Der Wert der Wahrheit: „Ungelogen“, eine neue SAT.1 Sendung, sucht Menschen, die mitmachen – *Werbung*


Ungelogen: Wer von euch, liebe Leser*Innen, weiß, dass ich meinen Berufsstart beim SAT.1 hatte? Frisch nach der Uni, Ende der 90er, landete ich beim „Kuschelsender“ (wie Harald Schmidt zu diesen Zeiten unseren Arbeitgeber nannte)… und arbeitete dort ganze 4 Jahre als Produktmanagerin.

Was für eine Überraschung, als vor ca. 10 Tagen bei mir ein Anruf von der UFA kam…  Das ist eine der größten und bekanntesten Produktionsgesellschaften fürs Fernsehen. Die Frage an mich: Ob ich nicht über den Blog eine ganz neue Sendung bekannt machen könne. Denn es werden Kandidaten gesucht – und das könntet ihr sein! Das mach ich doch gern:

Die neue SAT.1 Sendung „Ungelogen – das ehrlichste Gespräch deines Lebens“ orientiert sich am Vorbild einer britischen Serie, „The Lie Detective“

Die Idee ist, dass zwei Menschen, die eine Beziehung verbindet, sich unter Anleitung eines erfahrenen Psychologen endlich Wahrheiten mitteilen, die sie vorher nicht ausgesprochen haben. Nicht aussprechen konnten. Oder sich nicht getraut haben.

Kostprobe gefällig? Wer mag und gut damit klarkommt, dass viele Slang und kein gehobenes British English reden, kann sich die Videoreihe „The Lie Detective“ bei YouTube anschauen. Allerdings hat mir die Redaktion von „Ungelogen“ erzählt, dass es in Deutschland nicht nur um Paar-Beziehungen gehen wird – sondern auch um Freunde, Familienmitglieder, Nachbarn oder Arbeitskollegen. Also um alle möglichen Formen von menschlichen Beziehungen!

„Ungelogen“ wird am frühen Abend ab Februar in SAT.1 ausgestrahlt – und zwar werktäglich. Die UFA fängt schon nächste Woche an zu produzieren.

Wie wäre es mit euch – als Kandidaten?

Also, wenn auch ihr ein Konflikt oder ein Thema mit einem wichtigen Menschen habt, und glaubt, mit Hilfe von Spezialisten das klären zu können, seid ihr vielleicht geeignete Kandidaten für die Sendung. Kontaktdaten sind weiter unten.

„Wie bitte???“… werdet ihr jetzt fragen… Warum in drei Gottesnamen sollte ein menschliches Kommunikationsproblem in einer TV Sendung besser geklärt werden können als in einem vertraulichen Zwiegespräch unter den Betroffenen?

Ich durfte mich dazu mit einer der leitenden Expertinnen, die diese Gespräche vor der Kamera begleiten wird und derzeit mit dem Redaktionsteam die Sendung vorbereitet, unterhalten: Dr. Eva Brandt, für mich inzwischen Eva, hat mich sofort am Telefon überzeugt. Und zwar erstens von sich als Expertin und als Mensch, und dann vom ganzen Ansatz.

Eva hat Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Psychologie studiert, dann eine 3-jährige Trainer- und Systemische Coachingausbildung absolviert und in 2004 promoviert. Sie kommt aus einer Psychologenfamilie und ihre ganz große Begeisterung sind Potenzialanalysen… und ich war hin und weg, wie gut sie auch mich „dekodiert“ hat. Aber zurück zur Sendung „Ungelogen“.

Ich habe sie gefragt:

Sind die Kameras und ein TV Set irgendwie gut für eine Beziehungsklärung? Wäre da nicht der Schutzraum einer Praxis besser?

