Drei vegane Rezepte für die ganze Familie: zwei mal herzhaft, einmal süß – nicht nur für die Sommerferien


Auch in den Sommerferien werden sich sicher einige von euch die Frage stellen: „Was koche ich heute?“ Ich habe lange keinen Artikel mehr mit veganen Rezepten geschrieben und gerade mit Kaffee auf dem sonnigen Balkon und meiner derzeitigen selbst gemachten Lieblingsnascherei, starte ich einfach mal. Ja, die Lieblingsnascherei stelle ich euch heute auch vor.

Zu Beginn ein Gedanke zu Rezepten im Internet und den zahlreichen Kommentaren drunter. Wenn ich da manchmal so Kotz Emojis sehe oder ein: „Das ist ja eklig!“ lese, möchte ich diesen Menschen gern sagen: Ja, du magst dich ekeln, Geschmäcker sind eben verschieden. Für dich ist das eklig und nicht DAS ist eklig.


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Das mal so am Rande, gerade bei Kindern achte ich drauf. Jeder kann sagen, was er mag und was nicht. Mir ist es wichtig darauf zu achten, den anderen Menschen dabei nicht vielleicht zu verletzen. Und Rezepte sind keine Gesetze. Für mich sind Rezepte auch manchmal Inspiration, um sie nachzubauen, wie ich sie mag und sie mir schmecken.

Heute allerdings zeige ich euch Rezepte, die ich fast 1:1 so übernommen habe. Manchmal improvisiere ich und tausche aus, wenn mir eine Zutat fehlt.

Womit fange ich also an? Mit Brokkoli!
Genauer: Gebratener Reis mit Brokkoli und Sesamtofu.

Gebratener Reis mit Brokkoli und Sesamtofu

Tofu mag nicht jeder Mensch, meine Söhne mochten ihn bisher auch nicht besonders. In diesem Rezept allerdings wird der Tofu durch das Anbraten mit Sojasoße sehr aromatisch und knusprig.
Also sie probierten, fragten sie mich, was die leckeren krossen Dinger da sind. „Das ist wirklich Tofu?“ Und ja, sie mögen immer noch keinen Tofu in anderen Gerichten, in diesem jedoch lieben sie ihn.

Ich mag das Rezept, weil es einfach ist und auch kalt, sehr lecker schmeckt. Es braucht auch nicht viele Zutaten:

Reis, Frühlingszwiebeln, Tofu, Brokkoli, Öl zum Anbraten, Sojasoße, Sesamsamen, Sesamöl

Wer sich jetzt fragt: Wo kann ich denn Sesamöl noch benutzen? Das brauche ich ja nie wieder! Ich mache auch asiatische Salate und da passt es ganz wunderbar rein.

Mein zweites Rezept heute ist etwas für den süßen Zahn.

Momentan versuche ich meine 15 kg Corona Zusatzgewicht wieder liebevoll abzuwerfen. Verzichten möchte ich allerdings nicht. Sondern ich stelle meine Ernährung wieder um. Ich möchte bewusst genießen und das vor allem mit Marke: Eigenbau.

Auf der gleichen Seite, wie das Rezept mit dem gebratenen Reis könnt ihr das hier finden:

Vegane Erdnuss-Karamell-Kugeln „Wie Snickers“

Vegane Erdnuss-Karamell-Kugeln „Wie Snickers“

Ob sie nun wie Snickers schmecken, kann ich nicht sagen. Denn ich habe schon viele Jahre keinen Snickers mehr gegessen, ist eben nicht vegan. Diese Kugeln hier sind allerdings wahnsinnig lecker.


Der Hinweis im Rezept: „Die fertigen Erdnuss-Karamell-Kugeln am besten im Kühlschrank aufbewahren – dort halten sie sich einige Tage (wenn du so lange widerstehen kannst).“ der stimmte hier. Ich habe sie hergestellt und eine Stunde später waren sie vom Teller verdunstet. Wer es war? „Iff war eff niff, Mama!“ aus beiden Mündern. Und ich habe mich gefreut.


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Die kleinen Dinger sind schnell gezaubert, auch ohne Kuvertüre schmecken sie uns. Die Erdnüsse können gegen andere Nüsse ausgetauscht werden, genau wie das Nussmus. Ich hatte an diesem Tag nur Mandelmus im Haus und einfach das genommen.

Das letzte Rezept, was ich mit euch teilen möchte, ist eine Lasagnesuppe.

Die leckerste vegane Lasagnesuppe

Die Grundlage ist wirklich Gemüse, wie im Originalrezept angegeben:

Dazu kommen noch zwei wesentliche Produkte aus der veganen Küche:

Und dann… ja, da werden einige scharf einatmen: Lasagne Platten zerbrechen und in einer Suppe verarbeiten!
Ich kann sagen: Das wollte ich schon immer mal. Und ich hatte wirklich Spaß dabei!

Die Suppe ist wirklich schmackhaft, auch am nächsten Tag, wenn sie richtig durchgezogen ist. Meine Fotos geben leider nicht mal ansatzweise wieder, wie lecker sie ist. Dafür einfach das Foto im Original Rezept anschauen. Auch der geschmolzene vegane Käse ist bei mir in der Suppe verschwunden, statt brav fürs Foto an der Oberfläche zu bleiben.

Egal, die Suppe ist eine Geschmacksexplosion! Auch hier wieder: Dinge, die ihr nicht mögt, könnt ihr ersetzen oder rauslassen.

Zum Abschluss noch was:

Was Fotos betrifft, wenn ich koche und hier einen Artikel dazu schreibe: Fotografieren ist nicht meins, meine Fotos sind authentisch. Ich habe kein Vergnügen dabei, stundenlang irgendwas auszuleuchten, zu dekorieren und für Fotos zu drapieren. Das überlasse ich gerne anderen Menschen. 🙂 Allen voran den Machern der Rezepte auf ihrer Webseite.

Und sollte der eine oder andere hier jetzt Appetit bekommen haben und etwas davon nach kochen: Ich freue mich über Fotos in den Kommentaren!

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