Zwei vegane indische Lieblingsgerichte für mich und die Kinder: Deviled Chickpeas und Rotes Linsen Dal


Danke für eure Begeisterung in Sache vegane Rezepte von mindfulsun! Wir haben viele positive Reaktionen erhalten. Hier hat unsere Achtsamkeitskolumnistin noch mehr – und über die Rezepte hinaus auch einige Ernährungsgrundsätze, die ich gut finde. Ihr vielleicht auch?

Meine veganen indischen Lieblingsgerichte

Nun also zum zweiten Teil meiner veganen Lieblingsgerichte: Indisch. Ich liebe die indische Küche: die Gewürze, die Farben, Geschmacksexplosionen auf der Zunge.

Bevor ich vegan lebte, habe ich wenig indisch gekocht und dafür auswärts indisch gegessen. Ich hatte im Kopf: Das bekommst du nicht hin! Mittlerweile ist die indische Kocherei bei mir eingezogen.
Das Geheimnis liegt in den Gewürzen. Ja, es sind oft viele Gewürze notwendig, die habe ich mittlerweile alle zu Hause – Grundausstattung.

Beim Thema indische Küche sind meine Jungs geteilter Meinung. Einer mag sie sehr und isst fast alles mit, der andere ist nicht so begeistert. Doch ein Gericht, was ich euch heute vorstellen möchte (zugegeben kommt es aus Sri Lanka), essen beide sehr gern.

Das ist aus der Kategorie:
„Oh Mama, was hast du da gekocht. Riecht lecker!“
„Deviled Chickpeas, ein Kichererbsengericht aus Sri Lanka.“
„Ok, dann möchten wir lieber etwas anderes.“

Beim zweiten Mal, als ich es kochte, konnte ich jedoch nicht schnell genug am Topf sein. Sonst wäre er wohl leer gewesen. Seitdem kommt es hier sehr oft auf den Tisch.

Auch heute werde ich wieder die Links zu den Rezepten posten, sie kommen ja nicht aus meiner eigenen Feder. Die Anerkennung gebührt den Urhebern.

Diese Seite kennt ihr schon, wenn ihr meinen Artikel zu Sauerkraut gelesen habt. Hier werde ich ja immer fündig: https://www.bevegt.de/lotus-artichoke-sri-lanka

Also: Deviled Chickpeas, ein Kichererbsengericht aus Sri Lanka

Gewürze, Kichererbsen, Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, Spinat, Ingwer: Und los!

Kichererbsen gehören für mich zur Grundausstattung. Sie kommen in verschiedenen Varianten auf den Tisch. (Ich liebe auch Hummus!) Kicherbsen sind eine super Proteinquelle und machen satt.
Die Chilischote aus dem Rezept spare ich mir, so scharf möchte ich es dann doch nicht haben.
Als Beilage gibt es hier Basmatireis oder Vollkorn Basmatireis, je nachdem was im Schrank ist.

Ein Wort zu den Curryblättern, die auf der Zutatenliste stehen.
„Curryblätter haben nichts mit klassischem Currypulver gemeinsam. Denn bei Currypulver handelt es sich um eine englische Gewürzmischung aus verschiedenen indischen Gewürzen.
Curryblätter werden nicht nur in der asiatischen Küche sehr geschätzt. Auch in der traditionellen ayurvedischen Medizin werden die Blätter verwendet. Das liegt an den wertvollen Inhaltsstoffen der Blätter.“
Quelle:

Curryblätter: Herkunft und Verwendung des Gewürzes

Dem Aussehen her ähneln sie Lorbeerblättern. Sie gehören für mich in fast jedes Curry, mit ihrem würzigen, scharfen Aroma. Und in Tee! Ich bereite mir Tee aus Curryblättern zu, da sie eine gute Eisenquelle sind.

Dieses Deviled Chickpea Dal ist bei uns ratzfatz weg und falls es doch mal Reste gibt: Am nächsten Tag schmeckt es mir fast noch besser.

Zum Thema Reste und zweimal kochen:

Meine Söhne leben nicht vegan. Sie essen ab und an Fleisch und wenn – bereiten sie es meistens sich selbst zu – aus Rücksicht auf mich. Kuhmilch gibt es hier nicht mehr, da haben sie schon lange zu pflanzlichen Alternativen gefunden, genau wie bei Joghurt.


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Es gibt also Tage, an denen ich nicht das Gleiche wie meine Jungs esse und das ist für uns ok.

