Gegenstände, aus der Vergangenheit, die uns immer noch begleiten … zum Beispiel der gute alte Lamy Füller


Ihr Lieben, irgendwie habe ich den Eindruck, dass die letzten meiner Beiträge sehr melancholisch und kitschig waren. Vielleicht liegt es am Wetter, vielleicht auch an etwas anderem. In diesem geht es um Gegenstände, aus der Vergangenheit, die uns bis heute begleiten und unterstützen … in meinem Fall der Lamy Füller!

Gegenstände, aus der Vergangenheit, die uns begleiten …

… haben wir alle, oder? Vielleicht erinnert ihr euch noch an mein Kuscheltier, das trotz meines Alters noch immer bei mir wohnt. Ähnlich ist es auch mit vielen anderen Dingen, kleinen Erinnerungsschnipseln, die mich hin und wieder in die Leichtigkeit der Kindheit wiegen.


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Der gute alte Lamy Füller …

(Okay, da ich die Marke vermutlich öfter nennen werde, sollte ich zur Transparenz erst mal auf unbezahlte Werbung hindeuten…!)

Vor Kurzem habe ich eine alte Tintenpatrone gefunden und kurzerhand in meinen alten Lamy Füller geschoben, der nach all den Jahren noch immer in meinem Federmäppchen haust. Irgendwie bin ich voll auf Kulis umgestiegen, aber den Füller habe ich trotzdem nie entsorgt.

Das Schreiberlebnis war sehr „nostalgisch“. Ich fühlte mich wieder in die ersten Klasse zurückversetzt, als ich das Schreiben mit Füller erst lernte. Es war aber auch sehr angenehm, weil Füller nun mal tausend Mal cooler sind als Kugelschreiber. Ihre Feder liegt weich auf dem Papier und meine Schrift sieht automatisch schöner aus, wenn ich mit einem Füller schreibe (was vielleicht auch daran liegt, dass ich langsamer schreibe, um keinen Tinte zu verschmieren). Außerdem habe ich die Linkshänder-Feder, die sich perfekt an meine Schreibweise schmiegt.

Und irgendwie ist es auch retro, oder?

Alte Dinge in der Zukunft benutzen? Für mich ist der Füller das Äquivalent zu alten Schallplatten, Kassettenrekordern oder anderen Gegenständen, die der Vergangenheit angehören. Dabei ist der Füller durchaus ein Medium der „Neuzeit“. Aber den Lamy Füller hat man zumeist nur in der ersten oder zweiten Klasse benutzt.

Schreiben, das Spaß macht

Ich schreibe eigentlich fast nur noch auf der Tastatur, und wenn, dann kritzele ich lediglich meine To Do‘s, Einkaufslisten, Buchnotizen oder bürokratischen Kram. Mit dem Füller hatte ich aberwieder Lust, mein Tagebuch rauszukramen und ein bisschen „einfach so“ zu schreiben.

Schreiben, das für Ordnung sorgt

Überhaupt sorgt es bei mir persönlich für viel mehr Ordnung, wenn alle Zettel, die ich im Laufe des Tages bekritzele, schöner aussehen – und das meine ich nicht nur im optischen, sondern auch im mentalen Sinne (ist das Umfeld ordentlich, sieht es im Kopf genauso aus).


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Außerdem kann ich mit dem Füller gar nicht richtig rumsauen. Wie bereits erwähnt schreibe ich automatisch langsamer, und selbst wenn ich mich hetzte, sieht es mit dem Füller automatisch schöner aus.

Bei den unteren beiden Sätzen habe ich versucht, schnell zu schreiben – beim Füller ging das nicht, ohne, dass die Feder gekratzt hat.

Mit dem Füller auf die Bremse drücken

Was mich dazu veranlasst hat, weiter mit dem Füller zu schreiben, ist, dass ich das Gefühl habe, dass er mich automatisch langsamer werden lässt. Mein Leben ist sehr hektisch. Ich bin ungeduldig, deshalb muss bei mir immer alles sehr schnell gehen. Dabei weiß ich selbst, wie ungesund das manchmal werden kann. Der Füller bremst mich somit etwas aus und lässt mich wenigstens Zeit dafür nehmen, in Ruhe einen Einkaufszettel zu schreiben, den ich später im Supermarkt auch identifizieren kann.

Und natürlich der Nostalgie-Faktor!

Bei diesem kalten und trostlosen Wetter tut es gut, sich ein Stück Leichtigkeit aus der Kindheit zurückzuholen. Ich mache das oft, wenn ich innerlich aufgewühlt bin. In meinem Beitrag Dem Inneren Kind geben, was es braucht habe ich euch schonmal erzählt, dass ich in Momenten, in denen ich besonders angespannt bin, Kinderfernsehen gucke, weil mein kindlicher Anteil das gerade braucht.

Für mich lebt es sich gerade besser mit dem Lamy Füller, so sehr, dass ich mir bald neue Tintenpatronen kaufen werde!

Seid ihr ebenfalls Füller-Nutzer? Habt ihr vielleicht sogar noch einen verstaubten Lamy Füller da? Oder vielleicht andere Gegenstände, aus der Vergangenheit, die euch begleiten?

Übrigens, Mini-Werbung an dieser Stelle: Béa hat hier den Lamy Füller zum neu kaufen gefunden…
Ansonsten ist (zur Transparenz) dieser Beitrag nicht gesponsert oder als Werbung gedacht. 

Falls ihr auch gerne mehr schreiben wollt, aber Tagebücher nichts für euch sind, könnt ihr ja mal bei diesem Beitrag vorbeischauen!

Kein Fan vom Tagebuch schreiben? Dann vielleicht vom Journaling?

Liebe Grüße
Mounia

Mounia
About me

Ich - 25 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten.

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