Wie wir ein wenig Dorf in die Städte bringen – mit unseren Kindern!


Liebe Leute, ich möchte euch zu einem Experiment ermuntern: ein wenig Dorf in die Städte bringen. Ich höre oft von unserer Doro aus der Redaktion, aber auch von vielen anderen Eltern, dass es auf dem Dorf oft anders zugeht als in den Städten. Es gibt natürlich positive und negative Aspekte, wie immer – aber jetzt lasst mal kurz auf das Nette am Dorf schauen:

Die Übersichtlichkeit. Die Geborgenheit. Der Zusammenhalt.
Die Abwesenheit von Anonymität.

Und lasst uns mal kurz davon inspirieren, wie wir daraus spannende Erfahrungen für uns und unsere Kinder entwickeln können. Ja, ich weiß, einiges braucht auch Zeit… aber sie ist womöglich sehr schön und sinnvoll investiert!

Ich habe hier einige Ideen für „ein wenig Dorf in die Städte bringen“, vielleicht habt ihr noch mehr?

1. Einfach grüßen!

Wie wäre es mal, einfach mal Leute mit einem netten „Hallo!“ und einem Lächeln zu begrüßen und sehen, was passiert? Bitte allerdings nur mit Eltern durchziehen. So etwas ist definitiv nichts für Kinder allein.

2. Wer ist wo und wie war es früher?

Findet heraus, woher die Nachbarn aus eurer Straße kommen und macht eine alternative Straßenkarte mit Namen und Geschichten. Natürlich kann man nicht bei allen klingeln, wir sind ja nicht Zeugen Jehovas! Aber schaut mal einfach in die kleinen Läden, machmal auch in den Innenhöfen. Und sitzt da nicht eine Oma auf der Bank sogar auf der Straße? Ich habe das mal mit einem meiner Blogkinder in Prenzlauer Berg ausprobiert – gerade einige ältere Menschen, die noch die DDR Zeiten kannten, haben uns spannende Geschichten erzählt, zum Beispiel wir ganze Häuser nur ein einziges Klo hatten.

3. Shopping Queen

Wenn man jetzt schon mal ins Gespräch gekommen ist: Es gibt immer jemandem, dem man helfen kann. Bei älteren oder sehr angestrengten Menschen z.B. mit dem Einkauf. Baut mit euren Kindern ein Nachbarschaftsnetz auf und macht Rewe und Amazon Konkurrenz!

4. Rezeptesammler

Kennt ihr das, wenn euch plötzlich die Essensnostalgiewelle überkommt? Die Kekse, die Oma früher gebacken hat, oder die eingemachten Bohnen? Sammelt mit und bei euren Nachbarn ihre Lieblingskindheitsrezepte und macht ein Kochbuch daraus. Das geht übrigens auch mit Kinderliedern oder – Büchern

5. Vorlesepaten

Für alle Altersstufen. Manchmal gibt es Menschen die einsam sind und jemandem zum Vorlesen brauchen, weil sie selber nicht mehr richtig lesen können. Oder Kinder aus der Nachbarschaft, deren Eltern keine Zeit haben vorzulesen. Verschenkt mit euren Kindern Vorlesezeit.

6. Die Kuh durchs Dorf treiben

Okay, das ist jetzt eine Spaßaktion… aber Kinder werden mega Spaß daran haben! Mit einem mit Kuhflecken bemalten Bettlaken eine Kuhverkleidung für zwei Kinder machen – die anderen treiben sie durch die Straßen und die Kuh muht. Wenn gefragt wird, was das soll, einfach dann aber bitte in urbaner Manier „Aktionskunst!“ sagen. Ist lustig. Es muss auch nicht immer alles Sinn machen, es reicht, wenn es Spaß macht!

Und, fällt euch noch mehr ein? Was ist für euch „typisch Dorf“ und was kann uns in den Städten davon inspirieren?

Liebe Grüße,

Béa

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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