Interview mit Stefan Klein – mit Buchverlosung


Von Stefan (Foto unten) haben wir schon mal zum Thema "Glücksformel" wunderbare Auszüge bekommen.


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Jetzt ist sein neuestes Buch übers Träumen frisch auf dem Markt, und ich hatte sogar die Ehre, dieses Buch einmal kurz vor dem Erscheinen zu lesen und Feedback zu geben. Ich kann es euch voll und ganz ans Herz legen! Stefan ist einer der ganz seltenen Autoren im Sachbuchbereich, der die Kunst beherrscht, komplizierte Sachverhalte so spannend und unterhaltsam darzustellen, dass man als Lesen vergisst, dass es sich um ein Sachbuch handelt: Dieses Buch ist SPANNEND! Hier ein wenig zu den Hintergründen von Stefan Klein und seinem neuesten Buch – und geantwortet hat nicht nur Stefan, sondern auch seine 9jährige Tochter Dora:

Lieber Stefan, du hast Physik studiert und als Redakteur bei GEO gearbeitet – wie bist du Schriftsteller geworden? Hast du schon immer davon geträumt, Bücher zu schreiben? 
Ich habe mit 4 Jahren angefangen zu schreiben, und mit 10 meine ersten Geschichten verfasst. Ich habe immer mit Büchern gelebt. Aber meine Leidenschaft war es von Kindheit an auch, die Natur zu verstehen. Dieses Interesse verdanke ich wohl meiner Familie voller Naturwissenschaftler. Die Liebe zur Natur ließ mich Physik, die Liebe zu Büchern  und Ideen Philosophie studieren. Knapp ein Jahrzehnt pendelte ich zwischen beiden Polen hin und her: Während meiner Zeit in der Forschung zog es mich so sehr zum Schreiben,  dass ich eine mir angebotene Stelle als Wissenschaftsredakteur annahm, wollte mich dann aber doch tiefer gehend mit meinen Themen befassen, als im Journalismus möglich. Als freier Schriftsteller kann ich nun forschen, schreiben – und dabei auch noch viele Leser auf meine Forschungsreisen mitnehmen. 
Warum sollten sich Menschen mit ihren Träumen beschäftigen?
Träume habe mich fasziniert, seit ich denken kann. Und ich schätze mich glücklich, dass ich immer schon eine gute Traumerinnerung hatte. So kann ich mich fast jeden Morgen über eine Überraschung freuen: Ich staune immer wieder über die Bilder und den Einfallsreichtum, den Träume zeigen – auch über ihren Humor. Träume sind oft wahnsinnig komisch! Und ich fand, dass sie eine tiefe Wahrheit über uns ausdrücken. Ich jedenfalls will das, was da nachts in uns allen vorgeht, immer besser verstehen. 


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Was rätst du Eltern zum Thema Kinder und Träume, vor allem auch in Bezug auf Alpträume? 
Wenn ein Kind verstört aus dem Schlaf auffährt, sind nicht immer Alpträume der Grund. Besonders jüngere Kinder leiden oft unter dem so genannten Nachtschreck. Das ist eine beunruhigende, aber harmlose Störung des Tiefschlafs. Wie in extremer Panik schreit das Kind in der ersten Nachthälfte auf, wirft sich im Bett herum, oder schlafwandelt. Ihr könnt das Kind jetzt nicht trösten, denn es schläft – häufig mit offenen Augen. Versucht nicht, es zu wecken. Legt Dein Kind einfach sanft wieder ins Bett. Der Nachtschreck wird von alleine vergehen. 
Unter regelrechten Alpträumen beginnen die meisten Kinder erst im Vorschulalter zu leiden. Sie kommen in der zweiten Hälfte der Nacht. Wenn Dein Kind nun beunruhigt im Elternschlafzimmer erscheint, dann sprich mit ihm darüber, was es erlebt hat. Lass es Deinen Körper und ein paar Dinge berühren. So können viele Kinder lernen, noch im Schlaf einen Traum als Traum zu erkennen – und ihren Alpträumen selbst den Schrecken zu nehmen.  
Was habe ich gerade nicht gefragt, was du gern beantworten möchtest?
Warum wiederholen sich Träume?
Weil im Schlaf die Tagesereignisse in Ihr Gedächtnis eingewebt werden. Dabei fallen Ihnen immer wieder Situationen ein, die emotional dem ähneln, was Sie gerade beschäftigt. Wenn Sie beispielsweise unterschwellig befürchten, mit einem Vorhaben zu scheitern, kann es sein, dass Sie von Ihrer Abiturprüfung träumen oder davon, einen Zug zu versäumen. Sehr oft wiederholen sich im Traum Erlebnisse unserer späten Kindheit oder der frühen Erwachsenenjahre, in denen wir mit dem entsprechenden Gefühl zum ersten Mal bewusst umgehen mussten. Die neue Erfahrung wird also gleichsam in das Raster ihrer vorhandenen Erinnerungen eingeordnet. So macht Ihnen der Traum Ihre Gefühle bewusst, die Sie tagsüber vielleicht stärker beachten sollten. 
Fragen an Dora, deine älteste Tochter, vielleicht mag sie mir antworten: Wie war dein Vater drauf, als er das Buch geschrieben hat? Habt ihr viel über Träume geredet? 
DORA: Mein Vater war oft nachdenklich und saß sehr oft vor dem Computer. Er kam mir sehr angespannt vor. In der Zeit, in der er sein Buch schrieb, sahen wir ihn nicht oft. Zu den Mahlzeiten unterhielten wir uns fast nur über Träume, ich lernte so sehr viel über sie.

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Und das Beste: Unter allen, die bis zum 4.1.2015 unseren Post bei Facebook teilen und nett kommentieren oder diesen Beitrag über Twitter verbreiten (ihr müsst uns taggen @TOLLABOX, damit wir es mitbekommen), verlosen wir ein Exemplar von "Träume"! Es gibt 3 Bücher zu Gewinnen. Viel Glück!
Der Rechtweg ist ausgeschlossen, die Gewinner geben wir bis 7. Januar bei Facebook bzw. über Mail oder Twitter ekannt.
Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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