Was Corona mit uns macht und was die Menschen brauchen – aus der Sicht einer Beraterin bke-Onlineberatung *Werbung für eine gute Sache


Als ich euch von einem der härtesten Momente in meinem Bloggerleben erzählt habe, habe ich auch versprochen, die bke-Onlineberatungsexpertin Andrea Hendrich noch mal zu interviewen.

Und zwar hat sich unser Zweites zu einem ganz brisanten Thema entwickelt:

Was Corona gerade mit uns macht…
…und was die Menschen brauchen, die bei ihr in der Onlineberatung auftauchen

Doch bevor wir starten, lasst mich bitte noch mal kurz erklären, was genau Andrea und ihre KollegInnen machen bei der bke-Onlineberatung. Denn ich habe mich selbst ertappt, dass ich beim Thema „Beratung in Notlagen“ immer noch das Bild eines „Sorgentelefons“ im Kopf habe. Und stelle mir Anrufen vor.


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Das machen Andrea und ihre KollegInnen genau nicht! Sie beraten online, sprich: IN CHATFORM. Das ist absolut niedrigschwellig für viele – weil man sich nicht in einem separaten Raum zurückziehen muss, sondern es so gut wie von überall machen kann, wo eine Internetverbindung da ist. Und komplett kostenfrei!

Und da Andrea mit ganz vielen aktuellen Fällen in ihren Chats konfrontiert ist, hat sie einen klaren Blick auf einige sehr aktuelle Probleme in Zusammenhang mit der Pandemie – und hat mir auch verraten, wie sie den Menschen begegnet:

1. Das Handeln der Politiker in Sache Lockdowns wirkt wie Salami-Taktik

Momentan liest Andrea aus den Aussagen sehr viel Frust. Und Angst. Und teilweise Wut. Vor einigen Monaten wirkte noch, laut Andrea die „wenn wir alle ganz brav sind und solidarisch und wir die Pobacken zusammenkneifen… dann können wir XXX“-Strategie. XXX steht z.B. für Weihnachten mit der Familie feiern. Irgendeine Wurst, die vor der Nase baumelt.

Nur momentan ist die Wurst, die die Menschen sehen, nix anderes als die nächste Scheibe Salami.
Die sich irgendwie in Luft auflöst… Osterurlaub? Wer glaubt noch daran?

2. In der Gesellschaft tauchen verstärkt Schuldzuweisungen auf – vor allem gegenüber Jugendlichen

Ganz lange Zeit haben sich gerade die Jugendlichen von allem zurückgehalten. Zumindest die große Mehrheit. Und dennoch werden die Anschuldigungen in diversen Medien bis hin zu lauten Bemerkungen auf offener Straße immer lauter. Andrea merkt: „Keiner will Oma anstecken. Aber inzwischen würden die Jungendlichen lieber mal zwei Wochen Corona haben und es hinter sich bringen. Und dann würden sie das soziale Stigma spüren, und fühlen eine große Last auf der Seele.“

3. Die Ressourcen, sich selbst Gutes zu tun, sind extrem verknappt

Bevor wir über die Freizeit reden, geht’s bereits ans Eingemachte schon bei der Arbeit. Nicht jeder hat taugliche Digitalgeräte und starke Leitungen. Das digitale Lernen und Arbeiten ist für viele ein Kampf mit IT-Problemen: Sich Geräte teilen, Abstürze, Leitungszusammenbrüche… das macht mürbe.

Und dann geht es an die Freizeit: Nicht jeder kommt mit Sport am PC gut klar, Schwimmer haben „echt besonders abgeloost“. Freunde treffen, rausgehen, bei jemanden spontan vorbeischauen, durch die Geschäfte bummeln – alles ist nicht möglich. Dazu kommen die Masken, sie erschweren vieles im Zwischenmenschlichen: Gestik, Mimik des Gesichts gehen verloren, einige klagen, dass es ihnen peinlich ist, wenn sie Menschen nicht wieder erkennen oder verwechseln.


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Wie hilft eine bke-Onlineberatungsexpertin
wie Andrea Hendrich im Chat?

Sie sagt: „Ich versuche, liebevoll im Hier und Jetzt zu sein, mit den Menschen, die sich an mich wenden. Ganz oft wiederhole ich mit eigenen oder auch mit ihren Worten, was sie mir schreiben. Ich versuche, den Menschen zu sehen. Seinen Schmerz zu würdigen.

Es tut ihnen gut, wenn sie merken, dass dort, in einem Chat, ein Mensch ist, der ihnen vermittelt: Du leidest im Moment unter allem, was da los ist, sehr. Das ist schlimm für dich! Du entbehrst gerade etwas. Ich versuche dann ihre Bedürfnisse mit ihnen zu entdecken. Und auch, welche Ressourcen ihnen zur Verfügung stehen. Oft hilft es, danach zu fragen, was ihnen gerade gut tut. Oder was sie machen wollen, wenn Corona vorbei ist.

Viele fühlen sich wie in einem Spinnennetz verfangen. Ich helfe ihnen, erst mal eine Hand daraus zu befreien – um im Bild zu bleiben. Und dann vielleicht noch eine zweite. Und vielleicht können sie sich dann selbst befreien. Oder wenigstens mal durchatmen….“

Versteht ihr jetzt unser Titelbild?

Seid ihr betroffen oder kennt ihr betroffene Menschen, die nicht mehr weiter wissen? Mit diesem Blogpost möchte ich euch erneut ans Herz legen, einen Blick in das Angebot der bke-Onlineberatung zu werfen: Was kann dieses Team und die Plattform für euch tun, oder für eure Teenager?  Oder für Menschen, die euch auffallen, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, in social media – mit Sorgen, Nöten und Problemen?

Vielleicht ist eine Online-Beratung oder die Teilnahme an einem der Foren eine gute Lösung?

Übrigens, andere BlogerInnen haben auch gebloggt: Im letzten Beitrag habe ich nur die Beiträge bei Stadt, Land, Mama und bei Frau Mutter verlinkt.

Hier habt ihr mehr:

Liebe Grüße,

Béa

Zur Transparenz, wie immer: Dieser Beitrag ist gesponsert, weil die bke-Onlineberatung sich vorgenommen hat, ihr Angebot noch zugänglicher zu machen und hiermit mit Bloggern zusammenarbeitet. 

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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