Ihre Antwort: „Gerade das Ambiente des Studios schafft eine Atmosphäre, die dem Gespräch eine besondere Wertigkeit gibt.“ Sie hat mir erklärt, dass ein öffentlicher Auftritt die Gesprächsteilnehmer immer auch mit einem Adrenalin-Anschub versorgt, und dies führe dazu, dass sie viel schneller und direkter an die Wahrheit rankommen. Also, in ihren eigenen Worten: „Mit unserer Unterstützung und der außergewöhnlichen Konstellation, wird die Wahrheit sehr viel schneller und deutlicher sichtbar. Eine wunderbare Chance für alle, die nach der Wahrheit suchen.“

Dann wollte ich auch etwas wissen zum Wert der Wahrheit:

Ist die tiefe Wahrheit bei Beziehungsprobleme wirklich der Schlüssel zu einer besseren Beziehung?

Eva sagt: „Das kann natürlich jeder für sich selbst definieren, allerdings aus meiner Sicht ist ‚Wahrheit‘ nicht der Schlüssel, sondern vielmehr ein Teil des Fundaments einer Beziehung.“ Und möglicherweise lernen auch die Zuschauer, in Beziehungsthemen sich klarer und deutlicher zu artikulieren.

Übrigens, ein kleines Detail habe ich euch noch bisher verschwiegen: Die Experten werden auch durch Technik unterstützt. Die Kandidaten werden an Polygraphen angeschlossen, also an so einen „Lügendetektor“ wie ihr das aus Polizeiserien kennt. Auch dazu wollte ich Genaueres wissen:

Wie funktioniert das mit dem „Lügendetektor“, sprich Polygraphen genau? Was macht ihr da noch als Experten – und was nicht?

Eigentlich ist der Polygraph fälschlicherweise als „Lügendetektor“ bekannt. Denn Gerät kann Lügen nicht erkennen, sondern zeichnet nur körperliche Reaktionen auf Fragen auf, die dann von einem Experten ausgewertet und eingeordnet.

„Der Polygraph kann wunderbar im Bild ausdrücken, was wir als Profis sowieso im Gespräch sehen. Für die Gesprächspartner, wie die Zuschauer, ein spannender Vergleich zu den Zeichen die wir als Experten wahrnehmen können.“ sagt Eva.

Was meint ihr, wäre so eine Sendung etwas für euch? Vielleicht gar als Kandidaten? Habt ihr ein Thema mit einem Menschen, das mit Hilfe von Experten geklärt gehört?

Wenn ihr interessiert seid, könnt ihr eine kurze Mail an ehrlich@ufa.de schreiben, damit landet man direkt in der Casting-Redaktion oder ihr ruft an: 0221 – 99 55 2041. Bitte sagt bzw. schreibt dazu, dass ihr über mich kommt, dann bekomme ich auch Bescheid, wenn ihr „dran“ seid. 

Oder ihr bewerbt euch hier: https://www.ufa-showfactual.de/casting/was-ich-dich-schon-immer-fragen-wollte/

Ansonsten steht die E-Mail-Adresse von Dr. Eva Brandt zur Verfügung: info@seminare-beratung.de – sie würde die Interessenten an die Redaktion weiterleiten.

Wenn ihr eingeladen werdet: Fahrt- und Unterkunftskosten übernimmt die Redaktion und für die Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Achtung, ihr müsst allerdings davon ausgehen, dass das Expertenteam eure Situation sorgsam prüft und auch nicht jede Bewerbung annehmen kann. Denn sie müssen im Vorfeld sicherstellen, dass jeder der Gäste ein solches Gespräch verkraftet und keine Menschen mit psychischen Krankheiten verantwortungslos exponiert werden.

Liebe Grüße,

Béa

Zur Transparenz, wie immer: Dieser Blogpost ist von UFA gesponsert. Ich selbst kann, durch meine damaligen Mitarbeit beim Sender, sehr gut diesen Ansatz vertreten und kenne auch UFA als einen vertrauenswürdigen Produktionspartner. Ich habe mit diversen Vertretern der Redaktion und Produktion gesprochen und traue ihnen zu, behutsam mit den Kandidaten und ihre Themen umzugehen.

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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