Mehr Kuscheln, weniger Regeln!


Was tun, wenn man als Mutter überfordert ist, weil sich die Kinder nicht an wichtige Regeln halten? Liebe Leute, das hier ist ein Text, den die Bloggerin Anna Luz der Leon alias BerlinMitteMom publiziert hat, und der so viel schöne Resonanz von Eltern bekommen hat, dass wir ihn hier abdrucken. Lest mehr! 

Anna Luz de León schreibt in ihrem Blog Berlinmittemom:  „Heute morgen hatte ich einen kleinen Twitter-Chat mit einer Berliner Mit-Mama, der lieben Supermom. Und es ging darum, was wir Mütter unternehmen können, wenn wir merken, dass das Nervenkostüm dünn und dünner wird.

Wenn wir anfangen, ungerecht zu unseren Kindern zu sein, sie zu schnell und zu heftig an zu meckern und dabei sofort zu spüren, dass das so alles nur noch schlimmer wird. Wenn wir uns für unser Verhalten schämen und dennoch scheinbar keine Alternative sehen, als die allgemeine Familienordnung per Regeln durch zu setzen, koste es was es wolle. Im Zweifel kostet es uns weitere Nerven, die Kinder fangen ihrerseits an, durch zu drehen und alles bewegt sich in einem fürchterlichen, sich immer wiederholenden Teufelskreis. Es droht der Mama-Meltdown!

Ich erinnere mich zum Beispiel an die Zeit, als ich mit neugeborenem Goldkind zu Hause angekommen war, frisch per Kaiserschnitt entbunden und daher auch noch recht eingeschränkt, mit Milcheinschuss und Hormonentzug befasst und gefühlsmäßig auf der Mama-Achterbahn. Und zu Hause warteten mein sechsjähriges Herzensmädchen, überschäumend und voller Tatendrang. Und mein noch nicht zweijähriger einigermaßen verstörter Bub, der gerade seine Brille bekommen und sich an das abwechselnde Auge-Zukleben per Pflaster noch nicht gewöhnt hatte, der nicht verstand, was das jetzt sollte, dass Mama mit einem neuen Baby im Arm nach Hause kam und der eigentlich dauernd und wegen allem weinte. Einerseits zerriss es mir das Herz, ich wollte mich um ihn kümmern, für ihn da sein, ihn trösten. Andererseits ging er mir mit seinem permanenten Geweine wahnsinnig auf die Nerven, denn ich war natürlich komplett unterschlafen, erschöpft und extrem nah am Wasser gebaut. Das Herzensmädchen ihrerseits wollte hilfreich sein, orientierte sich in ihrem Verhalten am Papa und versuchte, mir alles recht zu machen. Was, wie jede Mutter weiß, bei einer gerade 6-jährigen gerne mal fürchterlich in die Hosen gehen kann.

Da saß ich also auf dem Sofa, das Goldkind (danke, Kind, für dein buddhistisches Gemüt!) an der Brust und in Habacht-Stellung. Während das Herzensmädchen trotz Ermahnungen meinerseits versuchte, heißen Stilltee in der Kanne nebst Tasse und Gänseblümchen in der Vase AUF EINEM TABLETT zu mir zu transportieren. Mittendrin der Bub, im einen Moment noch mit Malen beschäftigt, im nächsten in Tränen aufgelöst, weil da irgend was nicht klappte. Das Herzensmädchen stolperte über die Duplosteine vom Bub, der Tee floss an die Erde, die Lieblingskanne in Stücken. Sie fing sofort an zu weinen und ihn zu beschuldigen. Er heulte gleich noch lauter mit, die Brille beschlug, er fing an, an seinem Augenpflaster zu zerren, weil das beim Weinen immer so stört…. Und dann ich. Komplett ausgeflippt. Gebrülle und Gemecker, was natürlich alles noch schlimmer machte. Goldkind von der Brust genommen: Geschrei. Es war die Hölle.

Natürlich ist es nicht immer so eine Extremsituation, oft aber eben doch. Und oft reicht es auch, dass drei Kinder nach einem langen Schul-/Kitatag von draußen reinstolpern, den Sand aus ihren Schuhen in den frisch geputzten Flur kippen, sich weigern, Hausaufgaben zu machen, Klavier zu üben, die Meerschweinchen zu füttern. Oder nicht alleine die Jacken ausziehen wollen und los heulen, weil ich nicht gestatte, dass um 18h noch zu den Nachbarskindern zum Spielen gegangen wird. Oder weil es keine Smarties gibt. Oder weil sie nicht in die Badewanne wollen. Oder oder oder.

