Von Regeln und soziales Miteinader: Leon und Jelena – Werbung und Buchverlosung


Ja, ich habe drei aktive Kids und ja, jeder Tag ist eine Herausforderung. Aber mit ein paar kleinen Kniffen meistern wir das Leben miteinander recht gut. Erst gestern streute eine relativ unbekannte Mami Zucker auf meine Seele, als sie meinte, dass meine Kids immer so nett, offen und freundlich wären und sie uns seit Wochen beäugt, wie wir die Nachmittage in relativer Ruhe miteinander verbringen.

Nun sind wir keine Mandalamal-Familie, bei uns ist immer etwas los, unser Action-Level ist weitaus höher, als es in Familien mit nur einem Kind und bestenfalls noch Hörspielmädchen ist. Viele Freunde der Kids haben auch schon bei uns zu Hause ihre Segel ganz schnell wieder eingerollt, weil es bei mir einfach Regeln gibt und zu viel Schlumpischlampi nun mal nicht möglich ist. Aber ich lasse meiner Gang auch sehr viele Freiräume. Sie bewegen sich komplett frei auf Spielplätzen, Parks, durch den Kiez und Brandenburgs Hecken – und immer ist auch der 2jährige Mini mit dabei. Es kommt auch oft vor, dass meine Großen Mini’s Kumpels eskortieren und die Mütter – weil man sich nun mal bei uns auf dem Dorf/ Kiez kennt, den Großen wirklich vertrauen.

Regeln und Freiräume, das sind meine Prinzipien

Aber das alles funktioniert nur, weil ich jahrelange Regeln immer wieder gebetsmühlenartig herunterbete. So wissen sie, dass, wenn sie beieinander bleiben, sie sich in einem sehr großen Radius bewegen können. Da kann es auch mal sein, dass ich die Kids 20 Minuten nicht zu Gesicht bekomme. Aber sie wissen auch, dass ich absolut etwas gegen das Überklettern von Absperrungen habe und das Beklettern von Mauern, die größer sind als ein Erwachsener. Denn ich mag Pflanzen und toleriere nicht, wenn Kids abgesperrte Grünflächen auch noch als Spielplatz annektieren. Es gibt bei uns auf dem Kiez weiß Gott genug Spielflächen oder Parks, da muss nicht ein hipper Papa seine Hippness damit untermauern, dass er seinen Freckels erlaubt, den Hasenbau auszugraben. Da schwillt mir der Kamm! Und in solchen Situationen muss ich immer genau abwägen, ob ich mich jetzt als PrenzlBergMutter in SEIN Leben „einmische“ oder ich für die grüne Zukunft des Kiezes – denn ich plane auch in 20 Jahren noch auf dem Kiez zu leben – ein paar Weichen stelle.

Das Engagement meinerseits für einen sauberen und grünen Kiez hat glücklicherweise auch schon auf meine Kids abgefärbt. So sind Hunde auf Spielplätzen und in einigen kleineren Grünflächen/ Parks mit Schild und ganz offiziell nicht erlaubt. Meine Großen, die ollen Regelfreaks, jagen hinter den Hundehaltern her und machen sie auf ihren Regelbruch aufmerksam. Was sie sich damit trauen, davon bin ich immer wieder ganz verzaubert. Denn Kinderworte wirken in diesen Situationen stets wahre Wunder.

Kita? Find ick gut!

Diese Umsicht und soziales Verhalten haben sie sowohl von uns Eltern in den vergangenen Jahren vorgelebt bekommen, als auch am Tage in der Kita gelernt. Man mag von Ganztagsbetreuung oder Außer-Haus Betreuung halten, was man möchte. Ich bin wirklich großer Fan davon. Ein Grund ist, dass sie schon in jungen Jahren in der Kita außerhalb der Familie lernen müssen, ihre Wünsche zu verteidigen. Und wenn sie ganz falsch mit ihren Vorstellungen liegen, auch mal mit einer Niederlage bewältigen müssen. Bis jetzt habe ich bei meinen Dreien ganz gute Erfahrungen in unterschiedlichsten Gruppen gesammelt.

Alle Gruppen in der Kita und auch später die Klassen in der Schule haben einmal wöchentlich Gesprächskreise – morgens oder am Tag. Darin können die Kinder besprechen, was ihnen gut und weniger gut gefallen hat. In der Familie halte ich diese festen Termin zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll für uns. Wir besprechen Themen, wenn sie uns auf der Leber brennen. Aber in der Kita kann das durchaus zielführend sein. Oftmals haben bereits Kitakinder schlagende Argumente, um eine eingefahrene Situation auszuhebeln und für alle Beteiligten positiv zu gestalten.

Ein Buch für Kitakinder zum Mitbestimmung lernen

Vom Verlag Bertelsmann Stiftung habe ich kleine Bücher mit kurzen Geschichten von „Leon und Jelena“ erhalten, die alle für sich Situationen im Alltag von Kindern in der Kita beschreiben und erklären, wie mit den Situationen umgegangen wurde.

Leon und Jelena Drei Vorlesen-001

Ganz fasziniert waren wir von der Geschichten „Die Hundehaufen im Park“. Erst missfallen den Kindern die Kackhaufen auf der Fußballwiese im Park, sie beschließen Schilder zu malen und alle Kackhaufen damit zu verzieren. Schließlich wandert eine Abordnung der Kitagruppe zur Bürgermeisterin, die ein offenes Ohr hat und gleich einen Hundekacktütenspender aufstellen lässt. Was, wie ich finde, eine wirklich wundervolle Idee ist, ein Kind im Kitaalter schon zum gesellschaftlichen Engagement, dem Mitmachen und Mitbestimmen anzureizen.

