Gedanken zum Welt-Frühchen-Tag & Werbung für Pampers


Am 17.11 ist Welt-Frühchen-Tag. Oder richtig ausgedrückt, Tag des frühgeborenen Kindes. Da ich auch ein solches bin, verbindet mich vieles mit dem Thema. Ich möchte euch ein wenig über mich verraten und dabei erzählen, wie ich das Engagement von Pampers in diesem Bereich sehe. Denn dieser Beitrag wird von Pampers unterstützt – ist also Werbung. Wenn auch sehr persönlich geworden.

„Haarscharf am Brutkasten vorbei!“

An solche Sprüchen erinnere ich mich als Kleinkind. Nein, sie waren nicht verletztend, sondern eher interessant für mich, denn mein Dasein auf der Welt wurden von meiner kompletten Familie als achtes Weltwunder gehandhabt und hatte immer etwas Heroisches. Das schrieb ich mir als Kind irgendwie zu, weil ich den Eindruck hatte, dass sie mich alle feiern, umsorgen, lieben…. Aber eigentlich verdient meine Ma alle Lorbeeren.

Denn ich bin ihr einziges Kind, aber die zehnte Schwangerschaft meiner Ma.

Meine Mutter war jung, als sie meinen Vater kennenlernte. Sie war Studentin, er ihr Professor. Viele Details dazu habe ich nicht, aber bei dem großen Altersunterschied wollte meine Mutter nicht lange warten mit Kindern. Die Familienlegende besagt, dass sie eine Basketball-Mannschaft wollte. Fünf Kinder. Plus Reservebank, gern also sechs. Leider wurde auch bei der sechsten Schwangerschaft nichts daraus – Jahre vergingen und sie verlor ein Baby nach dem anderen. Bei Nummer 9 soll das recht dramatisch gewesen sein, sie wäre beinah gestorben. Und dann kam ich. Nummer 10. Es soll ein neues Medikament gegeben haben gegen ihre diagnostizierte Hormonalstörung, die anscheinend bewirkte, dass jede Schwangerschaft mit einem frühzeitigen Abgang meiner…. , wie sagt man dazu…. Sternchen-Geschwister? Vorgänger? … endete. Ich verhielt mich unauffällig bis zum Ende des siebten Schwangerschaftsmonats. Dann – Schreck – konnte das Medikament in Rumänien, meinem damals kommunistischen Geburtsland – nicht mehr aufgetrieben werden.

Ich sollte ein Februar-Kind werden, eine Woche vor Weihnachten kam ich. In Form einer schnellen Geburt, die fast auf den Treppen des Krankenhauses stattfand, allein mit der zuständigen Hebamme. Der Arzt hat es nicht mehr geschafft. Ihn soll ich bereits zaghaft krakelend aus einer kuscheligen Position auf der Brust meiner Mutter begrüßt haben. Es bestanden Bedenken über meine Lungenreife. Zum Glück beschlossen sie, dass ich ausreichend atmen konnte – daher kein Brutkasten. Ich soll aber recht zierlich gewesen sein und verlor schnell Körpertemperatur, deswegen soll ich das einzige Baby im ganzen Krankenhaus gewesen sein, das nicht stramm eingepackt ins Neugeborenenzimmer geschoben wurde, wie es damals Gang und Gäbe war, sondern auf dem Bauch der Mutter die Nacht verbringen durfte. Die weitere Geschichte besagt, dass ich nicht der ganz große Champ in Sache Trinken gewesen sein soll, aber immerhin Nahrung zu mir nahm. Alles in einem, dito: „Haarscharf am Brutkasten vorbei!“.

Ich war ein Frühchen

Die ersten Monate, auch was… Jahre…  soll meine ganze Familie unter ständiger Sorge gelebt haben, dass sie mich wieder verlieren. Ich wurde bewacht und getragen und geschaukelt… Naja. Ein gewisses Prinzessinnengehabe attestiert mir man bis heute. Ich mag es warm, Kälte ist mir ein Graus. Das ist auch das Schlimmste, was ich in Erinnerung habe: Jeden Winter, der im rumänischen Kontinentalklima recht kalt ausfällt, war ich krank. Die Lunge halt. Jeden Husten, den ich bekommen konnte, bekam ich. Nächtliche Anfälle, stundenlang.

Den Sommer verbrachte meine Familie mit mir an Orten, die meine Lunge stärken sollte. Ferien am Meer? Morgens früh am Strand war ich das Kind, das Bälle und Rettungsringe aufpusten musste. Ferien in der Bergen? Täglich eine Stunde in den Salinen (Salzhöhlen) atmen gehen… und so weiter. Bis heute huste ich noch 2-3 Monate nach jeder Erkältung. Klimaanlagen und verrauchte Räume machen mir arg zu schaffen.

Aber abgesehen davon bin ich gesund und munter. Und froh, am Leben zu sein!

