#CheckBeforeYouChat – Was ist Online Grooming und wie können wir unsere Kids davor schützen?


Am 25. Mai war der internationale Missing Children Day. Eigentlich traurig, dass es so einen Tag überhaupt gibt, und dennoch ist er von sehr bedeutendem Wert, denn dieses Thema ist unsagbar wichtig. Wir möchten euch heute ein bisschen über Online Grooming erzählen und wie ihr eure Kinder davor schützen könnt.

In Zeiten der Pandemie sind Kinder so oft zu Hause wie noch nie – aber dadurch noch lange nicht in Sicherheit. Durch das Internet können sie trotzdem an gefährliche Menschen geraten…


ANZEIGE


Was ist Online Grooming?

Online Grooming bedeutet, dass man via Internet mit einem Kind in Kontakt kommt, sich mit ihm anfreundet, sein Vertrauen gewinnt, um ihm später Schaden zuzufügen. Dies kann in Form von Ausbeutung, aber auch sexueller Nötigung (in Form von Bilder oder Videos) oder sexuellem Missbrauch auftreten.

Folgende Stufen von Online Grooming sind bekannt – 5 Steps:

1. Der Groomer nimmt Kontakt auf und gibt sich selbst als Kind oder Jugendlicher aus.

2. Der Groomer versucht mittels Flirten und Komplimenten eine Freundschaft, bzw. eine Beziehung auszubauen.

3. Der Groomer fragt nach persönlichen Details, beispielsweise der Familie, dem sozialen Umfeld etc.

4. Der Groomer versucht einen Keil zwischen dem Kind und seinem Umfeld zu treiben und es von seinen Kontakten zu isolieren.

5. Der Groomer spricht über sexuelle Themen.

Wichtig zu wissen ist, dass ALLE Kinder potenziell gefährdet sind. Außerdem können Groomer sehr geschickt sein. Egal, wie klug das Kind sein mag, es kann dennoch unbewusst manipuliert werden und dem Groomer alle nötigen Informationen geben, die er braucht. Typische Strategien sind zu behaupten, gemeinsame Freund:innen zu haben, um das Vertrauen zu erwecken.

Mehr Groomer-Fälle durch die Pandemie

Seit der Pandemie hat das Online Grooming deutlich zugenommen. Kinder verbringen überdurchschnittlich viel Zeit auf Social Media und sehnen sich durch die Isolation besonders stark nach Bezugspersonen. Einige werden erpresst, andere entwickeln Gefühle für die Groomer. Sogar selbst, wenn sie bereits ihre wahre Identität kennen.

…Da wird einem ziemlich übel, oder?

Um ehrlich zu sein gibt es für mich keine schlimmere Vorstellung als, dass Kinder in eine derartige Gefahr geraten. In Zeiten von Social Media ist es leider auch so „leicht“, unbewusst an Groomer zu geraten. Es muss daher dringend eine Sensibilisierung her!

Und damit kommt AMBER Alert ins Spiel! Der Lichtblick im Internethorizont!

AMBER Alert

AMBER Alert ist Netzwerk, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Suche von vermissten Kindern zu unterstützen und wichtige Aufklärungs- sowie Präventionsarbeit zu leisten.

Anlässlich des Missing Clildren Day haben sie sogar eine Kampagne entwickelt, die Eltern und Kinder über Online Grooming aufklären und sensibilisieren soll. Hierfür haben sie beispielsweise eine TikTok Dance-Challenge erstellt, in der durch einen kreativ-infotainigen Twist Aufmerksamkeit für die 5 Steps des Online-Groomings geschafft werden sollte. Ebenso auch eine Instagram Aktivierung für Erwachsene.

Tanz trifft auf ernste Aufklärung!

Hier ein Beispiel:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Hampshire Constabulary (@hampshireconstabulary)


ANZEIGE


Das Online Grooming dauert weiter an…

Der 25. Mai mag zwar vorbei sein, aber das Online Grooming ist es nicht. Das Phänomen ist nicht neu, doch es hat nun einen Namen und Menschen, die sich dagegen einsetzen. Wir bei Tollabea finden das sehr wichtig und wertvoll!

Schaut also gern mal bei AMBER Alert vorbei. Die Seite von ihnen enthält alle Informationen, sowie eine Rufnummer, falls ein Kind vermisst wird oder ein vermissten Kind zu sehen geglaubt wird.

Und redet außerdem mit euren Kindern. Je offener die Kommunikation, desto mehr werden wir die Kids hoffentlich davpr schützen können.

Habt ihr schon mal mit dem Thema irgendeine Berührung gehabt? Was meinen eure Kinder dazu?

Liebe Grüße
Mounia & Béa

Zur Transparenz, wie immer: Dieser Blogpost ist unser Beitrag für diesen Zweck und wir verdienen nichts daran, daher auch nicht als Werbung gekennzeichnet. Uns hat die Agentur Beyond One dazu angeregt, euch davon zu berichten, die ebenfalls pro bono für den Verein Amber Alert die Kampagne macht – genauso wie alle Partner, die bei Instagram mitgemacht haben. 

Mounia
About me

Ich - 25 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten.

DAS KÖNNTE DIR AUCH GEFALLEN

Die Sterne meinen MICH! Wieso wir Horoskopen & Co. so schnell auf den Leim gehen
15. Apr 2021
„Wer ist ein Fremder?“ – zum zweiten Kindersicherheitsbuch von Melissa und Michael – *mit Verlosung*
10. Oct 2018
„Prost, Mama!“ – Jugendliche und Alkohol: Wie können wir unsere Kinder schützen?
31. Oct 2017

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.