Zahnpflege: Kinderspiel oder Elternlast? (sponsored)


Die Sache mit der Zahnpflege kann in Familien zu echten Nervereien führen. Denn die meisten Kinder halten die Sache für ein Ding zwischen „muss-man-tun“ und „tootal-langweilig“. Hier meine gesammelten Mama-Tipps, um die Sache tolla anzupacken…  

Vorweg: Wer mein eigenes breites und strahlendes Lächeln sieht, ahnt nicht, was für ein Drama dahinter steckt. Mein Großmutter hatte, als ich klein war, ständig Angst, „dass ich vom Fleisch falle“ und nicht genug esse. Deswegen hat sie mir löffelchenweise über meinen Hunger hinaus Essbares eingetrichtert – und mit Vorlesen und Geschichten die Zeit überbrückt, bis ich zu kauen und schlucken gedachte. Ich habe das Essen im Mund gehamstert – was de facto meine Backenzähne nahezu zerstört hat, trotz sorgsamen Zähneputzen morgens und abends. Der Gang zum Zahnarzt wurde zum Horror, zumal die Betäubungsmethoden im Rumänien der 70er Jahre nicht so top waren. Vor zwei Jahren habe ich eine Radikalentscheidung getroffen: Keramik statt Amalgam. Jetzt habe ich, zumindest finanziell gesehen, einen Kleinwagen im Mund. Das musste ich nicht alles selbst tragen, denn ich habe als Privatversicherte eine umfassende Zahnversicherung.

Bei meiner Tochter, die inzwischen groß ist und sehr gute Zähne hat, habe ich von Anfang an auf Zahnpflegemethoden über das Zähneputzen hinaus geachtet – genauso wie die meisten Eltern, die ich nach ihren Tipps und Tricks in meiner Tollabea Community gefragt habe und die ich hier zitieren werde.  Weil meine inzwischen studierende Tochter über ihren Papa kassenversichert ist, haben wir zusätzlich eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, damit ich unbesorgt auch für sie alle Maßnahmen nutzen kann, die für gesunde Zähne nötig sind – dazu später einige Infos mehr.

Nun die Zahnpflege-Elterntipps – für gesunde Kinderzähne:

1 . Zahngesundheit fürs Kind beginnt schon in der Schwangerschaft
Habt ihr gewusst, dass wenn man durch Karies eine erhöhte Anzahl von Bakterien im Mund hat, sich diese auch auf das Baby übertragen können? Mit der eigenen Mundhygiene der Mutter fängt die Zahngesundheit des Kindes an.

2 . Keine süßen Tees und Getränke
Muttermilch ist natürlich am Anfang das Beste fürs Kind. Wenn ihr das Zufüttern und Extra-Durststillen anfangt, vermeidet Zucker! Durch diese Umspülung der Zähne mit Süßem entsteht schnell Milchkaries – auch „Nursing-Bottle-Syndrom“ (NBS) genannt. Babys und Kinder brauchen das nicht! Wenn sie das Gesüßte nicht kennen, werden sie auch nicht danach verlangen. Größte Gefahr hier: Großeltern. Sie sind in einer anderen Zeit aufgewachsen, und verstehen oft nicht, warum man den Geschmack nicht „verbessern“ sollte. Klare, deutliche Ansagen machen und im Zweifelsfall gilt: Das gibt’s NUR bei Oma und Opa.

3 . Putzen noch vor dem ersten Zahn hilft… aber nicht endgültig!
Wenn Zähneputzen eine Routine vom Anfang an ist, ist es wahrscheinlicher, dass es so bleibt. Aber nur wahrscheinlicher: Denn die Trotzphase erschüttert eh die besten Angewohnheiten. Einfach durchhalten, Leute! Die meisten Eltern in der Community meinten, dass sie es letztlich schon in den Griff bekommen haben, nach einigen Strapazen…

4 . Die Story von Karius und Baktus funktioniert
„Karius und Baktus“ (im Original: „Karius og Baktus“) erschien ursprünglich als Kinderbuch 1949 in Norwegen und stammt aus der Feder von Thorbjørn Egner. Ganz berühmt wurden die beiden Zahnmonster durch den gleichnamigen Film, der seit 1954 Generationen von Zahnputzkinder prägt. Die Stimme von Baktus wurde in der deutschen Fassung vom unvergesslichen Hans Clarin synchronisiert. Die Legende greift und macht prima anschaulich, was im Mund passiert. Hier seht ihr die Sache durch meine Bastelkinder erklärt – allen voran die vierjährige Luzie, die einfach die ganze Welt erklären kann. Wirklich:

Auch meine Facebookfans bestätigen, dass der Ansatz mit Monstern bei Kindern sehr wirksam ist und zum Putzen führt. Fan Kathrin hat bei sich noch einige Monster draufgelegt: „Wir putzen Zahnmonster weg und überlegen gemeinsam, ob wir was vergessen haben. Und dann wird nochmal das Marmeladenzahnmonster gejagt, das Apfelzahnmonster oder auch ein ganz besonders schlimmes Schokoladenzahnmonster.“
Fan Eva-Maria schlägt das Lied von Karius und Baktus in erweiteter Form vor: ‚Karius und Baktus wohnen in dem Haaaaus, dürfen da nicht bleiben müssen wieder raus. Karius und Baktus sind ganz schwer zu sehen, weil sie mit den Füßen in den Zähnchen stehen. Karius und Baktus wirds dann doch zu schwer – hüpfen in den Abfluss schwimmen raus aufs Meer!‘

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Allerdings: Kindliche Fantasien in Ehren, aber machmal kann die Wirklichkeit besser wirken. Fan Tatjana schrieb: „Mein Sohn ist zwei einhalb und an sich klappt das gut, wir sind die Putz Piraten und müssen den bösen Captain Karies erwischen. Nur manchmal, wenn er einfach keine Lust hat, öffne ich Google und gebe ‚Karies bei Milchzähnen‘ ein und zeige ihm die Bilder dazu. Das erste Mal war ich selbst ein bisschen erschrocken, wusste ja auch überhaupt nicht, wie das aussieht, aber der junge Mann fand’s toll und seitdem schauen wir uns die Bilder mindestens einmal die Woche an, einfach nur weil er „den Captain“ sehen will. Seit dem putzt er auch viel länger und ich darf immer noch mal drüber putzen…“

5 . Kinder sollten die Bewegungen mit einer Handzahnbürste kennen, gegen eine elektrische ist ab ca. 3 Jahren nichts einzuwenden
Die Milchzähne, die im ersten Jahr nach der Geburt wachsen, sollten mit einer Zahnbürste gereinigt werden, die einen kleinen aber breiten Kopf und sehr weiche Borsten hat, um das zarte Zahnfleisch nicht zu verletzen. Oft müssen Eltern das Putzen übernehmen, aber das tun sie in diesem Alter besser mit einer normalen mechanischen Bürste. Kinder im Alter ab einem Jahr sollten lernen, eigenständig die Zähne zu putzen. Die Zahnbürste muss auf die kleinen Kinderhände abgestimmt sein und gut in der kleinen Pummelhand liegen, und der Bürstenkopf sollte schmal ausfallen. Etwa ab drei Jahren, wenn Kinder die richtige manuelle Zahnputztechnik kennen und anwenden können, ist die elektrische Zahnbürste eine gute Alternative: Was Neues! Was Spannendes! Allerdings, bevor ein Kind sich weigert, Zähne zu putzen, ist eine elektrische Zahnbürste auch früher  durchaus OK. Fan Katharina schreibt: „Allerdings finde ich es Quatsch, Kinder zu zwingen, mit ner normalen Bürste zu putzen, wenns mit ner elektrischen besser klappt. Mein Kleinster hatte gleich ’ne elektrische und putzt total gerne.“

Übrigens, Fan Jenny hat auch noch einen Tipp zum Thema Zahnbürstenwahl: „Der (kleine) Mensch möchte stets die Wahl haben. Er fühlt sich dann besser, weniger gezwungen. Daher war unser Trick: Er hatte viele bunte, verschiedene Zahnbürsten, manchmal bis zu 5. Dadurch ging es nie darum OB Zähne geputzt wird, sondern mit WELCHER Zahnbürste. Eine Art Ablenkung, die astrein funktionierte. War ein Exportschlager in andere Familien.“

6. Zahnpasta ist auch ein Geschmackserlebnis
Wenn Kinder nicht gern Zähneputzen könnte es auch am Geschmack liegen: Probiert auch mal unterschiedliche Zahnpasta aus, irgendwann findet sich eine, die eurem Kind vielleicht Freude macht.

