Ruhe im Auto!!!


Ruhe im Auto! Über meine  verzweifelten Versuche, das überdrehte Kind in den verbleibenden 50 Minuten Fahrt zu beschäftigen…

Kennt ihr das, wenn ihr nach einem langen Tag am Wochenende mit Besuch bei Freunden und Aktivitäten abends mit der ganzen Familie nach Hause fahrt und anstatt von selig schlafenden Kindern, eines davon völlig überdreht ist und jede Art der Beschäftigung nicht mehr funktioniert und noch 50 Minuten Fahrt vor einem liegen?

Animationsprogramm verfehlt

So ging es uns letztes Wochenende. Mein Mann war am Steuer. Unser Sohn war eher müde, aber still. Nur unsere Tochter, also „die Kleine“, war ein Bündel an Nervenüberreizung! Weil ich auch noch gesundheitlich angekratzt bin und die Woche ultra voll war, fiel mir das ruhig bleiben sehr schwer. Wirklich, ich habe versucht, dass sie sich Bücher mit mir anschaut, Musik hört oder wir was zusammen singen. Das einzige was sie wollte, war mein Smartphone, was ich aber nicht rausrücken wollte, da sie sonst zum Schluss noch mehr aufdreht, wenn ich es ihr wieder nehmen muss. Und außerdem wird ihr schlecht beim runterschauen während der Fahrt. Kennen wir ja schon!

Nichts half und so sprachen wir uns ab…

Da ich an dieser Situation nichts ändern konnte und meine Nerven sehr strapaziert waren, sprach ich mich mit meinem Mann ab, der wie gesagt gerade fuhr. Er war der Meinung, dass alles versucht war, warum also sollten wir Erwachsene dieses Theater aushalten? Dem Kind fehlte es an nichts, außer an Schlaf und dem Smartphone.

Wir schalteten auf Durchzug!

Ich steckte mir meine Kopfhörer in die Ohren drehte laut meine Musik auf, die ich hörte, als ich noch ohne Kids am Wochenende unterwegs war und fühlte mich auf einmal wieder leichter. Es war, als ob ich gerade im Zug sitze mit Musik auf den Ohren, auf dem Weg irgendwohin. Die Energie kam wieder zurück zu mir und ich entspannte mich. Und siehe da…

Langeweile macht kreativ

Auch um mich herum wurde es ruhiger und die Kleine fing an, sich mit ihrem großen Bruder (8) zu unterhalten. Er erzählte ihr neue Witze und sie ließen sich sogar Spiele einfallen. Ganz ohne mein Zutun. War es, weil ich wieder relaxter war und sie das spürte oder/und weil Langeweile kreativ macht? Es war magisch und mein Mann und ich grinsten uns erstaunt und zufrieden an. Der Rest der Fahrt war entspannt und 5 Minuten vor Ankunft war sie eingeschlafen. Klassiker…  aber kein Problem für uns.

Welche Taktiken habt ihr bei langen Autofahrten und habt ihr euch auch schon mal “ausgeklinkt”? Beschäftigt ihr sie, dürfen sie einen Film schauen und wie macht ihr das bei Kindern, denen es übel wird im Auto, beim lesen zum Beispiel?

Oder habt ihr ganz andere Lösungen für Ruhe im Auto?

Liebe Grüße,

Katrin.

Katrin Mitrach Kimoka
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