Halloween Verkleidungen – Warum Kinder aus Toleranz auf einige Kostüme verzichten könnten


Halloween steht vor der Tür. Es ist zwar kein Feiertag im direkten Sinne, aber gefeiert wird trotzdem viel! Ich erkläre euch jedoch hier, warum aus meiner Sicht Kinder aus Toleranz auf einige Halloween Kostüme besser verzichten könnten.

Halloween zeichnet sich durch zwei Aspekte aus: 1. die Kostümierung, 2. das Sammeln von Süßkram!
Ersteres ist für mich als jemand der mit dem Karneval groß geworden ist ein Muss! Ich liebe es mich noch immer zu verkleiden. Schließlich die Auswahl der Kostümierung gigantisch.

Aber sollten wir uns auch wirklich als alles verkleiden, was möglich ist?

Oder ist ein wenig Sensibilität, Toleranz und Verständnis gefragt? Wie ihr wisst, sind zurzeit viele Disney Figuren der großer Renner. Sicher kennt ihr den Film Vaiana. Sie ist ähnlich wie Prinzessin Elsa eine beliebte Kostümierung. Sollte sich jedoch wirklich JEDER, der Lust darauf hat, als Vaiana kostümieren?

Sagt euch der Begriff „Black Face“ was?

Der ursprüngliche Begriff kommt aus dem 18. Jahrhundert, als bei einer amerikanische Minstrel Show weiße Darsteller sich schwarz bemalten und eine schwarze Person stereotypisch darstellten. Googelt ruhig mal die Bilder, das Ergebnis ist erschreckend!

Heute gibt es Black Face jedoch noch immer. Im Karneval sind mir schon häufig krasse Beispiele von Kostümierungen begegnet, in denen sich Menschen mit „Afros“ kostümierten und ihre Haut verdunkeltten, um einen Schwarzen darzustellen. Ich weiß nicht, ob ihnen klar ist, was sie da machen. Ob sie ernsthaft davon überzeugt sind, dass ein schwarzer Mensch eine Kostümierung oder nicht viel mehr ein realer Mensch fernab von irgendwas ist, das man lächerlich machen darf.

Allerdings zeichnet sich Black Face nicht nur durch das Färben der Haut aus. Auch Kostümierungen von POC’S, die sich weiße Menschen aneignen, ist eine Form davon. Sie schlüpfen mit ihrem Kostüm nicht nur in eine andere Rolle, sondern auch in eine andere Ethnie.

Sollten – können – dürfen weiße Kinder sich als POC‘s (People of color) verkleiden?

Ja ja, ich weiß. Ich komme schon wieder mit dem Thema Rassismus und Privilegien… nervt das Thema nicht allmählich?
Vielleicht. Aber ich werde trotzdem nicht aufhören, denn das was ich zu sagen habe, ist sehr wichtig. Deshalb hoffe ich, dass ihr jetzt nicht das Fenster verärgert schließt.

Rassismus existiert in so vielen unterschwelligen Formen.

Viele Dinge sind so automatisiert, dass wir kaum über sie nachdenken. Wir tun sie einfach, weil wir von Anfang an so sozialisiert wurden. Die wenigsten hinterfragen das, was „normal“ erscheint, weil wir denken, dass „normal“ auch „richtig“ ist.

Für mich persönlich fühlt es sich nicht gut an, wenn hellhäutige Menschen eine dunkelhäutige Figur zur Show verkörpern. Warum? Weil das Kostüm und die Verkörperung eine neue Bedeutung erhalten. Es steht im Kontext des Spaßes und des Witzes. Wir kostümieren uns, um anders zu sein, um bewundert zu werden, oder um etwas ins Lächerliche zu ziehen. Aber so werden kulturelle Elemente und Ethnien verharmlost – oder veräppelt. Und das ist nicht fair.

Redet bitte mit Kindern über Rassimus!

Es ist mir besonders bei Kindern wichtig, weil Kinder von Anfang an mit toleranten Werten konfrontiert werden sollten. Sie sollten wissen, was anderen gegenüber ungerecht ist und auch lernen zu können aus Respekt auf ein Kostüm zu verzichten.

POC’S haben nach wie vor noch viel weniger gesellschaftliche Rechte als hellhäutige Menschen. Das ist ein Faktum und wer das bestreitet, lebt vermutlich auf dem Mars. Weiße Menschen haben leider eine noch viel höhere Machtposition und sollten daher Grenzen wahren und tolerante Werte für ihr späteres Leben mitnehmen. Je älter wir werden, desto schwerer wird es sich „umzupolen“, weil wir schon so sehr an etwas gewöhnt sind.

