Vulkan Ostereier


Kunst trifft Chemie. Falls ihr ein cooles chemisches Experiment ausprobieren möchtet, macht Vulkan-Ostereier! Die Kinder werden das lieben. 

Das braucht ihr für den sprudelnd schönen Spaß der Vulkan-Ostereier:

Hartgekochte Eier, Essigessenz, Natron, Eierfarben (oder Lebensmittelfarbe), Becher, Plastik- oder Pappteller, Pinsel

Zunächst mischt ihr im Becher etwas Eier-/Lebensmittelfarbe mit ca. 1 Esslöffel Natron.

Ihr könnt nach Belieben Wasser zugießen, bis ihr die gewünschte Konsistenz habt. Wir haben bei manchen Farbe nur wenige Tropfen Wasser hinzugefügt, bei manchen etwas mehr. Umso interessanter ist das Ergebnis später.

Dann pinselt ihr die hartgekochten Eier ein. Und lasst sie einen kurzen Moment trocknen.

So könnten eure Kunstwerke dann zum Beispiel aussehen:


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Jetzt kommt der große Moment der Vulkan-Ostereier…

Jetzt schüttet ihr etwas Essigessenz über die Eier und staunt was passiert:

Viele kleine Vulkan Ausbrüche! Es brodelt und brodelt! Ihr könnt immer wieder neue Farbe auf die Eier pinseln und mit dem Essig übergießen, sodass ihr mehrere Schichten habt. Wenn ihr genug Vulkan Ausbrüche ausgelöst habt, lasst ihr die Eier einfach trocknen.

Übrigens, das müsst ihr intelligent anpacken mit den ganz kleinen, die keine Geduld haben. Unser Tipp: Mal einfach für einen ganzen Tag wegstellen und nur ein Ei opfern damit sie den Trocknungsprozess beobachten können. Sie werden einfach öfters drauf tapsen…

Viel Spaß!!

Aber warum brodelt es auf unseren Eiern?

Wenn man Natron mit Essig verbindet, entsteht es eine chemische Reaktion. Es entsteht Kohlendioxid. Das ist ein Gas, welches auch im Mineralwasser ist. Kohlendioxid verursacht die Bläschen im Wasser und sprudelt. Und dieses Sprudeln ist entweichendes Gas. Das passiert auch, wenn man eine Brausetablette in Wasser auflöst. Auch dabei will das entstehende Gas entweichen, steigt nach oben und sorgt so fürs Sprudeln.

Na, wer versucht die Vulkan-Ostereier auch?

Wenn ihr euch das merken wollt, pinnt es bei Pinterest!

Liebe Grüße,

Béa

(re-Blog von April 2014 „Vulkan-Ostereier“)

 


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Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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4 Kommentare

Petra
Antworten 6. März 2016

Hallo liebe Tollabea,
bin heute über deinen FB Post zu den Vulkan Ostereiern gelangt. Die Idee ist genial und meine Enkel werden die "Herstellung" lieben. (Oma ist für alles was brodelt, pufft und ordentlich Matsche macht zuständig ;-) ).
Meine Frage dazu: Kann man die Eier hinterher noch essen? Könnte mir vorstellen, dass durch den Essig die Schale aufgelöst/porös wird und das Ei dann nach Essig schmeckt.
Liebe Grüße
Petra

Kathrin
Antworten 27. Februar 2019

Hallo Béa,
finde diese Idee super und würde sie sehr gerne in der Kita umsetzen. Frage: Können dafür auch ausgeblasene Eier genommen werden?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Liebe Grüße
Kathrin

    Béa Beste
    Antworten 27. Februar 2019

    Probieren geht über Studieren... mir fällt kein Grund ein, warum es nicht klappen sollte, wenn ihr das vorsichtig angeht...
    Liebe Grüße,
    Béa

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