Friedliche Weihnachten! 6 Tipps um Familienzoff und schlechte Stimmung an Weihnachten vermeiden


Ich habe mega viel Glück: Meine Familie ist ein purer Harmonie-Haufen. Ich werde Weihnachten mit 15 Menschen zusammen verbringen, die eigentlich sich nur übereinander freuen, sich alles gönnen und super lieb zueinander sind. Wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr werde ich hinter berichtet bekommen, welchen Zoff es wonders gegeben hat. Oder „lustige“ Tweets lesen, nebenbei! Aber eigentlich wünsche ich mir, dass alle es schaffen, ohne Zoff die Weihnachtstage zu verbringen.

Liebe Leute, mit Hilfe meiner Twitter-Follower habe für euch 6 Tipps und kreative Ideen zusammengestellt, wie ihr vielleicht Ärger und schlechte Stimmung an Weihnachten vermeiden könnt:

1. Selektieren: Nur mit den Liebsten feiern

Diese Idee kommt vielleicht jetzt gerade zu spät für euch, aber sie muss vielleicht auch reifen und sich entwickeln. Wenn es im Kreise der Familie zu viel Ärger gibt, dann ggf. fürs nächste Jahr vornehmen, eine anderen Zusammenstellung zu erwägen. Wäre das so sträflich?

2. Gut im Voraus planen für wenig Stress mit Orga – und Verständnis haben für die anderen

Dieser Vorschlag ist eigentlich der krasse Gegensatz zum nächsten Tipp und so etwas müsste einem liegen. Ich glaube fast, dass diejenigen, die so gestrickt sind, dies bereits zu diesem Zeitpunkt schon alls minutiös auf dem Radar haben. Sie sollten es nur nicht erwarten, dass die anderen das NICHT genau so handhaben.

Ich persönlich bin  eher nicht der Typ dafür, aber ich kenne genügend Menschen in meinem Umfeld, für die eine gute Planung extrem entstressend ist. Ich lasse sie gern machen, nehme mich aber auch raus, weil es nicht mein Ding ist. Nur angeschnauzt möchte ich nicht werden, wenn ich nicht spure oder Vorwürfe anhören, weil ich nicht gern plane…

3. Perfektionismus ablegen, einfach laufen lassen – und auch Verständnis haben für die anderen

Das ist eher meins. Etwas improvisieren – alles kann, nichts muss! Wenn ich mit Menschen zusammen bin, die zur Fraktion „Planer und Organisierer“ gehören, begebe ich mich in ihren Händen und bin dankbar, dass es sie gibt. Und sage es ihnen mehrfach! Dann sind sie happy Schnuppis und machen die ganze Arbeit und ich kann faulenzen – oder ihre Kommandos exekutieren, mit ausgeschaltetem Hirn. Tut auch mal gut.

Sollte ich ohne Perfektionisten um mich herum aber verantwortlich sein, gilt genau dieser Tweet:

4. Nicht provozieren und sich nicht provozieren lassen

Das ist eigentlich der wichtigsten Tipp überhaupt!

Aber auch der schwerste umzusetzen… Was hilft? Hier sind meine persönlichen Tipps im Umgang  mit Provokation:

Ignorieren: Einfach übergehen. Mir hilft es zu visualisieren: Sich vorstellen, dass die doofe Bemerkung einfach ein Luftballon ist, der in den Himmel steigt und verschwindet… Oder mein berühmtes „Lächeln und Winken“, wie die Madagaskar Pinguine (danke Frische Brise für die Erinnerung!):

Schlagfertigkeits-Tricks kontern: Frau Mutter und mich haben letztes Jahr mal eine ganze Sammlung erstellt. Mein Liebling: Einfach etwas auf Latein oder Französisch auswendig lernen und es von sich geben: „Faber est suae quisque fortunae“ oder „La vie à deux est douce, avec de la douceur!“. Muss keinen Sinn machen!

Schmeicheln: Meistens funktioniert es. Versucht etwas an eurem gegenüber gut zu finden und lobt ihn oder sie zusammenhangslos!

Aussagen ins Positive verdrehen: Wenn jemand eine Spitze gegen euch loslässt, könnt ihr versuchen, sie mit einem Lächeln zu verdrehen und etwas Positives daraus zu machen und das an die ganze Runde zu geben. Nicht als Provokation, aber als Friedensangebot:
„Du bist immer so unordentlich!“ = „Mama meint, dass ich ein sehr kreativer Mensch bin!“
„Nie geht ihr auf meine Wünsche ein!“ = „Schwiegermutti meint, dass wir sie immer gern überraschen!“
„Ich habe mir so viel Mühe gegeben und jetzt seid ihr so undankbar!“ = „Opa hat sich so viel Mühe gegeben und jetzt sind wir so super dankbar!“

5. Humor, Quatsch machen, selbst Kind sein

Hier geht es nicht mehr ums reagieren, sondern von Anfang an mit viel Humor und Spaß an die Sache rangehen! Wie? Ach, das könnt ihr schon. Denkt einfach, ihr seid wieder 5 Jahre alt…

6. Essen, Trinken, Schlafen. Vor allem viel trinken. Und schlafen

Ihr kennt mich ja, ich bin gegen übermäßigen Alkohol-Konsum. Ich sage ja nicht, ihr sollt euch die Kante geben… Aber ein Gläschen mehr zu Weihnachten ist schon OK, oder? Und falls jemand sich wirklich wünscht, abstillen zu können: Das ist auch ein gutes Argument:

In diesem Sinne:

Aufs Weihnachtsfest und auf den Frieden! Cheers!

Wenn ihr jetzt alle den Familienfrieden hinbekommt, knöpfen wir uns zusammen in 2018 den Weltfrieden vor. Deal?

Mit friedlichen Grüßen,

Béa

P.S. Habe ich was Wichtiges vergessen?

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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