Vielleicht wird es irgendwann eine Zeit geben, in der es völlig egal ist, wie wir uns verkleiden, weil es Rassismus und höhere Privilegien nicht geben wird. Ich wünsche es mir sehr! Aber bis dahin muss Respekt gewahrt werden. Damit niemand verletzt wird.

Hier ein paar Beispiele für Kostümierungen, über die ihr nachdenken solltet oder wenigstens mit den Kindern reden solltet, ob das OK ist:

Pocahontas/Indianer/in:
(Indianer wurden von weißen Menschen ausgerottet, schon vergessen? Klar ist das Kostüm niedlich und so, aber respektvoll allemal nicht!)

Außerdem:

Prinzessin Jasmin/ Aladdin

Vaiana

Mulan

Dora the Explorer

Hip Hoper/ Rapper

Wie ihr wisst, gibt es nicht viele Kostümierungen von POC‘s. Deshalb finde ich es auch nicht allzu tragisch darauf zu verzichten.

Und jetzt die große aller Fragen: Ist es OK, wenn sich POC’s wie Weiße verkleiden?

Aus meiner Sicht: Es ist überhaupt nicht dasselbe! Ich sagte ja bereits, dass die Stellung weißer Menschen eine viel größere ist, als die von anderen Minderheiten. Ich verstehe, wenn einige das unfair finden, aber ihr müsst euch der weißen Privilegien bewusst sein, wenn ihr weiß seid. Ihr habt es in soooo… so vielen Lebensbereichen leichter. Niemand wird ausschließlich wegen eurer Hautfarbe kriminalisiert oder auf andere Weise rassistisch behandelt…

Deshalb ja, kann sich eine beispielsweise schwarze Frau meiner Meinung nach auch als Rotkäppchen verkleiden. Unter anderem weil die Hautfarbe Rotkäppchens keine Rolle spielt, anders als es bei anderen Figuren der Fall ist.

Niemand also muss den Spieß umdrehen und sich ungerecht behandelt fühlen. Es ist und bleibt nicht dasselbe.

Das gilt im Übrigen auch für mich. Ich werde mir zwei Mal überlegen, bevor ich mich als Mulan verkleide. Und ich verzichte gerne darauf, denn ich versuche stets respektvoll anderen gegenüber zu sein.

Ich bin offen für eure Meinungen, ob diese Anregung übertreiben ist, ob Kinder auf bestimmte Kostüme verzichten sollten… könnten… müssten?

Aber ich rate euch trotzdem vorher nachzudenken, bevor ihr in Eile einen Kommentar verfasst. Googelt „Black Face“ und seine noch sehr präsente Form. Versucht euch in einen anderen Menschen hineinzuversetzen….

Falls euch das Thema interessiert, könnt ihr auch hier reinschauen!

Über das Privileg weiß zu sein – warum wir unsere Kinder mit toleranten Werten erziehen sollten

Liebe Grüße,

Mounia

P.S. von Béa: Ich würde mich freuen, wenn wir darüber eine respektvolle Diskussion starten könnten. Ich habe ausdrücklich Mounia nach ihrer Ansicht gefragt, weil es mir selbst öfters so geht, dass ich solche Gedanken als übertriebene „political correctnes“ abtue.

Und dann, wenn ich reflektiere, mit betroffenen Menschen rede und merke, welche tiefe Verletzungen dann wach werden, denke ich wiederum: Hey, wenn ich etwas umsichtiger mit solchen Themen umgehe, ist doch allen geholfen. Allerdings sehe ich für mich mich definitiv Unterschiede zu Mounias Meinung, die ich euch gern in einem anderen Blogpost erkläre…

Aber erst bin ich auf eure Meinung gespannt.

Mounia
About me

Ich - 24 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und reise- und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten. Und durch ein Praktikum bin ich nun bei Tollabea gelandet und werde hoffentlich weiterhin viel lernen und den Blog damit erweitern. :)

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7 Kommentare

Julia
Antworten 10. Oktober 2018

Hmm, ich finde das Thema schwierig. Klar, wenn sich Erwachsene als Indianer etc. verkleiden, geht das nicht. Bei Kindern sehe ich das allerdings ein bisschen anders, denn für sie ist das weniger mit dem Aspekt des sich-lustig-machens verbunden, sondern mit Identifizierung. Ich würde meine Kinder nie zu einer derartigen Verkleidung drängen, weil sie niedlich ist etc. Aber wenn wir es aus Gründen der Diversifizierung toll finden, dass Disney Filme mit starken nichtweissen Heldinnen macht, ist es doch die logische Folge davon, dass sich unsere Kinder mit diesen Heldinnen identifizieren. Und wie kann man sich besser mit einer geliebten Figur identifizieren, als wenn man auch rein äusserlich in ihre Rolle schlüpft? Je grösser die Kinder werden, desto eher kann man diese Frage thematisieren. Aber der wirklich problematische Aspekt an diesem Thema sind doch nicht die Kinder, sondern dass da ein Unternehmen Geld damit macht, indem es sich bei anderen Kulturen zu Unterhaltungszwecken bedient.