Leon und Jelena hoch-001

Die Bücher laden mit ihrer jeweiligen Seitenzahl von 29 Seiten super zum Vorlesen als Gute-Nacht-Geschichte ein. Und das Gute daran ist, die Kinder lernen wirklich in jeder einzelnen kleinen Geschichte etwas.

Leon und Jelena Drei-001

So, ihr Lieben, das war wieder einmal ein kleiner Einblick in mein Leben mit unserer Gang. Ich finde die Geschichten von Leon und Jelena wirklich ganz passend und impulsgebend für Kinder in unserer Gesellschaft. Vielleicht wandert ja das ein oder andere Büchlein unter den Osterstrauch.

Ich wünsche euch eine entspannte Zeit,

Eure Yvonne mit der Großen, dem Großen und dem Mini

Und nun das allerallerbeste: Ihr könnt zwei dieser Büchlein gewinnen!

Leon und Jelena Verlosung

Ihr kommt in die engere Wahl, wenn ihr kurz erklärt, was aus eurer Elternsicht die Probleme in eurer Kita sind und ihr denkt, dass die Bücher euch dabei helfen werden.

Und das müsst ihr tun :

…auf alle Fälle nett kommentieren

…gern liken und teilen…

Mitmachschluss ist der 22. März 2017.

Wir nehmen nur ernst gemeinte Antworten in die engere Auswahl, so was wie nur „dabei“ und „haben wollen“ fliegt raus. Dann entscheidet das Los. Das Mitbestimmungskind 10 Jahre alt und achtet sehr auf Gerechtigkeit. Die Gewinner geben wir über das Medium bekannt, über das sie teilgenommen haben – und hier. Facebook steht in keinerlei Verbindung mit dem Gewinnspiel und steht auch nicht als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Und wie immer für die Transparenz: Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit dem Verlag Bertelsmann Stiftung entstanden. Wir haben diesen Auftrag sehr gern angenommen, weil gerade Yvonne täglich die geschilderten Erfahrungen macht und wir Engagement und Mitbestimmung bei all unseren Kindern als sehr wichtig sehen.

 

Update: Je ein Buch haben Mara und Sylvia Mayer gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!!

Yvonne Petzke
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8 Kommentare

Carola
Antworten 12. März 2017

Mich interessieren die Bücher als Mutter aber auch als Pädagogin.... bestimmt eine tolle Möglichkeit Kindern aber auch Kolleginnen die Partizipation näher zu bringen ...LG Carola

Sonja
Antworten 12. März 2017

Die Bücher klingen interessant und pädagogisch wertvoll. Meine kleine Leseratte würde sich sicher darüber freuen.
LG Sonja

Stephanie Schikora
Antworten 12. März 2017

Bei uns geht es erst im August mit der Kita los, daher kann ich zu Problemen noch nichts sagen. Die Bücher hören sich toll an, wir würden uns sehr darüber freuen

Tanja Hammerschmidt
Antworten 13. März 2017

Ich bin begeistert <3 Hüpfe gerne in den Lostopf und hoffe die Glücksfee findet mich. Ich würde mich sehr darüber freuen wenn ich gewinne. Und vielen Dank für diese wunderbare Verlosung. Bei Facebook folge ich dir unter Tanja Hammerschmidt, Artikel geliked und geteilt^^ und ja meine Daumen sind gedrückt :)
lg rockstar84@gmx.de

Mara
Antworten 14. März 2017

Ich finde die Bücher für meine 2 kita Kinder super! Und auch meine große würde sie noch lesen. Ich würde mich auf schöne Gespräche nach oder bei dem Lesen mit meinen Kindern freuen

christina horn
Antworten 15. März 2017

Wow klasse da würden sich meine Nichten sehr darüber freuen!

Sylvia Mayer
Antworten 17. März 2017

Tja also- ein Problem in meiner wirklich tollen und überaus lobenswerten Kita ist leider, dass kleine wilde Jungs pathologisch problematisiert werden. Komischerweise tendenziell eher von jungen ErzieherInnen, die "alten Hasen" mit Erfahrung sehen statt einer Diagnose einfach nur eine ganz normale Entwicklung. Daher frage ich mich: was lernen die da heutzutage in der laaangen Ausbildung, dass sie in jedem nicht geschmeidig in der Spur laufenden Kind ein Krankheitsbild vermuten?
(Und ja, ich bin als kleiner-wilder-Sohn-Mama selbstverständlich parteiisch 😊 Hatte jedoch zuvor ein kleines liebes "Hörspiel-Mandalamal-Töchterchen" in selbiger Kita)

Melanie
Antworten 13. April 2017

Das wären wirklich schöne Bücher u.a. Als gute Nacht Geschichte. An unserer KiTa stört mich nichts. Im Gegenteil, wenn ich mich manchmal über meine beiden wundere bekomme ich zu hören: herzlichen Glückwunsch, dein Kind entwickelt sich prächtig/zeitgerecht. Dort dürfen sie viel an der frischen Luft im Wald oder auf Spielplätzen spielen und toben. Ich bin mir ganz sicher, dass sie sich dort freier entfalten können als bei mir. Wobei ich auch schon lockerer geworden bin und nicht überall Gefahren sehe. Ich bin vollkommen zufrieden und viel wichtiger- meine Kinder auch! LG Melanie

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