Zähneputzen ist nicht schwer? – Warum die Pflege unserer Zähne immens wichtig ist


Ihr fragt euch sicher, warum ich einen Beitrag über das Zähne putzen schreibe. Schließlich werden wir von klein auf immer dazu gedrängt, unsere Beißerchen zu pflegen. Aber da mir dieses Thema sehr wichtig ist, möchte ich euch mithilfe von ein paar wichtigen Punkten daran erinnern, warum die Pflege unserer Zähne immens wichtig ist.

Ich glaube, ich kenne keinen, der den Besuch beim Zahnarzt als „toll“ beschreiben würde. In meinem Fall setzen beim bloßen Aussprechen des Namens Phantomschmerzen ein. Fast jeder von uns hatte schon einmal ein Loch, ein Weisheitszahn, der gezogen werden musste, oder „Schlimmeres.“ Ich verbinde den Besuch beim Zahnarzt daher trotz seiner tollen Leistung immer mit sehr viel Schmerz, und versuche ihn bis auf eine jährliche Kontrolle weitestgehend zu umgehen.

Zähne gehören zu den wichtigsten Knochen und müssen gepflegt werden. Der Schmerz, den ein einzelner Zahn auslösen kann, ist lähmend und zermürbend. Das Nervengewebe ist hochempfindlich und lässt uns spüren, wenn es den Zähnen nicht gut geht. Béa hat auch schon mal über Hausmittel bei Zahnschmerzen gebloggt… aber ich verzichte lieber drauf!

Ich achte besonders stark auf meine Zahnpflege. Das ist natürlich nicht von irgendwoher gekommen, sondern hat einen bestimmten Grund.

Meine Oma hatte ein Gebiss.

Da ich sie schon kannte, als sie ihr Gebiss trug, war ich von Anfang an daran gewöhnt und fand es überhaupt nicht eklig oder unangenehm. Ich fand es sogar total niedlich, wenn sie ihr Gebiss nicht im Mund hatte. Aber meine Eltern sagten mir schon als Kind Folgendes:

„Deine Oma hat ihre Zähne nicht gepflegt.“

Und wenn sie nicht gepflegt werden würden, so bekäme man eines Tages ein Gebiss, schloss ich. Diese Vorstellung fand ich sehr erschreckend, denn eigentlich hatte ich meine Beißerchen sehr gern. Als mir dann ein Kinderzahnarzt damals erläuterte, dass ich meine Zähne nicht gründlich genug putzte, bekam ich es mit der Panik zu tun. Ich wollte gesunde und gepflegte Zähne und kein Gebiss haben.

Ich putze mir also immer brav die Zähne. Zweimal am Tag, manchmal auch dreimal. Ich versuche gesunde Zähne zu haben, um den Besuch beim Zahnarzt zu vermeiden (und ja, um kein Gebiss zu kriegen…)

Aber lasst mich mal etwas zum Thema gelbe Zähne schreiben:

Weiße, gerade Zähne gelten als „schön“. Gelbe, ungerade gelten als „hässlich“. Lange Zeit dachte ich, dass gelbe Zähne mit starker Raucherei und geringer Pflege zusammenhängen würden (vermutlich auch wegen meiner Gebiss-Angst), aber da ich nun selbst das Problem bekomme, dass meine Zähne immer mehr an „Farbe“ verlieren, ist mir durch etwas Recherche  klar geworden, dass es nicht an meiner Pflege, sondern an meinem Konsum liegt: Vor allem Kaffee und (schwarzer) Tee sind verantwortlich… und Rotwein kann auch sein Werk vollbringen.

Folgendes Zitat erklärt den Grund für die Zahnverfärbung:

„Die Vorderseite der Zähne wirkt glatt, aber die oberste Schicht besteht aus einer Matrix voller Kristalle, welche wie Stäbchen angeordnet sind. Bei genauerer Betrachtung weisen diese Vertiefungen auf. Lebensmitteln wie Kaffee oder Rotwein bleiben in diesen Vertiefungen hängen.

Auch können sich Zähne durch Plaque verfärben, da diese raue Oberfläche einen idealen Nährboden für Kaffee oder Weinreste darstellt. Diese Art der Färbung wird extrinsische Färbung genannt, weil sie an der Außenseite der Zähne stattfindet.“

Doch was ist die Lösung? Auf die Getränke verzichten? Sich die Zähne bleachen?

Ich glaube, dass es nicht schlimm ist, Zähne zu haben, die nicht strahlend hell, wie die eines Schauspielers sind (die alle ja gebleacht sind, wahrscheinlich…). Die Hauptsache ist schließlich, dass sie trotz allem gesund sind und uns keine Schmerzen bereiten.

Aber wer sie trotzdem etwas heller haben möchte, könnte es ja mit Backpulver probieren!

Vielleicht schreien jetzt einige auf, weil Backpulver natürlich keine professionelle (und ziemlich teure) Zahnreinigung ersetzt, und vor allem auch den Zahnschmelz angreift. Aber ich gestehe, dass ich mir die Zähne trotzdem ein Mal im Monat (auf keinen Fall öfter) mit Backpulver putze. Dazu tauche ich eine nasse Zahnbürste in Backpulver und putze mir zwei Minuten lang die Zähne. In dieser niedrigen Dosis ist das denke ich okay.

