Fit durch den Herbst * Werbung für gesundes Leben mit Kindern * AOK Familienstudie 2018


Traritrara – der Herbst ist da. Und mit dem grau-nasskalten Wind warten auch schon wieder die Schniefnasen an jeder Ecke. Hoffentlich schleichen die sich auch dieses Jahr wieder ganz still und leise an mir und meiner Familie vorbei. Denn grundsätzlich sind wir schon eine recht gesunde Familie. Woran ich das fest mache? Ganz einfach: an den Fehltagen meiner beiden Großen, die auf dem Zeugnis vermerkt sind! Dort stand in den letzten Jahren maximal eine 3!

Wie wir uns als Familie in den vergangenen Jahren gesund und fit gehalten haben, dazu werde ich oft gefragt. Heute habe ich für euch unsere wichtigsten Punkte aufgeschrieben. Denn die meisten Familien erwischt es doch irgendwann ganz massiv. Ich bin aber davon überzeugt, dass man präventiv sehr viel tun kann, um einen Infekt so lange wie möglich abzuwehren. Denn es ist mir persönlich ein wirklich großes Anliegen, euch und eure Familien so gesund wie möglich durch die kommenden Monate und Jahre zu begleiten! Denn auch die große AOK Familienstudie 2018 bestätigte, dass die meisten Familien nicht so gesund sind, wie angenommen. Dazu aber weiter unten oder dem Link folgend mehr.

Jetzt zu meinen persönlichen Punkten, um fit durch den Herbst zu kommen:

Punkt 1 – Händewaschen

Da bin ich wirklich ganz strikt. Sobald wir nach Hause kommen, hängen bitte alle Hände über dem Waschbecken. Bei einer zu großen Auswahl der bunten Hinweiszettel in Kita und Schule werden auch mal die Hände nach dem Waschen desinfiziert. Das gibt uns allen eine gewisse Sicherheit, dass innerhalb der Wohnung jetzt nur noch eine begrenzte Anzahl Viren und Bakterien zu finden ist.

Punkt 2 – Bewegung an frischer Luft

Wir lieben – trotz des Lebens mitten in der Stadt – die Natur. Sind ständig draußen unterwegs und entdecken und beobachten alles, was uns vor die Augen kommt. Uns findet ihr auch in der jetzt wieder früh eintretenden Dunkelheit auf beleuchteten Grünflächen, Spielplätze und Parks.

Die frühe Dunkelheit sollte euch auf keinen Fall vor dem Draußensein abhalten.

Bekanntlich laufen wir Eltern ja recht viel – auch im Herbst und Winter – also kommt die Gang einfach am Wochenende auf die Bikes. Und zur Belohnung kehren wir irgendwo ein und schlürfen alle eine heiße Schokolade.  So sind wir zusammen draußen unterwegs.

Punkt 3 – es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Genau, das ist unser Motto!

Für die Kinder screenen wir schon Ende der Sommerferien, welche Kleidung noch für die kommenden Monate passt, von den  Geschwistern passen könnte und was gekauft werden muss. Dann gibt es eine große Liste, die in den kommenden Wochen abgearbeitet wird. Zum Check zählen nicht nur Skihosen und Skischuhe, auch Gummistiefel und Outdoor-Sportkleidung.

Diese Sachen müssen für den kommenden Herbst und Winter bei uns vorhanden sein:

  • Regenjacke, Regenhose, Gummistiefel
  • Handschuhe – sehr warm und für Übergang auf dem Spielfeld
  • Mütze – sehr warm für den Schnee, leichte Mütze für den Sport
  • Skijacke, Skihose, Skischuhe, Skihelm – damit wird demnächst auch wieder Fahrrad gefahren und mit Skisachen wird ja bekanntlich selbst in Berlin gerodelt.
  • Lange Unterwäsche – für den Sportplatz aus Funktionsmaterial, zum Rodeln und Skifahren warm aus Wolle

Wenn alle sicher sind, dass alles vorhanden ist und auch seinen festen Platz hat, dann kann der Herbst gern kommen – wir sind gewappnet.

Dann sind wir bei Wind und Wetter unterwegs – wandernd, auf den Rädern oder laufend.