Hier also meine 10 am häufigsten erfolgreich angewendeten Versuche, den eigenen Meltdown dabei abzuwenden.

1. Ommmm. Ganz im Ernst.

Ein mindestens 60-sekündiges, innerliches “ommm”, das mich kurz wegträgt aus der Situation, die droht, sich in eine Art Vorhölle zu verwandeln: Augen zu, tief durchatmen, ommm denken. Wirklich, es kann helfen, mich vom Losbrüllen ab zu halten. Danach spreche ich betont ruhig und leise mit den Kindern. Das hilft zumindest mir, das Ganze nicht noch zu eskalieren. Außerdem ist das die einzige Haltung, mit der ich durch eine Situation komme, in der schon “etwas passiert” ist, z.B. ein Glas umgefallen, etwas zerbrochen etc. – es ist ja schon geschehen. Das kann ich mit keinem Gemecker der Welt mehr rückgängig machen.

2. Zählen.

Gerne auch laut, bevor ich die nächste Ansage mache. Falls ich eine mache. “Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig. So, jetzt beruhigen sich alle mal und wir machen eins nach dem anderen.” Sortiert mich und oft auch die Kinder und hilft mir oft, selbst fokussiert zu bleiben und nicht die Nerven zu verlieren.

3. Rausgehen.

Wenn es ganz schlimm ist. Den Raum verlassen und eine Tür hinter mir schließen. Das geht natürlich nicht in jeder Situation, aber wenn die Kinder beispielsweise beim Abendessen unaufhörlich zanken und nach der 100. Ermahnung immer noch nicht davon abzubringen sind, mache ich das ab und zu. Oft unterbricht das bei den Kindern das ewige Hin und Her. Sie wundern sich stattdessen über mich und fangen an, miteinander darüber zu reden. Manchmal reichen 2 Minuten dafür. Ich persönlich hätte gerne lieber 5. Oder 10. Oder…

4. Pick your battles!

Eigentlich fast die wichtigste Gegenmaßnahme beim drohenden Mama-Meltdown. Ich überlege mir genau, was mir wirklich wichtig ist und bei welchen Themen ich jetzt mal locker lassen kann. Muss ich wirklich um jeden Preis Regel xy durchsetzen? Muss das Kind unbedingt um 18h reinkommen, oder geht’s auch mal ohne Baden und stattdessen mit Sand-Abschütteln vor der Tür und Waschlappen? Dafür lieber 20 Minuten länger Rollerfahren und glücklich sein? Muss immer mit der Zahnbürste vorm Waschbecken gestanden werden? Ja, es macht Sinn, aber manchmal lasse ich meinen Bub dabei auch an der Erde rumliegen, wenn es ihm dabei besser geht. Andere Regeln sind dafür indiskutabel: z.B. Anschnallen, Zähneputzen, Händewaschen.

5. Mehr Kuscheln!

Wirklich. Es hilft. Ein kleiner, müder Mensch, der warum auch immer schlecht drauf ist, Zankereien mit den Geschwistern anzetteln will oder sich gleich heulend an die Erde legt, kann sich selbst nicht leiden. Mein Gemecker führt nur dazu, dass er sich noch weniger leiden kann. Und mich auch. Mir und meinem Kind hilft: lieb sein. Wenn ich mein Kind in die Arme nehme, ihm helfe, seine Sachen auszuziehen (ja, obwohl es das schon alleine kann und gerade deshalb manchmal nicht alleine machen will), und mir ein paar Augenblicke Zeit nehme, es zu drücken, zu küssen, zu streicheln und mit meiner Aufmerksamkeit zu verwöhnen, geht’s uns beiden besser. Bin ich lieb, ist das Kind meist auch wieder lieb. Funktioniert fast immer.

6. Events statt Alltag.

Damit meine ich nicht großartige Unternehmungen, ganz im Gegenteil. Manchmal hilft es aber, den Alltag mit seinen immer gleichen Abläufen zu verlassen, um eine immer wiederkehrende Situation mal interessanter zu machen für die Kinder. Und für mich selbst. Sind die Kinder abends müde und maulig und wollen nicht essen? Schon gar nicht Stulle, Obst & Rohkost? Neiheiheinn, wir wollen Fischstäbchen, Ketchup, nein, eigentlich haben wir gar keinen Hunger? Wir wollen Fernsehen? Wir wollen auf keinen Fall in die Wanne? Doofe Mama? In solchen Situationen mache ich manchmal stattdessen mit den Kids ein Picknick auf dem Fußboden oder setze mich spontan mit in die Wanne. Es gibt nichts Schöneres, als mit den Kids im Kleinen einen Schritt aus dem Alltag raus zu machen. Plötzlich machen die Dinge wieder Spaß. Uns allen. (In die Kategorie gehört übrigens auch die morgendliche Bentobox, die gepimpte Brotbox, die ich jeden Morgen für die Kids mache. Macht mir mehr Spaß als Stulle schmieren und ihnen mehr Spaß beim Auspacken in der Kita/Schule.)

