Wie bekomme ich meinen kleinen Morgemuffel wach? – Frage aus der Community


Hach, Leute, ihr wisst gar nicht, wie sehr mich diese Frage einer Mama berührt! Ja, mich, Béa. Ich war der kleine Morgenmuffel, damals, als Kind. Ich bin bis heute Morgenmuffel. Ich habe darüber sogar gebloggt, wie mein Kind mich als Mutter mit ca. 14 Jahren erlöst hat… in dem sie mich hat ausschlafen lassen. 

Und hier fragt euch eine Mama, was sie mit ihrem kleinen Morgenmuffel tun kann:

„Liebes Tolla-Team, ich hätte eine Frage an die Community. Vielleicht könntet ihr das anonym posten?

Ich habe große Probleme mit dem Wecken meiner 3-jährigen Tochter. Sie ist ein richtig schlimmer Morgenmuffel und wochentags einfach nicht aus dem Bett zu kriegen. Schlaf bekommt sie eigentlich ausreichend (schläft gegen 19:30-20:00 Uhr ein und ich wecke sie gegen 6:15 Uhr. Mittagsschlaf macht sie in der Kita etwa 1,5-2 h).

Aber morgens ist es wirklich richtig schlimm. Ich wecke sie 2-3x an und lasse sie dann noch jeweils 5 min schlummern. Aber sie reagiert kaum oder knurrt mich nur an. Ich kuschele mit ihr, streichle sie und rede mit ihr. Aber weiterhin keine Reaktion.

Selbst, wenn ich das Licht anmache und sie den Krach der restlichen Familie hören kann, stört es sie überhaupt nicht und sie will weiterschlafen.

Wenn ich dann etwas forscher werde und dränge, weil die Zeit langsam kanpp wird, wird sie noch knurriger. Sobald ich sie anfasse oder gar aus dem Bett ins Bad trage, windet sie sich aus meinen Armen, kratzt oder beißt sogar und rennt dann in ihr Bett zurück.

Reden, argumentieren oder „bestechen“ hilft nicht. Irgendwann werde ich sogar noch lauter und irgendwann richtig wütend.

Und anziehen wird dann erst recht zur Tortur, da sie sich mit Händen und Füßen wehrt.

Ich weiß nicht, was ich noch tun soll. Ich werde fast schon so aggressiv, dass ich mich nur noch mit Mühe beherrschen kann. Und am Ende sitzen wir dann beide heulend da…

Hat jemand Tipps, wie ich sie besser aus dem Bett bekomme?“

Tja, Leute, wer weiß was? Wie bekommt ihr kleine Morgemuffel wach? Wir werden hier die Antworten sammeln, auswerten und festhalten…

Liebe Grüße,

Béa

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About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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4 Kommentare

Tanja
Antworten 7. Februar 2018

Meine Tochter hat morgens, wenn es nicht richtig lief immer Tobsuchtsanfälle beim Wecken und auch danach bekommen... -- ist auch ein extremer Morgenmuffel und anziehen war ein Drama. Sobald die Zeit wichtig war (grosser musste in die Schule), gab es halt kein Erbarmen und kein Spielraum mehr ..... ----- wir haben das ausführliche Waschen unten drunter auf nur abends verschoben und ich kuschel sie wach und ziehe sie dann mehr oder weniger im Bett an ... -- ruhig, mit extra Kuschel-Einheiten und wenn sie dann angezogen ist, nebenher mit mir geredet hat ist sie ausreichend "bewegt" oder waschgekuschelt, dass sie auch mit ins Bad zum Gesicht waschen geht .... --- dann ist die Laune aber super ... --- alleine nochmal liegen lassen oder dösen lassen oder mehrfach kommen, gab bei uns immer nur stress... deswegen mach ich mich fertig und lass sie die viertel stunde länger schlafen und bleib eben dabei und ziehe sie im bett an .... bei uns war es DAS Wundermittel.... ....

Saskia
Antworten 7. Februar 2018

Also immer wieder anzuwecken und dann weiterdösen zu lassen, bringt bei uns keine Punkte. Der Zeitplan morgens ist eng, wenn geweckt wird, dann konsequent. Erst streicheln, küssen, massieren, dann je nach Feedback steigern bis Decke wegziehen und wachrubbeln. Meine Erfahrung ist, dass sie umso knatschiger werden, je öfter sie wieder wegschlummern können.
Beim Anziehen unterstütze ich und sobald die Unterwäsche und die Socken an sind, läuft der Rest automatisch weiter.
Tiefschürfende Gespräche führen wir morgens eher nicht, dafür sind wie einfach alle zu verwandt und kämpfen mit dem viel zu frühen Aufstehen - aber spätestens wenn wir vor der Tür stehen, sind alle wirklich wach.

Saskia
Antworten 7. Februar 2018

Unsere Motte ist auch so- bei ihr hilft auch alles gute Zureden nichts. Ich bin inzwischen dazu übergegangen, sie aus dem Bett auf den Schoß zu ziehen und dann entweder eingekuschelt bei mir auf dem Schoß zu lassen, während ich für alle Frühstücksbrote schmiere oder- wenn wir es eilig haben- auch noch auf der Bettkante anzuziehen. Ganz wichtig bei uns: NICHT ansprechen und Antworten einfordern, bevor sie selber spricht.
Das dauert sicher 15 min, also frage ich die wesentlichen Sachen (Was möchtest du morgen anziehen/in die Brotdose haben...) schon am Abend vorher ab. Dann darf sie auch ruhig muffelig schweigen, bis die gute Laune auch aufgewacht ist. :)

Leni
Antworten 7. Februar 2018

Bei uns wurde es besser, als der Mini konsequent viel eher ins Bett ging. Manche brauchen halt doch mehr Schlaf. Auch wenn das am Anfang nicht gleich klappt, nach 4 Wochen gewöhnen sie sich dran.
Und Aufstehen morgens muss zügig gehen, immer wieder einschlafen empfinde ich selber als furchtbar. Die Minuten schlafe ich lieber länger. Ansonsten wird der Morgen schon abends durchorganisiert, damitmöglichst lange geschlafen werden kann.

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