Es gibt für mich keine Regel, dass alle das Gleiche auf dem Teller haben müssen. Wer jetzt denkt: Das ist doch ein Aufwand! Das habe ich am Anfang auch gedacht. Wir haben hier unseren Weg gefunden. An Tagen, wo sie keine Lust auf mein veganes Gericht der Wahl haben, ist etwas anderes für sie im Kühlschrank. Ich koche nämlich für mich vor, für zwei Tage oder mehr. Und am nächsten Tag koche ich für die Jungs. Ich koche also hauptsächlich ein Gericht pro Tag und der Rest ist im Kühlschrank oder Tiefkühlschrank. So kann sich jeder aussuchen, was er möchte. Der Kochaufwand ist fast gleich. Hat sich mit der Zeit eingependelt.

Für mich habe ich schon vor langer Zeit entschieden (OK, es wurde mir beigebracht), dass ich nicht jeden Tag etwas anderes auf dem Teller haben muss. Ich esse also meistens zwei Tage hintereinander das gleiche Gericht und meine Jungs haben das übernommen. Über diese Änderung in meinem Denkprozess bin ich froh und dankbar. Es hat vieles vereinfacht. Wenn alles drin ist, was der Körper braucht, ist für uns tägliche Abwechslung nicht notwendig.

Das zweite Gericht, was ich heute vorstellen möchte, ist ein Rotes Linsen Dal. Unkompliziert und sehr lecker!

Mein Lieblingsrezept könnt ihr hier finden:

Unser liebstes Rotes Linsen Dal Basisrezept

Auf dieser Seite gibt es jede Menge tolle Rezepte und vor allem Curries! Kashmir Curry mit Cashews & Garam Masala, Aloo Gobi – Blumenkohlcurry mit Kartoffeln und Kichererbsen und viele mehr. Einer meiner Favoriten von dieser Seite ist ein Mung Dal mit Zucchini:

Cremiges Mung Dal mit Zucchini

Zurück zum Linsen Dal. Linsen sind natürlich auch eine wertvolle Proteinquelle und auch die restlichen Zutaten habe ich meist vorrätig. Im Winter nehme ich auch oft Tomaten aus der Dose. Vor allem gilt für mich die Regel: Was ich im Haus habe, wird aufgebraucht. Erst dann wird etwas Neues gekauft.

Das Dal ist schnell zubereitet und meine Jungs mögen Naan dazu. Auch dafür gibt es auf der Seite ein Rezept. Übrigens „Naan“ heißt Brot. Naan Brot ist also Brot Brot. Wusste ich nicht und fand es spannend.
Ich esse mein Dal auch oft ohne Beilage, mit einem großzügigen Klecks Sojaghurt. Koriander muss nicht immer sein, den mag ich und mal nicht. Die Chilischote lasse ich auch hier weg, dafür kommen Curryblätter mit ins Tadka. Hier kann jeder abwandeln, wie er mag.

Jetzt kennt ihr meine zweite wichtige Rezeptquelle. Vielleicht werdet ihr da auch fündig.

Wer noch Nachtisch mag: Wie wäre es mit veganem Mango Lassi?

Mango, Kokosjoghurt, Kokosmilch (alternativ auch Hafer oder Mandeldrink), Kardamom oder Vanille – hier könnt ihr euch wirklich austoben. Für mich gehören da frische Minze und Zitrone rein. Kurkuma ist für mich auch ein Muss!
Zum Frühstück ist das für mich – mit Chia Samen – ein vollwertiger Smoothie.

Indische Rezepte werden in meiner Artikelreihe auf jeden Fall wieder auftauchen. Das war heute nur ein kurzer Ausschnitt. Falls ihr eure veganen indischen Rezepte teilen möchtet: Ich bin gespannt!

PS: Natürlich versuchen wir hier zum Großteil saisonal zu essen. Momentan kommen sehr viele Gerichte mit Weißkohl, Wirsingkohl und Rosenkohl auf den Tisch. Wobei meine Jungs bei Rosenkohl allerdings lieber verzichten.

Dabei finde ich das hier sehr köstlich:
https://www.eat-this.org/geroesteter-roter-rosenkohl-mit-zitrone-und-knoblauch/


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Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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1 Kommentare

Anna
Antworten 18. Februar 2020

Kann es sein dass der Link zum Rezept fehlt? Ich meine die Deviled Chickpeas

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