Eltern-Blogger-Trends mit Christian vom Familienbetrieb – eine Alpaka Herde zu vererben wäre toll


Es geht in die nächste Runde der Eltern-Blogger-Trends. Derzeit befragen Bea, Yvonne und ich Alu vor der Blogfamilia 2018  ganz viele Elternblogger*innen wie sich das Bloggen verändern wird und wie die Zukunft wohl aussieht. Seid ihr auch aktive Elternblogger*in und wollt dabei sein? Dann meldet euch bei uns.

Heute sprechen wir mit Christian vom Familienbetrieb einem direkten Kollegen der Blogfamilia, der für seine Texte und seine Tweets weltberühmt ist.

Wenn dein Blog ein Tier wäre, was wäre es?

Wie ein Panda-Bär auf dem Schaukelpferd. Meistens entspannt, etwas kindisch und ein bisschen träge. Okay, sehr kindisch und sehr träge.

Worüber wirst du mehr bloggen in 2018/19?

Ich schätze, ich werde das Gleiche bloggen, wie in den letzten vier Jahren. Familien-Tweets, Urlaubs-Berichte, ein paar Buch-Rezensionen und, wenn mir hoffentlich etwas halbwegs Gutes einfällt, ein paar Familiengeschichten.

Welche Anschaffungen stehen für deine Familie und deine Kinder in der nächsten Zeit an?

Diese Frage möchte ich an die Kieferorthopädin weiterreichen, bei der wir dieses Jahr für die harmonisierende Korrektur der Zahnfehlstellungen der Kinder unser Erspartes lassen. Falls allerdings jemand bereit ist, auf dem Schwarzmarkt eine meiner Nieren zu kaufen, könnte der Erlös in Computer für die Kinder investiert werden. Selbstverständlich ausschließlich, um für die Schule zu recherchieren und Präsentationen vorzubereiten.

Mit welchen Firmen würdest du gern kooperieren und warum?

Ich kooperiere generell nicht mit Firmen. Es würde mich unglaublich langweiligen, gesponserte Posts schreiben zu müssen.

Was für Entwicklungen siehst du in der Blogosphäre? Und bei Eltern-Bloggern ganz besonders?

Um ehrlich zu sein, lese ich nur sehr wenige Eltern-Blogs und diese zu selten, um qualifizierte Aussagen über zukünftige Entwicklungen der Familien-Blog-Landschaft zu treffen. Ich könnte noch nicht einmal sagen, ob gerade ein ungeimpfte, im Familienbett schlafende, langzeitgestillte Sau durchs Familien-Blog-Dorf getrieben wird. Somit hat meine Ignoranz auch etwas Gutes.

Wie stellst du dir die Zukunft deiner Kinder vor?

Ich wünsche mir für meine Kinder, dass sie einmal die Alpaka-Herde ihres Vaters erben. Das würde nämlich bedeuten, dass ich irgendwann eine Alpaka-Herde hätte. Das wäre toll!

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Mein emotionalster Post ist zweifellos der Beitrag, der vom größten Glück aller Eltern handelt:

„Es gibt ihn nämlich tatsächlich, diesen einen Moment, (…) in dem das Dopamin in Strömen fließt wie das Bier auf dem Oktoberfest und in dem die Endorphine so ausgelassen tanzen wie ein Raver auf der Love Parade: Wenn du ganz in Ruhe kackst!“

Blogparade #Väterglück: Was Väter glücklich macht

Danke für das Interview Christian. Ich bin sehr froh, dass du ein Teil der Blogfamilia bist. Wer sein Buch noch nicht kennt, der sollte sich das mal schnell besorgen! (Affiliatelink, also Mini-Werbung)

Wir hatten ihn dazu schon mal interviewt, übrigens.

Alu

Alu Kitzerow
About me

Berliner Mutter von Dreien - das wahre Leben zwischen Kleinkind und Pubertät.

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1 Kommentare

Kai Mitschke
Antworten 27. März 2018

Ich (mittlerweile 50, mittlerweile geschieden, mittlerweile kinderlos, mittlerweile Single) lernte Christian und seinen Familienbetrieb (Facebook und Blog) vor nunmehr gut 2 Jahren kennen und schätzen. Für ihn völlig ungewollt lebt er mein Familienleben in meinem Sinne und lässt mir dadurch den Freiraum, den ich manchmal ertragen muss, etwas sinnvoller erscheinen. Seine Urlaubserlebnisse ersparen mir unnötige Ausgaben und Sonnenbrände und ich kann alkoholselige Touristen vom Sofa aus beschimpfen. Außerdem halten mir seine Gespräche mit dem Tod selbigen vorerst vom Hals. Zwar kennt mich Christian nicht persönlich (ich ihn übrigens auch nicht), trotzdem bin ich stolzer Besitzer eines von ihm signierten Buches. Das macht mich unangenehmerweise irgendwie zu einem Groupie. Oder ihn. Hoffentlich stalkt er mich nicht noch öfter. Von Alpacas wusste ich bislang nichts.

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