Wie gesund ist mein geliebter Kaffee eigentlich?


Und wenn es draußen noch so heiß ist, ich brauche meinen Kaffee! Ohne Kaffee funktioniere ich nicht, ich bin ein Kaffeejunkie. Mein morgendlicher Kaffee ist das Trostpflaster, wenn ich Morgenmuffel nicht ausschlafen kann. Diesen Artikel schreibe ich natürlich auch mit der Kaffeetasse neben dem Laptop. Und mich werden noch viele Kaffees heute durch den Tag begleiten.

Gerade bei dieser Hitze frage ich mich allerdings auch:

„Ist Kaffee ungesund und trocknet aus?“
„Tut warmer Kaffee im Sommer nicht irgendwie schlecht?“
„Ist Eiskaffee die Lösung, oder auch nicht gut?“

Einige Recherchen im Internet über Kaffee haben mir diese und andere Fragen beantwortet, mitunter auch eine Studie zum Thema Kaffee und Gesundheit der University of Califormia von 2017, auf die ich mich im weiteren öfters beziehe:

Kaffee ist natürlich kein Durstlöscher, sondern ein Genussmittel. Den gesamten Flüssigkeitsbedarf sollte natürlich niemand über Kaffee zu sich nehmen.

Aber hier schon mal endlich Schluss mit dem Mythos: Kaffee entziehe dem Körper Flüssigkeit.

Schon alleine, dass Kaffee mit Wasser zubereitet wird und eine Tasse Kaffee somit fast ausschließlich aus Wasser besteht, sollte den Irrtum aufweisen. Natürlich kann Kaffee harntreibend wirken, aber es entsteht kein massiver Flüssigkeitsverlust. Dieser harntreibende Effekt wird auch durch Hormone ausgeglichen.

Kaffee enthält Antioxidantien.

Antioxidantien schützen unseren Körper vor freien Radikalen und deren schädlichen Auswirkungen, wie Zellschädigungen. Hier wird Kaffee auch als Mittel zur Vorbeugung gegen Krebs und einer entzündungshemmenden Wirkung in Verbindung gebracht.

In Kaffee stecken die Vitamine B2, B3, B5 sowie Magnesium und Kalium.

Was noch? Kaffee hilft Fett zu verbrennen und kurbelt den Stoffwechsel an. An dieser Stelle allerdings der Hinweis: Dies ist kein Freibrief für viele Sünden. Kaffee ist kein Zaubermittel, was die Kalorien einer Tafel Schokolade aufheben kann. Sehr schade eigentlich. 20 bis 30 Minuten vor einem Training / Sport kann Kaffee aber durchaus nützlich sein. Auch Unmengen von Zucker und Milch im Kaffee sind nicht förderlich. Versteht sich von selbst.

Kaffee wird nachgesagt, dass er unser Gehirn schützt (Alzheimer, Demenz).

Spezifische Todesursachen, die durch den Konsum von Kaffee vermindert werden können sind:
Schlaganfälle, Herzkrankheiten, Diabetes Typ 2, Atemwegsinfektionen und Infekte.

Natürlich wirkt sich die anregende Wirkung von Koffein auch positiv auf unsere Konzentration aus.
Kaffee macht uns leistungsfähiger. Angeblich soll Kaffee ja auch schlau machen, seien wir aber ehrlich: Kaffee macht wach, lässt uns besser denken, hebt die Stimmung und wir fühlen uns einfach besser.

Was ist eigentlich dran, dass Kaffee ungesund für den Magen ist?

Sicher wird nicht jeder Magen Kaffee vertragen. Hier kommt es aber vor allem auf die Qualität und die Röstung an. Je länger und schonender die Röstung, umso weniger Bitterstoffe und desto bekömmlicher ist er für den Magen.  An dieser Stelle ein Plädoyer für Fairtrade Kaffee: Ausgezeichnete Qualität und mit dem Kauf tut man den Kaffeebauern etwas Gutes!

Übrigens, auch noch was: Espresso und Kaffee, der ohne Filter zubereitet wurden sind eigentlich am magenschonendsten weiL: Je mehr eigenes Kaffeeöl in das leckere Gebräu kommt, desto besser. Im normalen Papier-Filter bleibt am meisten Kaffeeöl hängen. Ich liebe meinen Kaffee auf die rumänische Art zubereitet: Pulver rein, heißes Wasser drüber, einen Schuß Milch oder Hafermilch und dann ca. 5 Minuten „setzen“ lassen. Ich muss nur lediglich aufpassen, dann nicht mehr umzurühren und am Ende die Tasse nicht ganz leer zu trinken, sonst habe ich das Kaffeepulver zwischen den Zähnen.

Übrigens, zum Thema Milch eingießen, den Trick kennt ihr?

Kaffee wirkt sich gut auf die Leber aus! Allerdings ist Kaffee kein Zaubermittel für den Hangover am Tag nach der Party.

Da ist er allenfalls anregend und wir fühlen uns etwas frischer.
Mit täglichem Kaffeekonsum aber stärken wir unsere Leber.

Und wie war das mit den Temperaturen und dem Kaffee, was ist gesund?

Also, ganz heiße Getränke sollen tatsächlich eine mögliche Ursache für Speiseröhrenkrebs – egal ob Kaffee oder Tee! Ein Glück – ich mag eh keine ganz heißen Getränke, auch nicht mal Suppe in Winter.

Ernährungspsychologen empfehlen die goldene Mitte:

„Die Getränke sollten weder heiß noch eiskalt sein. Denn im Körper müssen kühle Getränke erwärmt, heiße gekühlt werden. Eiskalte Getränke bei äußerer Hitze geben unserem Körper das falsche Signal: zusätzliche Wärme zu produzieren. Trinken wir hingegen heiße Getränke, geraten wir zu stark ins Schwitzen. Dann wird es noch schwerer, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.“ – so Peter Stehle, Ernährungsphysiologe an der Universität Bonn im Tagesspiegel.

Aber hey, das Leben ist kurz und ich mag Eiskaffee. Dann nehme ich das bißchen Schwitzen in Kauf und trinke noch ein Glas Wasser hinterher und für mich ist es OK.

Was auf jeden Fall abkühlend wirkt, ist sich eine Auszeit mit einer schönen Tasse Kaffee nehmen, in den Schatten setzen und die Beine hochzulegen!

Fazit zur Frage „Wie gesund ist mein geliebter Kaffee?“:

Wer Kaffee mag kann ihn ohne schlechtes Gewissen genießen, auch im Sommer – am besten lauwarm.

Übrigens: Und ihr? Wie mögt ihr den Kaffee? Oder gehört ihr zur Tee-Fraktion?

Liebe Grüße,

Béa

P.S. kennt ihr eigentlich meine kreativen Pareidolie-Kaffee-Zeichnungen bei Instagram?

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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