7 . Auch die Zahnbürste muss gereinigt werden
Wer fertig ist mit dem Zähneputzen sollte seine Zahnbürste sorgfältig mit Wasser abwaschen und mit dem Kopf nach oben wieder in den Zahnputzbecher stellen. Trocknet der Bürstenkopf nicht anständig, sind Karius und Baktus genau da, wo sie nicht sein sollten – in der Zahnbürste! Wechseln solltet ihr jede Zahnbürste spätestens nach zwei Monaten, und wenn ihr krank wart, eigentlich immer unmittelbar danach. Ist sicherer.

8 . Apps helfen
Kinder sind von Smartphones und Tablets ja begeistert und wenn man das in Maßen benutzt, ist das OK. Die von ERGO Direkt entwickelte, kostenlose App „PutzHelden“ führt Kinder unterhaltsam und kindgerecht an das richtige Zähneputzen heran. Am Ende unseres Videos haben wir sie auch getestet und sie kam gut an. Es gibt sie für iOS und Android. 

9. Zähne am besten zwei Mal im Jahr checken
Kindern ab sechs Jahren stehen bis zu ihrem 18. Geburtstag zwei Vorsorgeuntersuchungen jährlich zu – eine pro Halbjahr. Zwischen den zwei Untersuchungen muss ein Abstand von mindestens vier Monaten liegen. Leute, macht davon Gebrauch! Karies, die früh entdeckt und beseitigt wird, belastet den Mundraum eures Kindes dann nicht mehr… Übrigens, auch eine Individual-Prophylaxe kann auch schon ab sechs Jahren gemacht werden und ist Teil der gesetzlichen Leistung. Dabei werden die Zähne vom Belag befreit und die Zahntaschen gereinigt. Dabei hat meine Tochter das gute Gefühl eines richtig sauberen Mundraumes mit ganz glatten Zähnen schätzen gelernt und wollte freiwillig hin.

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10. Mit gutem Beispiel voran
Kinder machen alles nach, auch unser Verhalten zum Thema Zahngesundheit. Letzen Endes werden sie langfristig genau das tun, was wir auch tun… Daher ist gesund essen und trinken, regelmäßiges Zähneputzen, Arztkontrollen, Zahnprophylaxe und all das extrem wichtig – auch für uns Eltern.

So, ihr Lieben, un zum Schluss das Thema Geld: Wenn mal was mit den Zähnen ist, wird es schnell teuer. ERGO Direkt hat für euch die passende Zahnzusatzversicherung. Ich habe in den Unterlagen gelesen, dass es sich um eine Zahnversicherung ohne Wartezeit handelt, d.h. der Vertragsschluss und die Leistung sind sogar bei schon angeratener oder begonnener Behandlung möglich, und die Aufnahme in die Versicherung erfolgt ohne Gesundheitsfragen, ohne Wartezeit oder Jahreshöchstsätze! Mehr Infos bekommt ihr hier bei Ergo Direkt. 

Wie immer zur Transparenz: Dieser Beitrag ist von ERGO Direkt gesponsert. Ich habe ihn gern geschrieben (und mit Kindern und Desi gefilmt) weil ich sowohl das Thema Zahnpflege  als auch die richtige Zahnzusatzversicherung für Eltern wichtig finde. Denn Behandlungen nicht zu machen aus Angst vor Kosten ist menschlich… tut aber nicht gut. 

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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4 Kommentare

Janine
Antworten 21. Januar 2016

"Nönönö. Meine Zähne waren sauber!" Herrlich! :'-) Ich musste herzlich lachen.
Du machst sooo viel für und mit Kindern - manchmal hab ich mir schon gewünscht, du wärst unsere "Nanny"!

    beabeste
    Antworten 21. Januar 2016

    Wenn ihr in Berlin seid, sied ihr immer auf einen Besuch eingeladen!

Alex Patrick J-R..
Antworten 16. Mai 2016

Hey,

ich bin das von unseren Zwillingen auch gewöhnt. Aber ich glaube dass die Eltern immer in der Verantwortung stehen bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Bis die Kinder 12 Jahre alt sind, sollte man das Zähneputzen definitiv noch nachkontrollieren.

    Alex Patrick J-R..
    Antworten 16. Mai 2016

    Was ich noch ergänzend fragen wollte, wie man seinen Kids es leichter machen kann mit dem putzen?

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