Eine Grenze ziehen würde ich zudem bei Mulan. Ja, Mulan ist nicht weiss. Aber sie ist keine Angehörige einer unterdrückten Minderheit, sondern Vertreterin einer Hochkultur, die der unseren in nahezu sämtlichen Bereichen ebenbürtig war/ist, die nicht von den Weissen kolonialisiert wurde, die im Gegenteil jahrtausende lang im selben Stil und mit der selben angeblichen Überlegenheit ihre Nachbarn unterdrückt und ausgebeutet hat und es letztlich immer noch tut.

    Béa Beste
    Antworten 10. Oktober 2018

    Vielen Dank, liebe Julia, das ist eine gute Antwort, die mir bei meinen weiteren Überlegungen wirklich hilft! Liebe Grüße, Béa

Annie
Antworten 10. Oktober 2018

Ich muss sagen, ich würde meiner Tochter eine solche Verkleidung nicht ausreden. Sie wird jetzt bald drei Jahre alt und würde es einfach nicht verstehen. Und wieso sollte ich dem Kind dieses sich identifizieren schlecht reden, gerade wenn der Grund für das Kind unverständlich ist?
Frage ich sie was sie an Vaiana (ja, die Zweijährige hat den Film gesehen, Schande über mich :)) toll findet: sie ist mutig, sie ist schön, sie ist witzig. Und das Kind will auch so mit den Wellen tanzen können. Sprich: es ist ihr wurscht welche Hautfarbe sie hat, sie könnte höchstwahrscheinlich nicht einmal spontan sagen dass die Hautfarbe anders ist, würde ich ihr ein solches Kostüm ausreden hätte ich ein heulendes Kind, weil sie es schlicht und ergreifend unfair fände.
Aus Verkleidungen in meiner, noch nicht so lange zurückliegenden, Kindheit erinnere ich mich daran dass sich in erster Linie als Personen verkleidet wurde, die das Kind bewundert hat. Sollte das für POCs nicht auch positiv sein? (Vielleicht ist meine Sicht darauf auch etwas anders, weil sich kein Kind jemals als weiße Studentin verkleiden würde, ist ja nicht so leicht sich hinein zu versetzen.)
Naja, ich verstehe auf jeden Fall den angesprochenen Punkt. Ich finde aber auch dass man (vor allem kleineren) Kindern einfach den Spaß am verkleiden lassen sollte und mit ihnen eventuelle Rassismusproblematiken erst bespricht wenn sie verstehen worum es dabei geht.

Übrigens, zum Thema des Verkleidens in andere Hautfarben: das erinnert mich an ein Sternsingen zu meiner Grundschulzeit. In jeder Gruppe MUSSTE es einen "schwarzen König" geben. Niemand wollte das, weil das betreffende Kind mit Schuhcreme geschminkt wurde. Einmal ging eine Freundin von mir (Afrikanerin) mit und alle haben sich gefreut weil sich niemand einfärben lassen musste. Das Ende vom Lied: zwei Kinder waren angemalt, weil sie unbedingt ein weißer König sein wollte... Dabei ist tatsächlich niemandem in den Sinn gekommen dass eines von beidem vertretbarer gewesen sein könnte als das andere.

Sandy
Antworten 11. Oktober 2018

Huijuijui, mir ist ganz klar wie der Beitrag hier gemeint ist und vom Grundgedanken Stimme ich total zu.
- jetzt kommt das aber-
Aber die Tatsache, dass es hier um Disney Figuren geht in den Beispielen, außer der HipHopper, macht die Sache für mich persönlich weder politisch, noch rassistisch.
Nicht weil mir die geschichtlichen Hintergründe nicht klar sind, denn das sind sie, sondern viel mehr weil es hier um konkrete "Phantasie" Charaktere geht.
Indianer, Cowboys und Co kommen bei Kindern überall vor und das schönste daran, völlig vorurteilsfrei. Mein Großer spielt manchmal mit Playmobil Indianern gegen seine Playmobil Fussballer. Da gewinnen immer die Fussballer und zwar nicht aus geschichtlichen Hintergründen, sondern einfach so, weil er Neymar, Müller und Co cool findet. Er ist 8 und wenn er dich dieses Jahr wieder als Ninja verkleiden möchte, darf er das, ebenso wie seine Schwester mit 6 sich als Pocahontas verkleiden darf, weil sie die Figur stark und schön findet. Ich finde das sogar sehr respektvoll! Diese Figuren stehen nämlich für was, was mit der Geschichte oft nicht wirklich was zu tun hat.

