Von Analphabeten, Ersatzbusen, Waldorfschulen und mehr – 5 Freitagslieblinge und Lieblingslinks in einem


Die schönsten 5 Freitagslieblinge gibt es bei der Mutter der Freitagslieblinge: Anna von Berlinmittemom. Ich habe hier nur eine Sammlung von schönen Zitaten aus meinen Lieblingsblogposts der Woche. Vielleicht gehen die euch aber auch ans Herz…

1. Lieblingsproblem: Freundschaftsbücher im Kindergarten – bei Einer Schreit immer

„Während in meiner Kindheit, also der frühen Vorsteinzeit, die Kleinsten im Kindergarten das Spielen und Malen lernten, geht es heute auch schon um viel mehr: Socialising. Ja, liebe Leserin, du hast es richtig erkannt: Ich meine damit Freundschaftsbücher. Wer gibt wem eines? Und wem sollte man eines zurück geben? Das Freundschaftsbuch ist die Visitenkarte des Kindergartens. Das Ganze ist ein bisschen wie ein Netzwerktreffen für Analphabeten. Weil: Wir sprechen hier immerhin von Texten von Kindern die nicht schreiben können, für Kinder die nicht lesen können. Das ist in etwa so, als hätte ich einen arabischen Brieffreund ohne Fremdsprachenkenntnisse.“

Freundschaftsbücher: Texte von Analphabeten für Analphabeten

2. Lieblingstweet: Wie wir unsere Zeit einteilen mit Dasnuf

3. Lieblingswerbung: Was bitte ist ein Ersatzbusen?

4. Lieblingsschule: Tanja von Zuckersüße Äpfel erzählt bei Stadtlandmama über die Waldorfschule

„Ich empfinde die Kinder an der Waldorfschule als sehr motiviert, immer wieder Neues zu lernen. Auch im Freizeitbereich erlebe ich, was für eine starke Eigenmotivation die Freunde und Klassenkameraden meiner Tochter haben. Ich persönlich denke, dies liegt daran, dass sie ohne Druck und nicht der Noten wegen lernen. Und dass ihr Lernen in allen Bereichen gefördert wird, der kognitive Stress ist dadurch sehr reduziert.

Ich habe als Pädagogin viele Jahre nebenbei im Hortbereich einer staatlichen Schule gearbeitet. Teilweise saßen dort die jüngsten Kinder schon jeden Nachmittag über eine Stunde zusätzlich an den Hausaufgaben. Das sie danach kaum noch Lust und Kraft haben, sich für etwas anderes zu begeistern, ist klar.“

Mehr dazu hier… 

5. Liebling zu Selbstbestimmung: Klares Nein bei Grossekoepfe

„Früher, in einem anderen Leben ohne Kinder und ohne Partner ohne Studium und ohne Job da sagte ich das Wort NEIN eher selten, ich hauchte es mal und meist ließ ich es ganz weg. Viel schöner und offener klang doch jedes Mal „Ja“ „Aber sicher“ „Kein Problem“, aber das stimmt nun so nicht mehr. Ich mag das kleine, das große und das Riesen Nein und habe sie als Gefährten angenommen. Ein so kleines Wort mit solch einer großen Wirkung, wie ein Schutzmantel kann es sich um mich und auch andere legen. Nein sage ich zu weniger Schlaf. Nein zu mehr Stress. Nein zur Steuererklärung innerhalb von zwei Wochen. “

Wie ich lernte das NEIN zu lieben.

Bis zum nächsten Mal bei den Lieblingen! Und Annas wunderbare Freitagslieblinge gibt es hier.

Liebe Grüße,

Béa

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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