7. Entschuldigung sagen.

Ist eine Situation schon eskaliert und alle meckern, heulen, brüllen rum (ich!)? Ist Kuscheln grad nicht angesagt, weil alles schon so verfahren ist? Für mich und meine Kinder ist es immer gut, wenn ich es dann schaffe, den ersten Schritt zu tun: “Entschuldige bitte, dass ich dich so angemeckert habe. Das war richtig blöd von mir und es tut mir sehr leid. Ich hab mich einfach so geärgert, dass du …. (random), deshalb habe ich gebrüllt. Das wollte ich eigentlich nicht.” Meistens ist damit das Eis gebrochen und das Kuscheln kommt von ganz alleine. Außerdem hilft es den Kindern, sich ihrerseits entschuldigen zu können, zum Beispiel bei ihren Geschwistern.

8. Hilfe suchen und Hilfe annehmen.

Das ist die all-time-Regel, die ein bisschen Vorlauf und Organisation braucht, die aber in meinen Augen unverzichtbar ist und einen fundamentalen Unterschied machen kann. Omas und Opas, Nachbarn und Freund*innen, Tanten und Onkel und natürlich ein vertrauenswürdiger, liebevoller Babysitter – alle diese Menschen können mit minimalem Aufwand den Alltag einer Familie mit Kindern maximal erleichtern. Nicht zu vergessen eine Putzhilfe! Schon 2x die Woche eine Stunde kinderfreie Zeit war für mich als frischgebackene Dreifach-Mama der Himmel auf Erden. Einfach mal schlafen. Ein Buch lesen. Ein Telefonat führen. In die Wanne gehen. Ungestört! Das gibt wieder Energie und Kraft für die täglichen Herausforderungen mit den Kindern. Wir haben hier in Berlin keine Familie, deshalb hatten wir von Anfang an immer einen Babysitter bzw. bei den beiden Kleinen vor Kita-Eintritt dann eine Kinderfrau, die 4 Vormittage die Woche für ein paar Stunden kam. Das war der pure Luxus für mich! Und für die Kinder eine bis heute innig geliebte Person ihres Vertrauens. Sie hat mir ermöglicht, die Mutter zu sein, die ich für meine Kinder sein wollte. Weil sie mir im Alltag ganz viel abgenommen hat.

9. Keine Selbstzerfleischung!

Ist alles schief gegangen und der Meltdown war nicht abzuwenden? Habe ich mal wieder die Beherrschung verloren und meine Kinder angemeckert? Wider besseres Wissen? Das passiert den besten unter uns! Und es ist völlig normal. Ich sage nicht, dass es toll ist oder ok oder dass wir uns nicht damit befassen sollten, aber es hilft keinem, sich deswegen im Staub zu wälzen und sich selbst nieder zu machen. Shit happens, das wissen wir alle. Und unsere Kinder wissen es auch! Meine 3 freuen sich natürlich nicht, wenn ich ausflippe, aber sie wissen auch, dass ich sie immer aus tiefstem Herzen liebe, komme was wolle und dass ich ihnen niemals weh tun will mit meinem Verhalten oder dem, was ich sage. Passiert es dennoch, weil ich in der Situation überreagiert habe, muss selbstverständlich Regel 7 zum Einsatz kommen. Meine Kids haben mir noch immer verziehen und bisher jeden mütterlichen Ausraster unbeschadet überstanden.

10. Love yourself = love your kids.

Das ist streng genommen eigentlich keine kurzfristig anwendbare Regel, dennoch ist sie so wichtig. Wir Mütter müssen uns um uns selbst kümmern, wir dürfen über der Erfüllung der kindlichen Bedürfnisse nicht unsere eigenen vergessen, seien sie auch noch so klein. Wir sind Menschen und machen Fehler, das ist ok. Wir halten nicht alles aus, jederzeit. Wir brauchen Pausen und Leerlaufzeiten, wir brauchen gezielte Aktivitäten, die nur für uns gut sind und wir brauchen Zeit unter Erwachsenen, sei es im Job oder in der Freizeit. Wir sind keine Mama-Maschinen, die immer alles richtig machen und ständig funktionieren. Wir flippen aus, weil wir an unsere Grenzen kommen. Das verstehen auch unsere Kinder.

