, Dash könnte langweilig werden, war also definitiv unbegründet. Es gibt endlose Möglichkeiten, was der Roboter wie tun kann. Am Wochenende war unser kleiner, blauer Freund mit auf einem Familiengeburtstag und begeisterte dort alle Kinder – egal ob erst vier Jahre alt oder schon Teenager. Dash verzaubert. Mit seinem großen Leuchtauge zieht er alle in seinen Bann. Einzig unsere 1,5jährige Lütte brauchte ein paar Tage, um sich mit ihm anzufreunden. Sie fand es äußerst befremdlich, dass das kleine Ding durch unsere Wohnung rast und sie auch noch direkt ansprach. Man kann nämlich eigene Texte aufnehmen und auf Dash übertragen, was dem große Bruder viel Freude bereitete. So lobte der Roboter die Lütte immer wieder, wenn sie etwas toll gemacht hatte und sagte regelmäßig freundlich „Hallo“. Inzwischen bekommt er dafür im Gegenzug ein paar Streicheleinheiten von ihr.
Vielfalt pur: Unser Dash singt inzwischen sogar Lieder von Helene Fischer und Elsa
Mich erinnert Dash ein wenig an den Roboter WALL E aus dem gleichnamigen Film. Ich habe das kleine Ding von Anfang an in mein Herz geschlossen. Vielleicht war es der Mutterinstinkt, den das Leuchtauge direkt bei der ersten Kontaktaufnahme auslöste, als er etwas hilflos „Hallo? Hallo? Haaalllooo?“ rief. Ich mag ihn echt gern, was verrückt ist, denn letztlich ist es eine kleine, emotionslose Maschine. Aber das merkt man ihm eben nicht an. Statt dessen muss ich grinsen, wenn er durch die Wohnung saust und seine Melodien vor sich her summt, sich umsieht und „Aha! Alles klar!“ ruft. Allein die verschiedenen einprogrammierten Wortfetzen sind großartig. Die einzige Gefahr ist, dass man sie als Ohrwürmer den ganzen Tag nicht mehr los wird. Seit der Große rausgefunden hat, dass man Dash auch Musikschnipsel „singen“ lassen kann, verfügt der Roboter über ein
seltsames Repertoire an Hits.
Von einem Auge zum anderen: Zubehör ist ein „Kann“, aber kein „Muss“
Zusätzlich zu Dash gibt es noch den kleinen Roboter Dot, der mich ein wenig an Mike von der Monster AG erinnert. Dot und Dash können miteinander interagieren, allerdings kann nur Dash sich selbstständig bewegen. Dot hatten wir nicht zum Testen hier. Aber es gibt es Videos, die helfen, einen Eindruck von Dot zu bekommen.
Es gibt für Dash auch verschiedenes Zubehör. Inklusive sind zwei Aufsätze die man am Kopf befestigen kann, um sie dann mit Legosteinen zu gestalten. Außerdem kann man beispielsweise ein kleines Planierschild, ein Xylophon und eine Katapultvorrichtung kaufen, um Dash damit auszustatten. Wir hatten die Katapultvorrichtung zum Testen. Dafür wird das Katapult einfach am „Kopf“ von Dash befestigt und dann per App gesteuert. Das bringt jede Menge Spaß und nachdem die Lütte dem Großen eine Weile zugeschaut hatte, traute sie sich sogar, die kleinen Tischtennisbälle nachzuladen. In unserem Video seht ihr die Katapultvorrichtung in Action.
Liebe von auf den ersten Blick – von Einauge zu Zweiauge
Wie ihr merkt, sind wir restlos begeistert von Dash. Wir haben Dash jetzt seit einer Woche hier und stehen trotz ausgiebigem Testens gefühlt noch ganz am Anfang der tausend Möglichkeiten, die der kleine Roboter bereit hält. Aber nach nur einer Woche möchten wir ihn eigentlich nicht mehr missen. Wir lieben es, wenn er sich selbst feiert und gute Laune versprüht. Er ist inzwischen ein kleines, seltsames, aber geliebtes Familienmitglied geworden. Der Große hat schon seine Ersparnisse gezählt, um herauszufinden, ob er Dash nach Ablauf der Testfrist nicht einfach „auslösen“ kann. Naja, Weihnachten ist ja nicht mehr weit und vielleicht leuchtet unter unserem Weihnachtsbaum ja dieses Jahr ein kleines Kullerauge.
Für alle, die ihren Kindern den spielerischen Zugang zum Programmieren und Robotik ermöglichen wollen, ist Dash genau der Richtige. Eine kleine blaue Knutschkugel Maschine, die zu einem echten Weggefährten wird. Einen kleinen Eindruck von unserem Spaß mit Dash bekommt ihr in unserem Video unten. Viel Spaß beim Anschauen!
Eure
PS: Ein großes Dankeschön geht an meine beiden Tester Juliana und Linus, die Dash ausführlich auf Herz und Nieren Funktionsfähigkeit und Spielspaß geprüft haben.
Dash im Test: Hier seht ihr das Ergebnis unserer Programmierarbeit
Der Parcours wurde frei von Juliana und Linus erfunden, aufgeklebt, ausgemessen, inklusive Winkeln berechnet und dann entsprechend programmiert, damit Dash die Strecke abfahren kann. Man beachte bitte das ausgewählte, facettenreiche Publikum, die in der Strecke eingebauten Hindernisse, Sackgassen und vor allem die Erfolgshymne nach Zielerreichung!
Zur Transparenz: Dieser Blogpost wird von Wonder Workshop gesponsert, ist also Werbung. Das Unternehmen hat uns Dash zur Verfügung gestellt, um ihn zu testen und gebeten, über den Test zu berichten. Die inhaltliche Hoheit unserer Blogposts liegt allerdings zu 100% bei unserer Tollabea-Redaktion und ist nicht käuflich. Ich bin tatsächlich sehr begeistert von Dash und empfehle ihn deshalb gern.
- 06. Dec 2016
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