Deswegen greife ich das Thema „Frühchen“ gern auf – und finde das Engagement von Pampers schön und wichtig. Wir haben hier im Blog letztes Jahr schon mal über die Initiative von Pampers „Deutschland wird Kinderland“  mit dem Ideenwettbewerb berichtet, den es seit 2015 gibt.

Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf das Thema Frühgeborene – und Pampers möchte das Leben der Eltern von jährlich 9.000 Babies erleichtern, die pro Jahr in Deutschland mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm geboren werden.

Frühgeborene unterteilt man in drei Gruppen:

> Extrem früh Geborene (< 28 Schwangerschaftswochen)

> Sehr früh Geborene (28 bis 31 Schwangerschaftswochen )

> Mäßig früh Geborene (32 bis 37 Schwangerschaftswochen)

Was tut Pampers für Frühchen?

Zunächst hat das Unternehmen gemeinsam mit Kinderkrankenschwestern und -pflegern von Neugeborenenstationen eine extrakleine Pampers für Frühgeborene entwickelt. Die neue Größe P-3 wurde für die ganz kleinen Frühchen (kleiner als 800 g, erste Gruppe) entwickelt, damit auch die winzigsten Babys nicht im Schlaf gestört werden.

Diese Mini-Windel hat einen besonders schmalen Windelkern, um den Babys eine optimale Hüftposition zu ermöglichen. Es ist alles ganz winzig bei diesen Wesen!

Alle Pampers Frühchenwindeln haben außerdem eine einzigartige absorbierende Schicht, die Nässe und flüssige Ausscheidungen (ein häufig auftretender Nebeneffekt von Antibiotika) von der Haut des Babys weg leitet. Und dann ist da noch ein dehnbarer und flexibel am Windelvlies haftender Verschluss dran. Die Windeln sind in den Krankenhäusern erhältlich – also die beiden neuen Pampers Frühchenwindeln P-1 und P-3 sowie die schon bekannte und verbesserte P-2.
Schaut euch auch das Video dort an.

Und noch was:

Im Rahmen der Initiative „Deutschland wird Kinderland“ unterstützt Pampers das Frühchen-Patenschafts-Projekt des DRK-Kreisverbandes Berlin-Zentrum e.V. in Form einer Spende. Der Kreisverband hilft Familien mit frühgeborenen Kindern, die gesundheitliche Probleme oder eine Behinderung haben, indem es ehrenamtliche Paten für maximal drei Jahre nach der Geburt vermittelt. Denn gerade wenn die Familie keine Angehörige vor Ort hat, um zu unterstützen, braucht sie nach dem Krankenhausaufenthalt eine psychosoziale und praktische Hilfestellung. Die Spende von Pampers trägt zum weiteren Fortbestand des Frühchen-Patenschafts-Projektes bei.

Macht euch schlau über das spannende Thema, das immer mehr Eltern betrifft! Beim Ideenwettbewerb „Deutschland wird Kinderland“ könnt ihr nach wie vor mitmachen – im Zusammenhang mit Frühchen oder mit einer anderen Idee für Kinder!

Was für Erfahrungen habt ihr mit Frühchen gemacht?

Wir sammeln gern auch für einen zweiten Blogpost „Hoffnung für Frühcheneltern“.

Liebe Grüße,

Béa

Zur Transparenz, wie immer: Dieser Beitrag ist von Pampers gesponsert. Ich muss zugeben, ich bin als Mutter ein Wegwerfwindel-Nutzer aus Überzeugung, weil es mir mein Leben einfacher gemacht hat. Und meine Carina ist ein Pampers-Kind. Die Aktion „Deutschland wird Kinderland“ und das Engagement für Frühchen finde ich wunderbar, deswegen habe ich den Auftrag sehr gern angenommen. 

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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5 Kommentare

Sonja
Antworten 14. November 2018

Hallo ihr Lieben!
Ich bin 2fache Frühchenmama! Jetzt gerade liege ich im Krankenhaus mit meinem in der 25 SSW geborenen Sohn. Meine Tochter ist in der 29 SSW zur Welt gekommen... Es ist unbeschreiblich... man wünscht sich nichts sehnlicher als ein gesundes glückliches Kind... und dann kommt alles anders... es zerreißt einem das Herz zu sehen, was diese unglaublich starken Kämpfer über sich ergehen lassen müssen um am Leben bleiben zu können!
Ich wünsche allen zu früh Geborenen und deren Eltern viel Kraft, Geduld und Zuversicht!
Ihr seid etwas ganz Besonderes!

    Béa Beste
    Antworten 14. November 2018

    Danke dir, liebe Sonja, für deine Erfahrung und die guten Wünsche! Dir von allem und deinem Sohn alles Gute und Gesundheit in doppelten Portionen! Liebe Grüße, Béa

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