Ich finde, ich als Mama muss authentisch sein. Ich muss Fehler machen dürfen, ohne danach vor schlechtem Gewissen nicht mehr grade gehen zu können. Ich muss sagen können: “Ich möchte das jetzt nicht, ich kann das jetzt nicht.” Und ich muss mich um mich kümmern dürfen/können, weil ich wichtig bin. Genauso wichtig, wie meine Kinder. Geht es mir nicht gut, geht es auch den Kindern nicht gut. Also brauche ich Bewegungsfreiheit und die innere Freiheit, um die Dinge zu tun, die mir wichtig sind und die zu lassen, die mich belasten. Bin ich gut zu mir, bin ich auch gut zu Kindern und kann ihnen meine Kraft, Energie und Liebe widmen. Und darauf kommt es an.

Zu allerletzt sei in diesem Anti-Meltdown-Artikel noch mein Mann erwähnt. Den kann ich euch natürlich nicht als Gegenmaßnahme unter Punkt 11 hier aufzählen oder anempfehlen, dennoch ist er meine ganz persönliche Lieblingsmaßnahme gegen den Mama-Ausraster. Denn nicht nur hat er seinen persönlichen Meltdown-Zeitpunkt wesentlich später als ich meinen und kann mit seiner schier unerschöpflichen Geduld oft an Stellen übernehmen, wo ich an “ommm” und “zählen” schon lange vorbei bin; er kann mich außerdem in Situationen, in denen wir beide involviert sind, oft mit ganz wenig zum lachen bringen oder mir mit einem liebevollen Blick ein bisschen die Luft raus lassen. Danke, mein Herz! (Da er allerdings die meiste Zeit in vielen every-day-Situationen nicht dabei ist, greife ich gerne auf Punkt 1 – 10 zurück. Chihihi.)

Und wie ist das bei euch so? Was macht ihr, wenn der Alltag Purzelbäume schlägt und droht, euch unter sich zu begraben? Vielleicht gibt es ja noch viele brauchbare Ideen, die ich in die Liste meiner Gegenmaßnahmen aufnehmen kann und auf die ich bisher noch nie gekommen bin? Schreibt eure Tipps und Erfahrungen hier in die Kommentarfunktion oder bei Facebook – ich bin gespannt!“

Danke, liebe Anna, für diese wundervollen Einsichten!

Béa und die Tollas

P.S. Anna freut sich über mehr Likes für ihre Facebook Fanpage und über mehr Follower bei Twitter. Na los! Ihr habt auch was davon: Tolle Einsichten und Tipps fürs Familienleben… und öfters auch mal coole Rezepte.

Béa Beste
About me

Schulgründerin, Mutter, ewiges Kind. Glaubt, dass Kreativität die wichtigsten Fähigkeit des 21. Jahrhunderts ist und setzt sich für mehr Heiterkeit beim Lernen, Leben und Erziehen ein. Liebt Kochen, reisen und DIY und ist immer stets dabei, irgendeine verrückte Idee auszuprobieren, meist mit Kindern zusammen.

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3 Kommentare

Kinderbuchautorin Sandra Schindler
Antworten 18. April 2017

Das deckt sich fast 100 % mit meinem eigenen Handeln. Was mir sonst noch hilft:
1. Raus in den Wald. 5 Minuten rennen, dann sieht die Welt schon besser aus.
2. Schlafen oder zumindest ein paar Minuten ausruhen, Kraft sammeln, Notfall-Meditieren. Hilft immer. Wenns die Familiensituation zulässt natürlich nur.
3. Musik machen. Entspannt die Mama und die Kinder gleichermaßen.

Verena bollenbach
Antworten 3. September 2017

Diese Situationen die sie schreiben kenne ich nur zu gut.dachte immer es kann nur besser werden wenn die Kinder älter werden aber jetzt mit 3 pubertierenden Mädchen War diese zeit wo sie klein waren ein zuckerschlecken.

Uwe
Antworten 5. September 2017

Ersetze "Kind" durch "Mensch" oder "Erwachsener", und zu meiner Überraschung passt der komplette Text auch dann noch hervorragend.

Das habe ich auch schon beim Buch https://www.amazon.de/dp/3934333419 so erlebt und war auch überrascht.

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