Punkt 4 – Kleidung II – das Zwiebelprinzip

Bei sportlichen Betätigungen halte ich es auch bei meinen Kindern, wie bei mir. Wenn sie sich bewegen, dann dürfen sie sich gern auch bei kühleren Temperaturen ausziehen. Dann darf bis zum Schwitzen gehüpft werden. Denn Sport mache ich ja auch nicht im Wollpullover, sondern in leichter Kleidung. Meine Kids wissen aber auch genau, dass sie sich nach der Anstrengung schnell wieder warme Jacken, Halstuch und ggf. die Mütze anziehen.

Punkt 5 – Vitamine und Naschen

Glücklicherweise verwehren sich die Kids nie gegen Obst und Gemüse. Wir verschlingen Äpfel, Möhren und Paprika wirklich in rauen Mengen, dass ich an der Supermarktkasse schon öfters von neuem Personal gefragt wurde, ob ich vielleicht eine Quittung bräuchte.

Frisch gepresster Orangensaft ist natürlich bereits in der Herstellung für die Gang schon ein Event. Den gibt es aber nur am Wochenende im Herbst und Winter – das macht dann doch zuviel Arbeit.

Aber ab Spätsommer haben wir eine wunderbare Tradition – es gibt morgens immer selbstgemachten Holunderbeerensirup. Das ist für einen Tag eine schreckliche Arbeit, aber hält dann immer für ein ganzes Jahr vor.

Für die nötige Ladung Vitamin C presse ich morgens eine Zitrone aus und verteile sie in die Gläser der Kinder.

Wer keinen Holunderbeerensirup selbst machen mag, kann diesen natürlich auch kaufen 🙂

Aus der Community erfahren wir immer wieder, dass kunstvoll angerichtete Obst- und Gemüsegesichter von einigen Kindern sehr gern gegessen werden. Versucht das doch einmal. Einen Apfel kann man ja auch auf viele unterschiedliche Arten essen – komplett, in Stücken, in Scheiben – oder auch getrocknet oder gerieben. Irgendetwas schmeckt sicher auch eurem Kind.

Es kratzt – was nun?

Sobald ein Teil der Familie dennoch über Matschigkeit klagt, gibt es eine große Portion Zink in Form von Tabletten und eine Ladung Ruhe. Bei Fieber bleiben meine Kids ohne Wenn und Aber zuhause. Dann wird fleißig heißes Ingwerwasser getrunken und viel geruht.

Aber es gibt noch ein paar weitere Hausmittel bei Erkältungen, von denen ihr sicher bereits ein paar kennt. Die AOK Hessen hat einmal die beliebtesten Hausmittel aus Oma’s Zeiten aufgeführt – vielleicht probiert ihr ja beim nächsten Infekt mal den ein oder anderen Tipp aus.

 

Warum ich das hier schreibe: 

Ihr Lieben, mir ist die Gesundheit meiner Familie ein sehr großes Anliegen. Wir sind kein dogmatischer Haushalt. Wir leben nicht zuckerfrei, wir ernähren uns nicht nur regional. Aber wir Eltern leben vor und meine Kinder sehen uns als Rohmodelle in Bewegung, Ernährung und Verhalten.

Es gibt momentan eine sehr interessante Studie – die AOK Familienstudie 2018 (viele von euch haben sicher darüber schon gelesen und gehört).

Die wichtigsten Punkte, die sich auch in dieser Studie wieder herauskristallisiert haben, sind:

  • Kinder brauchen mehr Bewegung – körperliche Bewegung kommt insgesamt zu kurz. 
  • Die Mehrheit der Kinder nutzt Medienangebote wie Smartphone, Tablet, TV öfter und intensiver als von der WHO empfohlen. 
  • Work-Life-Balance stresst
  • mehr als die Hälfte der befragten Eltern sind übergewichtig
  • Eltern wünschen sich in Wohnorten eine familienfreundlichere Infrastruktur. 

Also, lasst uns alle zusammen diese Welt für unsere Kinder ein Stück gesünder und aktiver gestalten!

Seid ihr dabei?

 

Alles Liebe, Eure Yvonne

 

Zur Transparenz: Der Inhalt dieser Studie traf voll meinen Nerv! Umso mehr freue ich mich, dass tollabea.de ein Teil der Kampagne sein darf! Und ja, dieser Beitrag ist in Kooperation mit der AOK Hessen entstanden. 

 

Yvonne Petzke
About me

Berliner Mom of 3 * Sport (Marathon) * Reisen * Natur * Mode * Beauty * * Aktuelles und Persönliches über mich und mein Leben findet ihr auf Instagram unter @yvonne_tollabea

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