Hier geht es immerhin um Disneyfiguren und nicht um einen geschichtlichen Vertreter eines Landes/Volkes.
Verkleidungen z.Bsp. als Chinese, Schwarzer, Anne Frank oder Flüchtlingskind, wären krass, rassistisch und völlig unangebracht. Das ist absolut klar. Aber hier würde es auch um etwas völlig anderes gehen, und kein Kind käme auf die Idee sich so zu verkleiden. Und ja, es gibt diese erwachsenen Menschen, die ethische und moralische Grenzen überschreiten und ja, diese Menschen sollten nachdenken!
Genau deswegen sollten wir unseren Kindern Toleranz und Respekt beibringen, warum also fangen wir da nicht schon bei den Disney Figuren an und lassen die Kids diese Figuren aus den vorurteilslosen Kinderaugen betrachten, statt denen bereits unsere Sicht aufzuzwingen?
Sie sehen in Pocahontas eine starke, mutige und wunderschöne Frau und nicht den geschichtlichen Hintergrund der Indianer. Ist das Ignoranz? Ich denke nicht, denn Kinder hinterfragen nicht zwingend die Herkunft einer Heldin/ eines Helden. Sie finden den Charakter einfach so toll. Ihnen ist die Herkunft völlig egal.

Denise Bella
Antworten 12. Oktober 2018

Naja, meine Kinder sind zu 50% Afrikanisch (Bantu, um genau zu sein) Ihre Freunde kommen aus Deutschland, Ghana, Indien, Venezuela, Irland, Italien, Finnland, Korea...um nur ein paar Länder zu nennen. Mein Großer ist sowohl schon als Michael Jackson als auch als Jimi Hendrix "gegangen" -8allein der Haare wegen) , meine Tochter schon als Japanische Dame. Wir machen dies ja nicht zur Belustigung, sondern durchaus mit Respekt und wir kennen ja auch die unkostumierten Originale...übrigens Rap bzw HipHop als schwar zu bezeichnen ist doch schon rassistisch an sich - es gibt weiße, rote, gelbe, rosane Rapper und Hiphoper die wunderbare Kunst machen. ICH finde es komisch, wenn weiße Menschen sich den Kopf darüber zerbrechen, was ein Mensch aus einem anderem Kulturhintergrund darüber denken mag. Geht doch hin und fragt. Man könnte überrascht werden. Karneval bzw Halloween kann die Möglichkeit bieten ein paar Schritte in der Haut eines anderen zu gehen. Wir sind ja keine Schausteller die Minstrels (und Frauen!) darstellen um sich lustig zu machen. Früher durften Frauen nicht auf die Bühne. Heißt das nun, das ich als Frau wegen einer Conchita Wurst empört sein soll...ich hol mir dort lieber Makeuptipps. Man kann alles übertreiben.

Sonja
Antworten 15. Oktober 2018

Hallo,
Oh das ist wirklich eine schwierige Frage. Ich selbst bin mit vielen Ethnien, Kulturen aufgewachsen und habe erst spät erfahren, dass es Rassismus gibt. Ich war daher darüber sehr geschockt und habe es nicht verstanden, verstehe es ehrlich gesagt, immer noch nicht. Ich "sehe" Hautfarben auch immer noch sehr "schlecht", nehme also die Hautfarbe einer anderen Person nicht so wahr, was ich auf diese Erfahrungen schiebe. Mein Sohn ist ähnlich gestrickt und natürlich haben wir auch Freunde unterschiedlichster Ethnien. Letzte Woche hat sich mein Sohn mit seiner besten Freundin bei einer Übernachtungsparty schwarz angemalt mit blauem Rand mein Sohn, das Mädchen mit rot. Sie wollten Vampire sein. Wobei mein Sohn keinen Schimmer hat, was Vampire sind, daher wohl der blaue Rand;-) Mit Sicherheit sollen es keine POC sein. Und wenn er gerne mal ein POC sein wollen würde? Dann sicher, weil er schon als Kleinkind Menschen mit schwarzer Hautfarbe besonders schön fand (völlig zu recht). Soll ich ihm das also jetzt verbieten, weil Schwarze unterdrückt wurden? Ihm sein schönes Menschenbild rauben? Auch Vaiana ist wunderschön... Ein "Indianer" war er schon und ich habe mit ihm viel über die Geschichte der Ureinwohner geredet, einschließlich darüber, dass es nicht Indianer heißt. Mein Bauchgefühl sagt nein... Denise Bella hat es auch schön beschrieben....

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