Die wichtigsten Weihnachtsbräuche für Kinder schnell erklärt.


Die Advents- und Weihnachtszeit bergen allerhand tolle Bräuche. Aber kennt ihr die Bedeutungen?

Heute hat Yvonne mal kurz ein paar Themen aufgegriffen und kurz erklärt. Denn bei Yvonne und ihrer Familie werden alle diese Bräuche gelebt und geliebt.

Ganz anders bei Béa! Béa hat’s nicht so mit Festtagen, sie genießt dann einfach die Stimmung im Kreise ihrer Liebsten, das Kuscheln und das Essen. Und sehnt sich nach Sonne, Wärme und Füßen im Sand. Tja…

Los geht’s:

Warum gibt’s Adventskalender?

Der Adventskalender entstand im deutschsprachigen Raum und zwar ungefähr um 1840, und zwar meistens um den Kindern den Umgang mit Zeit zu erleichtern und ihnen eine Art „Countdown“ zu ermöglichen. Die ersten Formen kamen aus protestantischen Umfeldern, es gab auf einer Tür oder einem Fenster  24 Kreidestriche und die Kinder durften jeden Tag einen Strich wegwischen. Oder es gab eine Adventskerze mit 24 Strichen, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung brennen durfte. In einigen katholischen Gegenden durften die Kinder für gute Taten (!) täglich einen Strohhalm oder eine Feder in die Krippe legen, damit das Jesuskind schön weich liegen möge. Erst um 1900 gab es dann gedruckte Adventskalender mit kleinen Gedichten oder Geschichten. Und die Idee der Adventskalender mit Naschereien setzte sich erst nach dem Krieg durch.

Welche Bedeutung hat der Adventskranz?

Johann Hinrich Wichern – ein Hamburger Theologe hat 1839 wollte den Kindern in seinem Waisenhaus die Wartezeit auf Weihnachten verkürzen und erdachte sich ein Wagenrad mit 19 weißen kleinen und 4 roten großen Kerzen. Darum ist auch heute noch die meistbenutzte Kerzenfarbe auf den Adventskerzen rot.

Warum schmücken wir den Weihnachtsbaum?

Schon im Mittelalter wurden zum Jahresende/ zur Wintersonnenwende grüne Tannenbäume aufgestellt. Das Grün symbolisierte – wie auch heute noch – Hoffnung und die Kerzen spendeten Licht in dieser dunklen Zeit.


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Später kamen Äpfel, Nüsse, Gebackenes und Zuckerstangen hinzu – daher auch der Name „Zuckerbaum“.

Weil aber Nahrung an den Baum zu hängen für viele Menschen schwierig war (eher wurden Äpfel, Nüsse gegessen, um die Familie nicht Hunger leiden zu lassen), sagt die Legende, dass Lauschaer Glasbläser in der Winterzeit Ende des 18. Jh. Glaskugeln erfanden. Und damit fortan die Weihnachtsbäume schmückten.

Welche Bedeutung haben die Küsse unter dem Mistelzweig?

Die Kelten dachten, dass aus Küssenden ein Liebespaar werde.

Hm – ich küss meine Kinder dennoch jeden Morgen und jeden Abend, wenn sie durch die Wohnungstür schreiten! Familie ist ja schließlich LIEBE und knutschen gut für die Seele!

Alle wünschen einen „guten Rutsch“! Aber was bedeutet das?

„Schono rosch“ bedeutet im Jidischen das neue Jahr. Im Laufe der Zeit ist daraus „der schöne Rutsch“ und später dann „der gute Rutsch“ entstanden.

„Dinner for One“ läuft jedes Jahr zu Silvester. Warum?

Im NDR-Archiv wurde vor 44 Jahren der 18-minütige Sketch vom Intendanten entdeckt. Dieser schwärmte über das tolle, kurze Stück und beschloss, dass diese Stück nicht hier und mal da gezeigt werden sollte. Er legte einen festen Sendetermin fest. Seit 1972 wird „Dinner for One“ immer am 31.12. auf allen möglichen Sendern gespielt.

Sicher gibt es noch viele andere Themen – z.B. warum es den Christstollen zur Adventszeit gibt (soll an das Jesuskind in Windeln eingepackt erinnern!).. Aber dies hier soll nur eine kleine Auflistung einiger Themen sein, um mal wieder bei euren Kids punkten zu können. Oder fragt sie doch einmal, vielleicht können sie euch ohne eure Hilfe die Herkunft des Adventskranzes erzählen.

Béa und Yvonne wünschen euch eine kuschelige Weihnachtszeit! Habt euch lieb!


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Yvonne Petzke
About me

Berliner Mom of 3 * zert. PersonalTrainer * Laufcoach * Beckenbodenkursleiter (M/W) * * noch mehr Sport-/ BewegungsThemen und Persönliches über mich und mein Leben auch als UltraLäuferin findet ihr auf Instagram unter @yvonnepetzke

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