Wie erklärt man seinem Kind, warum es nicht zu Geburtstagen oder zum Spielen eingeladen wird? – Frage an die Community


Ihr Lieben, welche Meinungen und Erfahrungen habt ihr zum Thema Kinder, die vereinsamen? Wie erklärt man seinem Kind, warum es nicht zu Geburtstagen oder zum Spielen eingeladen wird? Wir werden hier an dieser Stelle die Antworten zusammenfassen, später!

Eine Tollabea Leserin braucht die Schwarmintelligenz:

Wie seht ihr das? Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Ihr könnt hier im Blog kommentieren – oder bei Facebook!

Eine Mutter schriebt uns folgendes:
<< Zur Vorgeschichte: Unser Sohn braucht klare Grenzen und Regeln und zu viele Menschen machen ihm Stress. Dann braucht er eine Auszeit, einen Rückzug bevor es eskaliert. Wir sind deswegen auch schon mit ihm in Behandlung, um heraus zu finden woran es liegen könnte. Wir haben nun intensiv ein Jahr mit ihm daran gearbeitet und sogar den Kindergarten gewechselt da er einen schlechten Ruf hatte. Trotz allem hat er noch drei Freunde, die er schätzt. Er merkt und realisiert nun aber immer mehr, dass er nicht generell nicht mehr eingeladen wird.

Vor einem Jahr sagte er sogar:  „Tötet mich, mich mag im Kindergarten keiner.“

Davon sind wir zum Glück wieder weg seit dem Wechsel und es geht definitiv in die richtige Richtung. Aber nun fängt er aus Selbstschutz an und sagt er braucht keine Freunde, wozu braucht kam Freunde… Wir versuchen mit den 3 bzw. jetzt eher 2 Freunden den Kontakt zu halten. Und die akzeptieren ihn wie er ist. Aber dennoch sehen wir, dass er darunter doch sehr leidet.>>

Liebe Grüße,

Béa

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Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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3 Kommentare

Mausemama
Antworten 30. Januar 2018

Ich folge Dir, liebe Bea, auf Twitter, nutze hier aber bewusst einen anderen Nickname.
K2 ist jetzt seit 2 Wochen 9 und geht ab nächster Woche (vorzeitig und quer) in die 5. Klasse eines Gymnasiums. Nachgewiesen hochbegabt leichtem Asperger. Immer möglichst die selben Tagesabläufe, nicht zu viel Lärm und kein Gewusel. Auf der Grundschule ein sehr großes Problem!!!
Sie war immer die Jüngste und Kleinste. Selbst wenn sie einlädt, es kommt keiner.
Zumindest keiner in ihrem Alter. Mit älteren Kindern, also fast schon Teenies, gibt es seltener Probleme, da hindert das Alter gemeinsame Unternehmungen zu finden. Filme ab 12 sind eben nicht ab 9, Freizeitpark hat auch Größen- und Altersbeschränkungen und der Zapfenstreich ist mit 12 oder 13 auch ein anderer... aber wir arbeiten daran und versuchen immer einen Kompromiss zu finden. Ich hoffe einfach, mit dem Älter werden, verschwindet auch ein Stück weit die Einsamkeit. Früher war sie öfter traurig, jetzt, wo es weiter geht, (Gymnasium und somit ein "älterer" Umgang) wird es zusehends entspannter.

Unser Motto: Leute ohne Macke sind Kacke... natürlich mit einem Augenzwinkern.

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