Wie sehr unterstützt ihr eure Kinder bei den Hausaufgaben? Erfahrungen der Community


Kinder und Hausaufgaben – manchmal ein gar nicht so leichtes Thema. Wir teilen euch hier die Erfahrungen der Community, wie sehr ihr eure Kinder bei den Hausaufgaben unterstützt!

Wir haben bei Facebook neulich einen Tweet von Stadt Land Mama mit euch geteilt, der ganz viele Gedanken in Gang gesetzt hat:

Gar nicht so leicht, die Unterstützung bei Hausaufgaben. Kinder haben keine lange Konzentrationsspanne. Sie wollen viele andere Dinge lieber tun. Kinder brauchen viel länger zum Überlegen. Da können wir, so geduldig wir auch sind, manchmal irre werden…

Und ganz ehrlich, ich habe die Hilfe meiner Eltern bezüglich Hausaufgaben nicht angenommen. Mein Vater konnte aus logistischen Gründen nicht, weil er immer bis zum späten Abend arbeitete und meine Mutter fragte ich auch nicht, weil na ja… Sie ist zwar ziemlich gut in Französisch, aber sie könnte mit ihren Lernforderungen auch beim Militär unterrichten.

Ich kann also nicht mitreden. Vor allem, weil ich mehr der „kurz vorm schlafen gehen noch schnell Hausaufgaben machen“-Mensch war. Sicher nicht das Vernünftigste auf der Welt, das habe ich aber erst dann gemerkt, als ich nicht mehr nur das Wissen aus meinem Kurzzeitgedächtnis anwenden sollte.

Hier sind die Erfahrungen der Community, wie sehr ihr eure Kinder bei den Hausaufgaben unterstützt:

1. Mein Kind braucht keine Hilfe.

Manchmal kann es so einfach sein. Einige Kids brauchen gar keine Unterstützung, weil es auch ohne geht.

Steffi Messmer
Mein Kind ist Zweitklässler. Er macht seit Anfang an seine Hausaufgaben an seinem Schreibtisch alleine. Wenn er nicht weiter kommt (passiert aber sehr selten), dann ruft er mich. Die Lehrerin wird sich schon melden, wenn was nicht passt.

2. Mein Kind soll es alleine lernen.

Es klingt einleuchtend, Kindern beizubringen, dass sie es ohne Hilfe schaffen müssen, aber trotzdem welche bekommen können, wenn es gar nicht anders geht. Das ist ein erster Schritt in Richtung Selbständigkeit!

Sarah Lee
Unterstützung heißt nicht, dass die Eltern die Hausaufgaben erledigen müssen. Mein Kind muss die Hausaufgaben selbst machen. Aber ich erkläre ihm gerne was gefragt wird wie z.B. bei Mathe. Wenn er vor einer Arbeit noch Fragen hat, werden auch diese gemeinsam beantwortet.

3. Mein Kind macht die Hausaufgaben im Hort!

Auch ich war ein Hort Kind und habe viele positive Erfahrung gemacht mit meinen Erziehern die Hausaufgaben zu bewältigen. In einem Raum, wo alle anderen Hausaufgaben machten, fiel es mir mit der Konzentration auch viel leichter.

Sandra Frohberg
Beide Kinder haben von Anfang unter der Woche ihre Hausaufgaben im Hort gemacht. Nur wenn sie dort nicht weiter kamen, haben wir uns zusammen zu Hause hingesetzt. Ich habe es dann nochmal erklärt und dann geschaut, ob sie es anwenden konnten.

4. Mein Kind muss die Konsequenzen von fehlenden Hausaufgaben lernen!

Vielleicht müssen Kinder auch mal die Erfahrung machen, was passiert, wenn sie die Hausaufgaben nicht machen wollen. Einige Lehrer sind nämlich nicht so nachsichtig wie die Eltern!

Tina Und Jürgen Reiter
Bei unserem Töchterlein hat es die ersten Wochen im 1. Schuljahr super geklappt. Danach gab es nur noch Schreierei und Gezeter. Es liegt nicht am Können.

Meine Schwester als Lehrerin sagte, dass ich sie einfach mal ohne Hausaufgaben in die Schule gehen lassen soll. Eine Ansage der Lehrerin bewirkt oft mehr als was die Eltern sagen.

5. Jedes Kind braucht andere Hilfe

Wer sagt eigentlich, dass es „die eine“ richtige Formel gibt? Das Tempo der Kids und ihre Bedürfnisse sind unterschiedlich. So auch beim Thema Hausaufgaben…

Sandruschka Hanne
Bei mir ist es ganz unterschiedlich. K1 (ADS) habe ich bis zur 8.Klasse den Arsch hinterher getragen. Ich habe gefühlte Jahre an diesem Schreibtisch verbracht.

K2 war super ehrgeizig und clever. Da habe ich mich daran erinnert, dass auch Heldinnen Lob und Aufmerksamkeit brauchen. Deshalb habe ich da in den ersten zwei Jahren immer wieder mir Zeit genommen.

K3 ist Tagesform abhängig. Sie ist 8/ Klasse 3. Manche Tage macht sie alleine, ca. 30 Minuten, manche Tage laufen einfach nicht. Dann sitzen wir schon Mal 1-1,5 Stunden an  den Hausaufgaben.
Ich habe mich durch K1 sehr mit einer guten Hausaufgaben Unterstützung befasst und schreibe ohne Gewissensbisse der Lehrerin, wenn mal was nicht klappt.

Und das waren die Erfahrungen der Community, wie sehr ihr eure Kinder bei den Hausaufgaben unterstützt!

Was ist eure Meinung dazu? Habt ihr ganz andere Erfahrungen zu Thema Kinder und Hausaufgaben?

Hier ein etwas anderer Beitrag zum Thema Hausaufgaben:

Hausaufgaben sind nicht lustig – Nachlese der Blogparade #Hausaufgabenhilfe mit Studienkreis – Werbung

Liebe Grüße, Mounia

Mounia
About me

Ich - 24 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und reise- und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten. Und durch ein Praktikum bin ich nun bei Tollabea gelandet und werde hoffentlich weiterhin viel lernen und den Blog damit erweitern. :)

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