Auch versuche ich nach einer Tasse Kaffee meine Zähne nochmal zu putzen und damit vorzubeugen, dass der Kaffee an den Vertiefungen meiner Zähne hängen bleibt. Das habe ich mir von meinem Vater abgeguckt, der allen Ernstes eine Zahnbürste im Büro hat!

Gelbe Zähne sind wie gesagt nichts „ungesundes“, aber was ungesund sein kann, ist Mundgeruch.

Morgens miefen wir alle ein bisschen aus dem Mund, aber ansonsten sollte es bei einem gesunden Mund nicht der Fall sein. Es gibt natürlich viele Gründe für schlechten Atem (zum Beispiel Darmprobleme) und nicht viele lassen sich mit gründlicher Zahnhygiene vorbeugen – aber die meisten eben schon!

Es ist nämlich so:

In unserem Mund lauern unzählige Bakterien und andere Mikroorganismen, die sich in seinem warmen und feuchten Umfeld sehr wohl fühlen und am liebsten zwischen den Zähnen, in den Vertiefungen oder auf der Zunge hausen.

„Die Kleinstbewohner des Mundes zersetzen Essensreste und Zellanteile von Mundschleimhaut und Speichel. Dabei können flüchtige Schwefelverbindungen entstehen, die wir durch ihren fauligen Geruch wahrnehmen. Bestimmte Speisen sind geruchsintensiver als andere, wenn sie im Mund und in den weiteren Abschnitten des Verdauungstraktes aufbereitet werden. Dazu gehören besonders eiweiß- und fetthaltige Nahrungsmittel. Neben Schwefelverbindungen beeinflussen Fettsäuren und andere Zellstoffwechselprodukte die Geruchsverhältnisse im Mund. Fäulnisprozesse durch zurückgebliebene Nahrungsteilchen, abgestorbene Zellen und Entzündungen setzen unangenehm riechende Gase frei. Blut oder Wunden im Mund sind ebenfalls Quellen für schlechte Ausdünstungen.“

Zum Glück rettet uns der Speichel im Mund, denn dieser hält uns von Bakterien fern. Je trockener er wird, desto angreifbarer wird er – und der Geruch im Mund nimmt zu. Auch das Rauchen trocknet den Mund aus. Daher ist Folgendes wichtig:

Zähne putzen!

Während wir uns die Zähne putzen, reinigen wir nicht nur den Mund, sondern produzieren Speichel, den unsere Mundhöhle bitternötig hat.

Und vergesst bloß nicht die Zahnseide…

Auch ich muss mir das hinter die Ohren schreiben. Die gute alte Zahnseide und ich waren noch nie die besten Freunde. Meine Eltern drängten mich regelrecht zur Zahnseide und entfachten lauten Protest aus mir. „Das brauche ich nicht“, sagte ich immer. Ich dachte nämlich, dass die Zahnseide den Mund lediglich von feststeckenden Essensresten befreien sollte. Da das bei mir nie der Fall war, hielt ich die Verwendung von Zahnseide für sinnlos und für reine Zeitverschwendung.

Aber Zahnseide tut mehr als das. Sie entfernt schädliche Paquebakterien – welche, die ich überhaupt nicht sehe. Damit werden Zahnfleischerkrankungen vorgebeugt. Ich muss mich also jeden Abend daran erinnern, meine Zähne auch mit Zahnseide zu putzen. Béa schwört übrigens auf einer Kombi aus Zahnseide UND Munddusche (affiliate Link = kleine Werbung)

…und noch viel mehr:  Auf die:

Zahnprophylaxe beim Zahnarzt!

Das ist nicht nur die halbjährliche Kontrolle, die wir alle mal machen sollten. Das ist eine professionelle Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume inkl. Zahnsteinentfernung mit einer anschließenden Versiegelung des Zahnschmelzes. Mega! Béa zahlt jedes Mal um die 100 Euro, ich weiß allerdings, dass so etwas für Kinder bis 17 Jahren meistens von den Kassen geleistet wird… Erkundigt euch!

Und das war meine kleine Erinnerung, warum die Pflege unserer Zähne immens wichtig ist!

Die Zähne zu pflegen, erzeugt nicht nur ein strahlendes Lächeln, sondern auch gesunde Zähne! 😀

Übrigens, weil es passend zum Thema ist, unser Marshmallow Gebiss! Eine tolle Idee, um mit den Kids das Thema Zähne lustig zu besprechen…

Zahnkunde für Kids mit dem Marshmallow-Gebiss – Lernen und Basteln mit Kindern

Ach ja, und dieser liebenswerte Zahnputzbecher, der strahlend weiß ist und unsere Utensilien fürs Zähneputzen sicher für uns verwahrt.

Zahnputzbecher aus einem Flaschenboden selber basteln

Liebe Grüße,

Mounia

Mounia
About me

Ich - 25 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten.

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