6 Tipps, um bessere Familien- und Kinderfotos zu machen


Den englischen Beitrag von Sarah Winborn mit Foto-Tipps für Eltern haben viele von euch geliebt. Endlich kamen wir dazu, diesen ins Deutsche zu übersetzen, wie mehrfach gewünscht wurde. 
Kleines Update vorneweg: Sarah Winborn shootet inzwischen fast ausschließlich für sehr renommierte Kunden aus der Medien- und Modebranche. Also, man kann sie nicht mehr privat buchen – aber man kann von ihr lernen, denn sie teilt ihre Erfahrung. Und das – finden wir – ist großartig!
Einen Mini-Werbeblock haben in diesem Zusammenhang: Wer aus seinen Kinder- und Familienfotos tolle Erinnerungen machen möchte, dem sei der Fotodienst von Müller empfohlen: Ihr könnt Fotobücher machen lassen, die ihr kinderleicht per App erstellen könnt, und sogar individualisierte Handyhüllen mit euren ganz eigenen Fotos bestellen!
Aber nun wieder zurück zum eigentlichen Thema:

Die Art und Weise, wie wir Fotos machen, hat sich im Laufe der Jahre verändert, jedoch ist der Wert von schönen Familienfotos nach wie vor geblieben – genauso wie der Spaß daran, sie zu machen. Im Zeitalter von digitalen Kameras ist es recht einfach sicherzustellen, dass wir nach dem Urlaub nicht mit unscharfen Fotos ohne Köpfe drauf nach Hause kommen… Aber eine gute Kamera garantiert nicht gleich, dass die Fotos es auch wert sind, sie zu behalten oder gar einzurahmen!

Hier sind 5 nützliche Tipps für die Verbesserung eurer Kinder- und Familienfotos, egal ob ihr eine einfache Kompaktkamera oder eine DSLR benutzt:

1. Geht auf die Augenhöhe des Kindes

Statt in eurer ganzer Erwachsenengröße aufrecht zu stehen und auf eurer Kind mit der Linse hinunter zu schauen, versucht mal euch auf seine Größe zu knien und erst dann abzudrücken. Dieser einfache Perspektivenwechsel wird euch dabei helfen, besser in die Welt des Kindes einzutauchen.

2. Werdet euch den Lichtverhältnissen bewusst

Bei einer Fotosession mit einer Familie hat mich vor kurzem ein Vater gefragt, wo der Unterschied zwischen einem Amateurknipser und einem professionellen Fotografen ist. Meine Antwort war: „Ein gutes Verständnis von Licht macht erst ein Bild aus“. Wenn ihr bessere Portraits machen wollt ist es wesentlich zu lernen, was für Licht bei welchem Gesicht und Fotosituation funktioniert.

Es gibt simple Möglichkeiten, wie man mit Licht arbeiten kann: Wenn ihr in einem Raum seid und ein Gesicht fotografiert, versucht, neben einem Fenster zu stehen und den Winkel der Kamera bei jedem Foto etwas zu verändern. Ihr werdet bald sehen, dass einige Bilder gleich viel besser aussehen als andere. Das liegt daran, dass das Licht je nach Winkel auf das Gesicht trifft. Manchmal ist es schmeichelhaft und machmal gar nicht. Sobald ihr euren Winkel gefunden habt, könnt ihr dann so bleiben und die Position für das Fotografieren anderer Familienmitglieder verwenden.

3. Fotografiert das „echte“ Familienleben

Natürlich ist es schön, Fotos zu haben, in denen die Kinder in die Kamera lächeln, aber scheut euch nicht davor, die wirklich alltäglichen Momente aus eurem Familienleben zu erfassen. Es sind genau diese Momente, die ich am liebsten fotografiere und sie machen einen wesentlichen Bestandteil meiner dokumentarischen Foto-Sessions aus. Ich glaube wirklich, dass dies die Erinnerungen sein werden, auf die ihr viele Jahre später zurückblicken wollt. Und das können selbst einfache Dinge sein, wie das gemeinsame Kochen, Geschichten vor dem Schlafengehen oder die Frühstücks- und Badezeit. All das sind die täglichen Momente aus dem Familienleben, die es verdient haben, verewigt zu werden…

4. Lernt eure Kamera kennen

Wenn eure Kamera einen manuellen Modus hat, dann macht euch über ihre Grundlagen schlau und schaut, wie sie funktioniert (auch Youtube Videos helfen, übrigens). Die Schärfentiefe ist ein fabelhaftes Werkzeug zum Spielen. Über die Verschlusszeit mehr zu wissen kann euch helfen, Fotos auch bei wenig Licht zu machen. Wenn ihr eure Kinder beim springen, schubsen oder Sport treiben fotografiert, checkt mal, ob die Kamera eine sogenannte „Multishot“-Einstellung hat, die euch erlaubt, viele Fotos in einer Reihe zu machen, ohne den Finger von der Trigger-Taste zu entfernen. So könnt ihr inmitten der Bewegungen einen tollen Schuss erhalten. (Beim I-Phone ist das der „Burst“-Modus)

5. Haltet eure Kamera immer bereit

Die Kamera stets parat zu haben ist der Schlüssel zum Einfangen von magischen Momenten! Einige meiner Lieblingsfotos von meinen Kindern sind spontan entstanden, als ich es geschafft habe, einen großartige Gelegenheit gleich zu erkennen und die Kamera gleich schnappen konnte…

Ich hoffe, diese fünf Tipps konnten euch dabei helfen, die Aufnahmen von Familienfotos besser zu gestalten und einen zusätzlichen Charme in die Fotoalben zu bringen. Ich habe mich auf Schwangerschaft, Neugeborene, Kinder & Familie Portrait & Dokumentations-Sessions spezialisiert.  Ich wohne in Berlin, arbeite aber weltweit.

Liebe Sarah, danke für deine hilfreichen Tipps!

Und ich, Béa, habe gleich noch einen Tipp: Ich lerne für Fotos auch von Profis, indem ich ihnen auf Instagram folge. Wenn ich ein Foto besonders schön finde, frage ich mich: was gefällt mir gut daran? Wie kann ich auch so ein Foto machen? Was aus dieser Technik kann ich auch mal nutzen. Wenn ich nicht schlau werde, frage ich auch nach – und bekomme Antworten.

Sarah könnt ihr hier folgen:

Mounia
About me

Ich - 25 Jahre alt, Studentin, Kinderanimateurin, begeisterte Hobbyköchin und abenteuerlustig! Meine absolute Leidenschaft ist das Schreiben und Festhalten von Momenten.

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1 Kommentare

Greco
Antworten 27. Februar 2018

Ich mag den Tipp, echtes Leben zu bilden. Ich habe schon Bilder, von wann Ich nur 6 war! Die Bilder sind meine Mutter viel wert weil, Ich spiele in die Fotos.

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